Teamgeist und Defense im Fokus: Löwen empfangen Top-Team Würzburg

Teamgeist und Defense im Fokus: Löwen empfangen Top-Team Würzburg

16.02.
2026

Nachdem unsere Basketball Löwen Braunschweig am Samstag beim Debüt ihres neuen Cheftrainers Ramón Díaz gegen die SKYLINERS den ersten Auswärtssieg dieser easyCredit BBL-Saison geholt und die Serie von sieben Niederlagen gestoppt haben, geht es für die Löwen schon am Mittwoch weiter: Dann empfangen sie den Tabellenvierten Fitness First Würzburg Baskets in der Volkswagen Halle und wollen die positiven Schwingungen aus dem jüngsten Erfolgserlebnis mit in dieses letzte Spiel vor dem bevorstehenden FIBA-Fenster nehmen. Tip-Off der Begegnung ist um 18:30 Uhr (live bei Dyn), Tickets sind im Ticket-Onlineshop, in der Konzertkasse in den Schloss-Arkaden sowie über die Ticket-Hotline unter 040 319 747 69 52 erhältlich.


Nach 33 gespielten Minuten sah es am Samstag in Frankfurt nicht danach aus, als könnten die Löwen um ihren neuen Headcoach den so dringend benötigten Sieg im Kampf um den Klassenerhalt mitnehmen. Da lagen Kapitän Chip Flanigan & Co. mit 13 Punkten hinten. Doch was dann folgte war ein Comeback der Díaz-Mannschaft, die geschlossen besser verteidigte, sich nicht aufgab und eine starke Moral zeigte. Eine solche Reaktion war nicht unbedingt zu erwarten, da das Selbstbewusstsein der Löwen nach der Niederlagenserie und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz verständlicherweise gelitten hatte. „Als ich (…) angekommen bin, war die Mentalität der Mannschaft nicht die beste“, bestätigte Ramón Díaz nach dem Erfolg bei den SKYLINERS und führte fort: „Deshalb ist ein solcher Sieg – besonders nach Verlängerung und nach der Aufholjagd in der zweiten Halbzeit – zum Auftakt natürlich enorm wertvoll.

Guards dominieren das Würzburger Spiel

Jetzt gilt es, das positive Gefühl und vor allem die starke Defensivleistung aus der zweiten Halbzeit gegen die SKYLINERS mit in das Heimspiel gegen die Würzburger zu nehmen. Beim Sieg in Frankfurt ließen die Löwen nach der Pause insgesamt nur noch 38 Punkte zu, im letzten Viertel kamen die Hessen sogar lediglich auf zehn Zähler. „Das ist der Weg, den wir gehen müssen“, betont der Löwen-Headcoach, der mit Beginn seiner Tätigkeit den Fokus auf eine verbesserte Verteidigung gelegt hat. Genau diese wird am Mittwoch gegen die Gäste aus Unterfranken gefragt sein, die wie in den vergangenen Jahren unter Erfolgstrainer Sasa Filipovski einen erfolgreichen Guard-orientierten Basketball spielen.

Marcus Carr führt die Würzburger als bester Vorlagengeber an. Foto: Viktor Meshko

Das unterstreichen auch die Zahlen des Tabellenvierten, der aktuell zudem in der „Round of 16“ der Basketball Champions League vertreten ist und dort zuletzt Unicaja Malaga besiegt hat. Die Backcourt-Spieler um Topscorer Marcus Carr (16,6 PpS), Davion Mintz (16,1 PpS), Brae Ivey (10,8 PpS) und Jonathan Stove (8,2 PpS) erzielen in der BBL mehr als 60 Prozent der Würzburger Punkte. Zudem kommen Carr, Ivey und Mintz gemeinsam auf 12,1 der insgesamt 16,7 Assists. Auch der Großteil der Dreipunktewürfe geht auf das Konto der Guards, die darüber hinaus über starke Eins-gegen-Eins-Qualitäten verfügen. Defensiv wartet damit eine knifflige Aufgabe auf die Löwen – aber der Auftritt in Frankfurt hat Mut gemacht. „Die Jungs haben sich gegen die SKYLINERS gegenseitig unterstützt, ihren Körper und ihre Energie eingesetzt, um in der Verteidigung als Einheit aufzutreten. Denn darum geht es: So wichtig die eigene defensive Leistung ist, noch entscheidender ist, dass man als Team an einem Strang zieht“, sagt Assistant Coach Keith Thomas.

Löwen-Frontcourt zuletzt mit starkem Output

Darüber hinaus werden die Löwen offensiv mutig auftreten und die starke Würzburger Verteidigung fordern müssen. Die Mannschaft von Sasa Filipovski lässt im Schnitt nur 80,5 gegnerische Punkte zu – genau so viele Zähler erzielten die Löwen auch im verlorenen Hinspiel (80:92). Offensiv werden die Karten nun jedoch neu gemischt. Mit den beiden Kanadiern Kaza Kajami-Keane und Simi Shittu haben sich die Löwen im Back- wie auch im Frontcourt verstärkt. Vor allem das Big-Men-Duo aus Shittu und David N’Guessan sorgte zuletzt für starken Output: Seit Shittus Ankunft haben die beiden vier Spiele gemeinsam bestritten und dabei im Schnitt zusammen 33,5 Punkte sowie 19,25 Rebounds aufgelegt. Und im Backcourt? Dort kommt Kajami-Keane in bislang zwei Einsätzen auf 13,5 Punkte bei einer Dreierquote von 46 Prozent, während sein Positionskollege Grant Sherfield durchschnittlich 14,3 Punkte erzielt.

Gegen die SKYLINERS punkteten insgesamt sechs Löwen zweistellig – ein weiteres klares Indiz für die geschlossene Teamleistung. „Das Spiel in Frankfurt hat den Jungs wieder vor Augen geführt, wozu wir fähig sind und wie gut wir als Team sein können“, sagt Keith Thomas. Genau daran gilt es anzuknüpfen und weiterhin zu glauben.

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