Drei Schlüssel zum Erfolg: Eins-gegen-Eins-Verteidigung, Reboundarbeit, Ballkontrolle

Drei Schlüssel zum Erfolg: Eins-gegen-Eins-Verteidigung, Reboundarbeit, Ballkontrolle

19.11.
2021

Eine Woche nach dem Pokalerfolg über die FRAPORT SKYLINERS und dem damit verbundenen Erreichen des TOP FOUR treffen unsere Löwen morgen auf die MHP RIESEN Ludwigsburg. Der Vorjahres-Playoff-Halbfinalist reist mit einer Bilanz von vier Siegen und drei Niederlagen an und steht aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. Tip-Off der Begegnung in der Volkswagen Halle ist um 18:00 Uhr (live auf magentasport.de/basketball). Tickets sind in unserem Onlineshop, über die Tickethotline (0531-7017288) sowie in der Konzertkasse in den Schloss-Arkaden erhältlich. Es gilt die 2G-Regel! 


Nach dem stark umjubelten Einzug in das MagentaSport BBL Pokal TOP FOUR galt es für unsere Löwen, den Erfolg zu genießen, Selbstvertrauen daraus mitzunehmen, aber vor allem, sich schnell wieder auf den Wettbewerb in der BBL zu fokussieren. Auf die Frage, ob dies seiner Mannschaft nach dem Pokaltriumph schwergefallen sei, antwortete Headcoach Jesús Ramírez: „Ich gehe davon aus, dass es nicht schwer für die Spieler war. Wir waren das Wochenende über natürlich sehr glücklich, aber Montag war der Jubel vorbei und da haben wir uns wieder unserer Arbeit gewidmet. Schließlich dürfen wir unsere Bilanz in der BBL nicht vergessen, die nicht gut ist. Zwar spielen und arbeiten wir besser als wir in der Tabelle dastehen. Aber wir brauchen Siege und dafür müssen wir weiter hart arbeiten.“

Gäste sind stark am offensiven Brett

Ein richtiges Stück harte Arbeit kommt auf die #jungwildhungrigen Löwen auch morgen zu, wenn sie gegen den Champions League-Teilnehmer Ludwigsburg antreten. Die Schwaben um ihren Headcoach John Patrick sind seit Jahren für ihre aggressive Verteidigung und physische Spielweise bekannt. „Sie sorgen mit ihrer Physis für Probleme bei ihrem Gegner, stören sein Spiel empfindlich und provozieren Turnovers“, beschreibt der Löwen-Headcoach, worauf sein Team sich gefasst machen muss. Das kommt auch in den Statistiken klar zum Ausdruck. Die verraten, dass die Schwaben nur 41,9 Prozent aus dem Feld treffen, was ligaweit der zweitschlechtesten Quote entspricht. Allerdings kompensieren sie das, indem sie über ihre griffige Verteidigung im Schnitt 18 Ballverluste des Gegners forcieren und stark bei den Offensiv-Rebounds arbeiten (13,9 – zweitbester Ligawert). So kommen sie zu 67,6 Würfen pro Spiel, in der BBL wirft nur Crailsheim häufiger auf den Korb.

Rawle Alkins wechselte in dieser Saison von Gießen nach Ludwigsburg und ist aktuell zweitbester RIESEN-Scorer. Foto: Hansjürgen Britsch

Neben der Rebound- und Verteidigungsstärke leisten sich die Ludwigsburger selbst nur elf Ballverluste pro Spiel und verfügen zudem über sehr gute Eins-gegen-Eins-Spieler. Zu denen zählen auch die beiden nachverpflichteten RIESEN-Topscorer Justin Simon (14,4 PpS) und Rawle Alkins (12,6 PpS), die für Ulm (Simon) und Gießen (Alkins) in die Saison starteten und ideal in das Patrick-System passen. Ramírez beschreibt sie als sehr gefährlich, was nicht minder für Jonah Radebaugh (12,1 PpS), Routinier Tremmell Darden (11,6 PpS) und Jordan Hulls gelte (11,1 PpS). Diese drei gehören zusammen mit Alkins zu den besten Distanzschützen des Teams und verwandeln je über 37 Prozent ihrer Würfe von der Dreierlinie. Zudem kann John Patrick in Sachen Physis und Verteidigung auf den amtierenden besten BBL-Verteidiger Yorman Polas Bartolo (4,7 PpS) und Kapitän Jonas Wohlfarth-Bottermann (4,4 PpS) bauen, die ein wichtiger Teil der sechsköpfigen deutschen Rotation sind.

Gegnerischen Druck als Team meistern

Unterm Strich ist klar, worauf es für die Löwen in diesem Spiel ankommt: „Das Wichtigste wird unsere Eins-gegen-Eins-Verteidigung, unsere Reboundarbeit und unsere Ballkontrolle sein. Wir wissen, dass Ludwigsburg uns in Situationen bringen wird, in denen wir richtig Stress haben. Wenn wir damit nicht gut als Team umgehen können und uns nicht gegenseitig helfen, dann wird Ludwigsburg das Spiel gewinnen. Wenn wir jedoch ihre Eins-gegen-Eins-Spieler wie auch ihre Offensiv-Rebounds kontrollieren können und Antworten auf ihre Physis finden sowie unsere Plays durchziehen – dann bin ich überzeugt davon, dass wir eine Siegchance haben“, so Jesús Ramírez mit Blick auf den Gegner. Der hat übrigens zuletzt zu Hause gegen die NINERS Chemnitz (74:76) verloren, allerdings auch schon gegen ALBA BERLIN und die Hamburg Towers gewonnen und führt die Gruppe A in der Champions League als Tabellenerster an.

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