Kampf um den Klassenerhalt: Löwen starten mit Vier-Punkte-Spiel in Rückrunde

Kampf um den Klassenerhalt: Löwen starten mit Vier-Punkte-Spiel in Rückrunde

30.01.
2026

Die easyCredit BBL-Rückrunde startet für die Basketball Löwen Braunschweig mit einem Vier-Punkte-Spiel: Sie empfangen am Sonntag als aktueller Letzter den Vorletzten MLP Academics Heidelberg. Beide Mannschaften weisen die gleiche Bilanz von vier Siegen und 13 Niederlagen auf – allerdings kommen die Gäste vom Neckar mit etwas Rückenwind, da sie ihre vergangenen beiden Spiele gewonnen haben. 28 BLACK präsentiert diese brisante Begegnung als „Sponsor of the Day“ – Tip-Off in der Volkswagen Halle ist um 15:00 Uhr (live bei Dyn ab 14:45 Uhr).
Tickets sind im Ticket-Onlineshop, in der Konzertkasse in den Schloss-Arkaden sowie über die Ticket-Hotline unter 040 319 747 69 52 erhältlich.


Letzte Saison sorgten die Löwen wie auch Heidelberger für Furore. Beide Teams gehörten zu den Überraschungsmannschaften und beendeten die Spielzeit als Fünfter (Löwen) bzw. Dritter. In der aktuellen Saison sieht das komplett anders aus. Sowohl die Löwen wie auch ihr Sonntagsgegner finden sich gegenwärtig auf den Abstiegsrängen wieder. Die Realität lautet dementsprechend „Kampf um den Klassenerhalt“. Das verdeutlicht auch die Brisanz des bevorstehenden Duells dieser beiden Mannschaften, die folglich mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde starten wollen. Den letzten Sieg feierten die Löwen um Headcoach Kostas Papazoglou am 27. Dezember als sie RASTA Vechta deutlich mit 98:77 bezwangen. Anschließend folgten Niederlagen gegen die Top-Teams um den Titelfavoriten FC Bayern München, ALBA BERLIN, ratiopharm ulm sowie zuletzt gegen Science City Jena und auswärts bei den MHP RIESEN Ludwigsburg.

Unser „Sponsor Of The Day“ 28 BLACK bietet vor dem Spiel im Hauptfoyer der Volkswagen Halle eine Verkostung an, nach dem Spiel gibt es für alle Zuschauer:innen beim Verlassen der Halle ein „Go-Home-Sampling“.
Zusammenhalt als Schlüssel

Dabei zeigte sich in mehreren dieser Spiele ein wiederkehrendes Muster: Die Löwen starteten sehr gut ins Spiel, erspielten sich über eine starke Verteidigung eine Führung, allerdings konnten sie diese Leistung in der zweiten Halbzeit nicht aufrechterhalten und unterlagen schließlich deutlich. Assistant Coach Keith Thomas führt das nicht ausschließlich, aber zu einem großen Teil auf die Trainingsvoraussetzungen der vergangenen Wochen zurück. „Aufgrund der (verletzungsbedingt) geringen Anzahl an Spielern, die oftmals nur am Training teilnehmen konnten, war es schwierig das Team in eine körperliche Verfassung zu bringen, die für 40 gute Minuten ausreicht.“ In dieser Woche fehlten zwar weiterhin einige Spieler, aber es sind auch ein paar zurückgekehrt. Grundsätzlich waren es mehr Spieler und das hat dem Training geholfen. „Wir konnten die Spieler dadurch in Stresssituationen bringen, die mehr der Realität eines BBL-Spiels entsprechen. So können wir Fehler viel besser aufzeigen und diese verbessern“, so der Co-Trainer weiter. Der betont aber gleichzeitig, dass es in der aktuellen Situation elementar wichtig sei, dass alle als Team an einem Strang ziehen und sich gegenseitig vertrauen müssen. „Wir müssen bei erhöhter Intensität oder wenn wir mit Widrigkeiten konfrontiert sind, zusammenhalten“, sagt Keith Thomas.

Heidelberg im Aufwind

Durch eine ähnliche Situation haben sich auch die Gäste aus Heidelberg gekämpft. Doch machte es zuletzt den Anschein, als hätten sie die Talsohle bereits durchschritten. Das Team von Cheftrainer Danny Jansson steht seit Wochen auf einem Abstiegsplatz und hatte bis Mitte Januar nur zwei Siege auf dem Konto – einer gelang ihnen im Hinspiel gegen die Löwen, das sie deutlich mit 95:75 für sich entschieden. Doch am 16. Januar gewannen die Heidelberger dann schließlich zu Hause gegen die EWE Baskets Oldenburg und am vergangenen Wochenende folgte ein starker Comeback-Sieg auswärts in Ulm. Dort lagen die MLP Academics bereits mit 22 Punkten hinten und drehten das Spiel angeführt vom Trio um Michael Weathers, DJ Horne und dem Anfang Januar nach Heidelberg zurückgekehrten Ryan Mikesell. Der war vergangene Saison einer der ganz wichtigen Eckpfeiler des Teams und hatte die Süddeutschen im Sommer Richtung London verlassen. Welch positiven Einfluss er auf die Jansson-Mannschaft hat, zeigen die jüngsten beiden Erfolge, zu denen Mikesell 14,5 Punkte und 5,5 Rebounds im Schnitt beigetragen hat.

Insgesamt drei Partien hat der spielintelligente Forward bisher für die Gäste absolviert und ist dabei gleich zum drittbesten Scorer des Teams avanciert (14,7 PpS). Nur die bereits genannten Horne (15,8 PpS) und Weathers (15,0 PpS; 4,5 ApS) tragen noch mehr Zähler zu den durchschnittlich insgesamt 78,7 Heidelberger Punkten bei. Deshalb liegt für Keith Thomas mit Blick auf das Spiel gegen die eher systematisch geprägten Heidelberger eine Kernaufgabe darin, insbesondere Mikesell und Weathers über eine gute Verteidigung herauszufordern. „Wir müssen physisch präsent sein und versuchen zu verhindern, dass sie sich wohlfühlen.“

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