Löwen beenden Turnier in Szczecin als Zweiter

Löwen beenden Turnier in Szczecin als Zweiter

04.09.
2022

Unsere Löwen kehren mit ihrer ersten Vorbereitungsniederlage und als Zweiter des Turniers bei King Wilki Morskie Szczecin zurück. Nach dem gestrigen 86:77-Erfolg über Enea Abramczyk Astoria Bydgoszcz unterlagen sie heute im Finale dem Gastgeber knapp mit 79:81 (37:48). David Krämer überragte mit 24 Punkten und hatte kurz vor dem Ende noch einen Dreier zum 79:79-Ausgleich getroffen. Der letzte Wurf fiel leider nicht durch die Reuse.


Im ersten Turnierspiel am gestrigen Samstag hatten die Löwen mit einem guten ersten Viertel (32:20) den Grundstein für den Sieg gelegt. Zwar kam Enea Astoria zur Halbzeit auf fünf Punkte heran, weil sich bei dem Ramírez-Team einige Fehler ins Spiel einschlichen. Doch waren die Löwen um den starken und kaum zu stoppenden Benedikt Turudic nach der Pause wieder fokussierter, bauten ihren Vorsprung erneut in einen zweistelligen Bereich aus und brachten den Sieg schlussendlich über die Ziellinie. Turudic kam insgesamt auf 26 Punkte, traf dabei 13 von 17 Zweiern und sammelte sieben Rebounds ein. Der Co-Kapitän profitierte dabei von guten Anspielen von Braydon Hobbs, der neben 13 Punkten auch acht Assists und sechs Rebounds beisteuerte. Insgesamt hatten die Löwen in diesem ersten Turnierspiel ein klares Übergewicht in der Zone, wo sie 50 Punkte erzielten und sehr gute 65 Prozent ihrer Würfe trafen. Dafür ging aus der Distanz nicht viel: Lediglich knapp 29 Prozent der Dreier fanden ihr Ziel.

Verbesserte zweite Halbzeit reicht nicht zum Sieg

Die Wurfschwäche von der Dreierlinie setzte sich heute im Finale gegen den Gastgeber Szczecin fort. Die Löwen hatten trotz gut herausgespielter Würfe zur Halbzeit nur 15 Prozent ihrer Dreier getroffen. Dieses Mal half die erneut 60-prozentige Zweierquote aber nicht, weil die Ramírez-Mannschaft in den ersten 20 Minuten nicht richtig wach war. Szczecin verwandelte 60 Prozent seiner Feldwürfe (62,5 Prozent Dreier) und profitierte zudem mehrfach von Löwen-Ballverlusten. So ging es mit einem Elf-Punkte-Rückstand (37:48) für die Löwen in die Halbzeit, aus der sie angeführt von David Krämer verbessert zurückkamen. In der Verteidigung griffen Nicho Tischler und Co. besser zu und in der Offensive lief es jetzt auch etwas runder. Nach dem dritten Viertel betrug der Rückstand nur noch fünf Zähler und der schrumpfte in den letzten zehn Minuten weiter. Hier traf jetzt auch Robin Amaize zwei wichtige Dreier aus Schnellangriffen. David Krämer trug das Team aber offensiv und erzielte 23 Sekunden vor dem Ende per Dreier den 79:79-Ausgleich. Durch zwei Freiwürfe der Gastgeber gerieten die Löwen wieder ins Hintertreffen, hatten aber den letzten Wurf. Der verfehlte jedoch das Ziel. Insgesamt unterliefen den Löwen in dieser Partie 20 Ballverluste, am Vortag waren es nur acht.

Robin Amaize stand bei seinem Comeback an diesem Wochenende im Schnitt um die 18 Minuten auf dem Parkett und kam im Finale auf zehn Punkte. David Krämer, der erst in der vergangenen Woche von der Nationalmannschaft nach Braunschweig kam, avancierte mit 20,5 Punkten pro Spiel zum Löwen-Topscorer.

„Wenn man das Turnier-Wochenende im Kontext unserer Vorbereitung sieht, dann war es ok. Wir haben positive, aber auch negative Dinge gesehen. Vor allem heute waren wir nicht gut. Wir waren nicht präzise in unseren Plays und hatten auch wenig Energie. Ich glaube aber, dass die heutige Niederlage gut für unsere weitere Entwicklung sein wird. Wir haben klar gesehen, woran wir arbeiten müssen. Bezüglich der Dreierquote mache ich mir dabei allerdings keine Sorgen. Wir haben uns gute Optionen kreiert und werden die Würfe bald besser treffen. Für uns war es vor allem auch wichtig, Robin und David zu integrieren. Ich bin sehr froh, dass beide dabei sind. Robin sieht schon gut aus. Er hat vor allem gestern schon sehr viel probiert, da hat verständlicherweise noch nicht alles geklappt. Aber das kommt“, so Headcoach Jesús Ramírez.

Statistik zum Finale

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