Wie im „Playoff-Modus“: Löwen treffen wieder auf Towers

Wie im „Playoff-Modus“: Löwen treffen wieder auf Towers

19.03.
2021

Teil eins der „Hamburger Woche“ lief für unsere Löwen am vergangenen Mittwoch über 35 Minuten wie erwünscht. Neben intensiver und intelligenter Verteidigung, die den Hamburg Towers sichtlich Probleme bereitete, präsentierte sich die Offense mit viel Bewegung am und abseits des Balls sowie mit vielen guten Abschlüssen. Dass dann ein kompletter Bruch im Spiel folgte, ärgerte Coaches und Spieler gleichermaßen. Nur drei Tage später haben unsere Löwen am morgigen Samstag die Gelegenheit, ihrem Ärger Luft zu verschaffen, diesen in positive Energie umzuwandeln und auf dem Parkett für Wiedergutmachung zu sorgen. Die von der Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH als „Sponsor Of The Day“ präsentierte Partie in der Volkswagen Halle beginnt um 20.30 Uhr und wird live auf www.magentasport.de übertragen.

„Wir haben viele gute Aktionen gehabt, doch am Ende haben Kleinigkeiten entschieden. Ein Fehlwurf, ein verpasster Freiwurf oder ein Turnover – daraus müssen wir unsere Lehren ziehen und es am Samstag besser machen. Das ist die Chance zu beweisen, dass wir innerhalb kürzester Zeit lernen und uns entwickeln können“, betont unser Headcoach Pete Strobl. Gerade vermehrte Ballverluste machten den Löwen ab dem dritten Viertel einen Strich durch die unbefriedigende Endabrechnung. Während die Turnovers eines der Sorgenkinder sind, ist der Dreipunktewurf zuletzt eine der Positiverscheinungen. Über die vergangenen sechs Partien treffen die Braunschweiger 41,9 Prozent ihrer Versuche von „Downtown“, nach Schwierigkeiten zu Saisonstart haben sie sich im Ligavergleich gar auf den sechsten Rang verbessert (38,0 Prozent pro Spiel).

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Besonders auffällig zeigt sich hier Neuzugang Arnas Velička, der über den Zeitraum der sechs Spiele nach der Länderspielpause überragende 51,7 Prozent seiner Dreier im Netz versenkt. Die verhelfen ihm in der gleichen Periode zu 17,6 Punkten im Schnitt, gleichzeitig vermag er regelmäßig seine Kollegen in gute Positionen zu bringen (6,3 Assists pro Partie). Auch der zweite Neue im Löwenrudel hat schnell seine Rolle gefunden: Benedikt Turudic. Nach Stationen in Göttingen und beim MBC fühlt er sich nach sechs Spielen in Schwarz und Gold richtig angekommen: „Dass ich nun beim dritten Team in der Saison bin, war nicht geplant. Ich hatte mir bereits im Sommer eine solche Situation wie hier gewünscht, die kam aufgrund mehrerer Faktoren nicht zustande. Umso glücklicher bin ich nun in Braunschweig zu sein, weil ich weiß, wie viele junge deutsche Spieler Schlange stehen, um für die Löwen zu spielen.“

Und Coach Strobl spart nicht mit Lob, wenn es um den 24-Jährigen geht: „Ich bin sehr froh, dass er sich trotz anderer Optionen für uns entschieden hat. ‚Bene‘ bringt uns genau das, was wir uns von ihm erhofft haben und noch viel mehr.“ Vor allen Dingen bringt er laut eigener Aussage eines: Energie. Die wird am Samstag wieder nötig sein, um erneut eine starke Leistung gegen den Playoff-Anwärter auf das Feld zu bringen. Die erfahreneren Hamburger hatten in Kameron Taylor den entscheidenden Mann in ihren Reihen, der den wichtigen Offensiv-Rebound inklusive Korb zum 82:81 erzielte. „Es ist gut, dass es ähnlich wie in einem Playoff-Modus direkt am Samstag wieder gegen Hamburg geht. So haben wir die Möglichkeit, die bittere Niederlage vergessen und etwas gut zu machen. Wir sind alle extrem heiß auf das Spiel und wollen an unsere harte Arbeit anknüpfen“, verleiht Turudic seiner Lust auf die Partie Nachhall. Dass Bazou Koné darüber hinaus zurück im Training ist, lässt hoffen: „Er hat heute gedribbelt und geworfen. Ich hoffe sehr, dass es bei ihm klappt, aber das werden wir morgen erst final sehen können“, so Pete Strobl.

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