Mittwoch: Löwen vor spannendem Duell in Gießen

Mittwoch: Löwen vor spannendem Duell in Gießen

19.04.
2022

Im Nachholspiel des 19. Spieltags geht es für unsere Löwen (20:38) morgen auswärts gegen den Tabellenletzten JobStairs GIESSEN 46ers (12:44). Die Mannschaft von Headcoach Jesús Ramírez hat vier Spiele mehr gewonnen als die Hessen und kann mit einem Sieg in der Sporthalle Gießen-Ost den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt machen. Dabei müssen sich unsere Löwen aber auf reichlich Gegenwehr gefasst machen, da die 46ers um den ehemaligen Löwen-Cheftrainer Pete Strobl dringend einen Sieg im Abstiegskampf benötigen. Tip-Off der Begegnung ist um 19 Uhr, www.magentasport.de überträgt ebenso wie die Braunschweiger Roots Sportsbar live.


Für die Gastgeber ist dieses Spiel quasi ein „Must-Win“, doch auch die Löwen wollen nach drei Niederlagen in Folge und zwei Siegen aus den letzten zehn Spielen wieder einen Erfolg feiern und sich endgültig den Klassenerhalt sichern. Einen anderen oder besonderen Druck verspüre Ramírez vor dieser Begegnung deshalb aber nicht. „Für mich und uns ist jedes Spiel wichtig. Vor der Partie gegen Hamburg habe ich nicht anders empfunden. Einen Unterschied macht nur aus, dass wir morgen auf den Tabellenletzten und nicht Berlin treffen und wir das Spiel gewinnen sollten. Das verändert die Herangehensweise, aber nicht den Druck“, verdeutlicht der Löwen-Headcoach.

Einsatz von Tookie Brown ist ungewiss

Anders als nach dem Crailsheim-Spiel war Ramírez nach der jüngsten Niederlage gegen die Hamburg Towers zufrieden mit der Leistung und Einstellung seiner Mannschaft und berichtet auch von guten Trainingseinheiten. Beides stimme ihn mit Blick auf die morgige Partie zuversichtlich, auch wenn ein Einsatz von Tookie Brown aufgrund erneut diagnostizierter Probleme im Leistenbereich ungewiss ist. Unabhängig davon möchte der Braunschweiger Headcoach grundsätzlich, dass sein Team kontrollierter als im Hinspiel gegen die 46ers agiert und nicht so viel negativen Stress entwickelt wie damals. „Es war ein fürchterliches Spiel“, erinnert sich Ramírez an den knappen 71:69-Sieg, bei dem sowohl die Löwen wie auch die Gießener viele Fehler machten und bei schwachen Quoten trafen.

Benedikt Turudic und seine Teamkollegen werden auch morgen wieder mit viel Energie spielen müssen! Fotos: Christian Schlüter

Spielmacher Kendale McCullum erzielte damals nur acht Punkte, ist aber der klare Anführer des Strobl-Teams und seit Wochen in überragender Form. In den vergangenen zwölf Partien hat er zehnmal mindestens 20 Punkte erzielt und dabei auch viermal Assists im zweistelligen Bereich serviert. Über die Saison gesehen kommt der 25-jährige McCullum auf 15,6 Punkte und 7,3 Assists im Schnitt. Zudem klaut er dem Gegner 2,6-mal pro Partie den Ball, das ist Liga-Bestwert. „Er ist ein sehr guter Spieler, der auch dann immer konstant gespielt hat, präsent war und mit vorbildlicher Einstellung vorangegangen ist, wenn es für seine Mannschaft schlecht lief“, sagt Jesús Ramírez über den Point Guard, der zusammen mit Nuni Omot (15,1 PpS) Topscorer der 46ers ist. Omot spielte in den vergangenen Wochen ebenfalls stark auf und kam in den letzten acht Partien auf durchschnittlich 19 Punkte. Zudem ist der offensiv-orientierte Power Forward bester Rebounder seines Teams (5,1 RpS). Mit Florian Koch (9,4 PpS) und Martins Laksa (7,6 PpS) verfügen die Gießener zudem über 40-prozentige Dreierschützen, zu denen auch der gebürtige Braunschweiger Dennis Nawrocki gehört (43,6 Prozent Dreierquote, 2,9 PpS).

„Gießen hat es Gegnern nie einfach gemacht“

Die Hessen haben genauso wie die Löwen nur zwei der letzten zehn Spiele gewonnen und dabei beispielsweise gegen den SYNTAINICS MBC (89:91) und am 13. April gegen die dezimierten Telekom Baskets Bonn (72:78) knapp verloren. „Gießen war die gesamte Saison über wettbewerbsfähig und hat es den Gegnern nie einfach gemacht. Das erwarte ich auch morgen, selbst wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht und man nie genau weiß, wie eine Mannschaft auf so eine Situation reagiert. Für uns wird aber so oder so gelten, besser zu spielen als im Hinspiel und auch wenn es langweilig klingt – aber wir müssen es schaffen, einmal mehr wir selbst zu sein!“, so Jesús Ramírez.

 

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