Löwen in Bonn: Offensiv gut, defensiv ausbaufähig

Löwen in Bonn: Offensiv gut, defensiv ausbaufähig

17.09.
2021

Unsere Löwen traten heute zu ihrem letzten Vorbereitungsspiel auswärts bei den Telekom Baskets Bonn an. Dabei flutschte es offensiv, was 60 Prozent Feldtrefferquote verdeutlichen. Im Gegenzug fehlte unserem Team aber der defensive Zugriff, weshalb es die Partie im Telekom Dome mit 94:102 verlor (53:53). Unsere Topscorer waren Robin Amaize und Martin Peterka mit je 18 Punkten, Luc van Slooten war  angeschlagen und musste erneut pausieren. 


Die Partie war von Beginn an munter. Vor allem Martin Peterka hatte einen guten Start und sein Team mit elf Punkten zum 28:28 nach offensivgeprägten ersten zehn Minuten geführt. Nach dem Geschmack von Headcoach Jesús Ramírez war das aber nicht. „Wir haben Bonn einfach spielen lassen und nicht verteidigt“, sagte er nach der Partie, in der seine Mannschaft nicht gut in den zweiten Spielabschnitt startete und in einen zweistelligen Rückstand geriet (35:47). Darauf fanden die Löwen aber eine Antwort und gingen durch einem 11:0-Lauf mit 53:53 in die Halbzeitpause.

Das Ramírez-Team zeigte dabei offensiv eine ansprechende Leistung und schraubte seine ohnehin schon guten Trefferquoten aus dem ersten Viertel weiter nach oben: Nach 20 Spielminuten hatten unsere Löwen satte 60 Prozent ihrer Dreier und ebenfalls sehr starke 73 Prozent Zweier getroffen. Ausgeglichen war die Partie aber, weil Peterka & Co. die Bonner im Gegenzug selten stoppen konnten und sich bereits zehn Ballverluste geleistet sowie sieben Offensiv-Rebounds zugelassen hatten.

Nach der Halbzeitpause lief das Spiel etwas mehr in Richtung der Bonner. Die liefen von der Dreierlinie heiß, versenkten im dritten Viertel fünf Würfe von „Downtown“. Bei den Löwen war das Gegenteil der Fall – sie trafen keinen einzigen ihrer Distanzwürfe und gaben das Viertel mit 17:22 ab. Anschließend hatten die Löwen sich angeführt von Robin Amaize zwei Mal die Führung geholt und witterten kurzzeitig eine Siegchance. Zum Auswärtserfolg reichte es aber nicht, weil die Bonner über das gesamte Spiel elf Feldwürfe mehr bekamen und nach 40 Minuten starke 47 Prozent ihrer Dreier getroffen und am offensiven Brett besser als die Löwen gearbeitet hatten (13 Offensiv-Rebounds).

„Wir waren heute offensiv gut und einige Spieler hatten einen besseren Shooting-Touch als zuletzt, was mich zuversichtlich stimmt. Ich bin aber dennoch nicht zufrieden mit unserer heutigen Leistung, weil wir nicht unsere Identität gezeigt haben. Die basiert auf der Verteidigung und defensiv waren wir heute fürchterlich. Positiv an dem Spiel ist, dass wir trotzdem einen Weg gefunden haben, mit den Bonnern mitzuhalten und dass es in der Vorbereitung passiert ist. Es ist eine weitere Erfahrung, an der wir wachsen und aus ihr lernen müssen“, so Jesús Ramírez.

Basketball Löwen: Brown 6 (4 Assists), Krämer 16 (3 Assists), N. Tischler 2, Klassen 7, Fru n.e., B. Tischler 2, Peterka 18, Sehnal 15 (3 Assists), Amaize 18, Turudic 10.

Boxscore zum Spiel

 

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