Löwen empfangen unberechenbare Würzburger

Löwen empfangen unberechenbare Würzburger

02.02.
2022

Für unsere Löwen geht es in eine bayrische Woche: Morgen empfangen sie zuerst s.Oliver Würzburg in der Volkswagen Halle, ehe am Sonntag das Top-Team FC Bayern Basketball zu Gast ist. Während die Münchner erwartungsgemäß ganz oben in der Tabelle stehen, sind die Würzburger durch eine lange Niederlagenserie auf den 17. Tabellenplatz abgerutscht. Die vorgezogene Partie des 24. Spieltags gegen die Unterfranken beginnt um 19 Uhr (live auf www.magentasport.de) und ist ebenso wie das Sonntagsspiel gegen München mit nur 500 zugelassenen Zuschauern ausverkauft. 


Nach dem Sieg über die EWE Baskets Oldenburg wären die Löwen gerne im Rhythmus geblieben und hätten dementsprechend gerne am vergangenen Wochenende bei den JobStairs GIESSEN 46ers gespielt. Doch musste die Partie kurzfristig verlegt werden, weil sich sieben Personen des engeren 46ers-Mannschaftskreises mit dem Coronavirus infiziert hatten. „Sicherlich ist es blöd, einen Tag vor dem Spiel schon hinzufahren und dann nicht zu spielen. Aber wir versuchen jedes Spiel so anzugehen, als ob es stattfinden würde. Dazu gehört auch die frühe Anreise. Letztendlich können wir froh darüber sein, dass das Spiel rechtzeitig abgesagt wurde und wir bislang das Glück hatten, dass sich noch niemand aus unserem Erstliga-Team infiziert hat“, sagt Luc van Slooten. Sein Headcoach Jesús Ramírez will sich auch nicht darüber beklagen, dass seine Mannschaft unverrichteter Dinge wieder aus Gießen abreisen musste: „Wir müssen das in der aktuellen Zeit so akzeptieren. Wichtiger ist, dass es uns gut geht und wir uns in die richtige Richtung weiterentwickeln.“

Desi Rodriguez ist Würzburger Topscorer. Fotos: Viktor Meshko

Der Löwen-Headcoach betonte in den vergangenen Wochen immer wieder, dass man den Fokus aufgrund all der Unwägbarkeiten und der ständigen Veränderungen bei den Gegnern vor allem auf sich selbst richten müsse. Das gelte für das nächste Spiel gegen s.Oliver Würzburg ganz besonders. Der Gegner hatte nach der Hinrunden-Niederlage gegen die Löwen Mitte Dezember den Trainer gewechselt. Anstelle von Denis Wucherer steht seitdem der erfahrene Saša Filipovski an der Seitenlinie. Das Ruder herumreißen konnte er bislang noch nicht, was sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass die Würzburger immer wieder von Verletzungen gebeutelt sind und Anfang des Jahres wegen mehrerer Corona-Fälle in Quarantäne gehen mussten. Alles zusammen macht den Löwen-Gegner unberechenbar.

Letzter Würzburger Sieg gelang am 2. November

Der hat nach seiner Corona-bedingten Zwangspause erstmals am 26. Januar wieder auf dem Parkett gestanden und unterlag mit 78:97 bei Brose Bamberg, ehe am vergangenen Wochenende eine 70:82-Niederlage gegen ALBA BERLIN folgte. Es war die mittlerweile elfte Niederlage in Folge (inkl. Pokal). Den letzten Sieg feierten die Würzburger am 2. November gegen den FC Bayern Basketball mit einem deutlichen 90:70-Erfolg. Allerdings zeigten sie in der Partie gegen Berlin deutlich mehr Energie und lagen trotz dezimierten Kaders lange Zeit vorne: Mit William Buford (12,1 PpS, Kniebeschwerden) fehlte ihnen der zweitbeste Punktesammler, zudem musste Aigars Skele (9,6 PpS) mit Rückenproblemen passen. Dafür war Craig Moller mit 17 Punkten und zehn Rebounds in die Bresche gesprungen. Der australische Forward mit deutschem Pass hatte schon gegen Bamberg mit 18 Zählern überzeugt und kommt bislang auf 7,1 Punkte sowie 5,1 Rebounds im Schnitt.

Kleine Gäste-Formation erfordert defensive Anpassungen

Desi Rodriguez und Cameron Hunt trafen gegen Berlin ebenfalls zweistellig. Rodriguez führt die Mannschaft ohnehin mit 13,3 Punkten als Topscorer an und ist auch der beste Rebounder (5,3 RpS). „Er ist sehr vielseitig und ein kompletter Spieler, der weder innen noch außen einfach zu attackieren ist“, sagt der Löwen-Headcoach über den 1,98 Meter großen Forward. Der hat in den vergangenen Wochen viel auf der Center-Position aushelfen müssen, da die Würzburger hier noch auf der Suche nach einer Verstärkung sind. Auf der Spielmacher-Position sind die Gäste seit längerem wieder in Normalbesetzung aufgestellt und bauen auf Hunt (10,9 PpS; 3,4 Assists) sowie den besten Würzburger Vorlagengeber Luciano Parodi (9,5 PpS; 3,9 ApS). Darüber hinaus liefert der deutsche Center Filip Stanic ebenso wie Moller 7,1 Punkte, während die weiteren deutschen Rotationsspieler zwischen 1,3 und 2,2 Punkten beitragen. Zu diesen gehört neben Kapitän Felix Hoffmann (1,9 PpS) auch der Routinier Alex King (1,9 PpS), der ebenso wie Ulms Per Günther und Oldenburgs Rickey Paulding seine letzte BBL-Saison bestreitet.

Tookie Brown erzielte im Hinspiel zusammen mit Martin Peterka die meisten Punkte.

„Würzburg spielt mit einer kleinen Aufstellung. Das hat Auswirkungen auf unsere Verteidigung und darauf gilt es entsprechend zu reagieren. In der Offensive wird es hingegen wie im ersten Spiel wichtig sein, dass wir eine gute Balance zwischen unserem Innen- und Außenspiel finden“, sagt Ramírez. Dessen Mannschaft hatte in der Hinrundenpartie 53 Prozent seiner Zweier sowie 46 Prozent von der Dreierlinie getroffen und im letzten Viertel bereits mit 16 Punkten geführt. Dann entwickelte sich aufgrund vieler eigener Fehler eine dramatische Schlussphase das Spiels, das die Löwen in letzter Sekunde mit 87:86 für sich entschieden. Für die Würzburger war der mittlerweile nach Griechenland gewechselte Tomasz Gielo Topscorer (19), bei den Löwen trafen Tookie Brown und Martin Peterka am besten (je 18 Punkte).

Hygiene- und Sicherheitsregeln bei den Heimspielen der Löwen:

  • 2GPLUS-Regel. Das heißt: Der Einlass erfolgt nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest einer zertifizierten Teststelle vorweisen können;
  • Es besteht eine FFP2-Maskenpflichtüber die gesamte Dauer des Aufenthalts; die Maske kann zum Essen und Trinken abgenommen werden;
  • Jedes Ticket muss personalisiert sein;

Alle Corona-bedingten Regeln zusammengefasst:

Alle weiteren Informationen zum Ticketverkauf gibt es hier:

Fragen und Antworten (FAQ) Ticketing 

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