Trotz Aufholjagd: Löwen unterliegen Towers beim Karls Cup

Trotz Aufholjagd: Löwen unterliegen Towers beim Karls Cup

28.08.
2021

Unsere Löwen haben im dritten Vorbereitungsspiel die erste Niederlage erlitten: 70:82 (34:53) endete die Partie gegen das EuroCup-Team Hamburg Towers beim Karls Cup in Rostock. Dabei hatte das Team von Headcoach Jesús Ramírez einen schlechten Start in die Partie erwischt und lag vor der Halbzeit schon mit 25 Zählern zurück. Nach der Pause fanden die Löwen aber deutlich besser ins Spiel und kamen sogar bis auf zwei Punkte heran. Drehen konnten sie die  Partie aber nicht mehr. Löwen-Topscorer waren David Krämer (12) und Owen Klassen (10 + 5 Assists). Luc van Slooten musste aufgrund einer Muskelverletzung aussetzen.


Robin Amaize & Co. hatten gegen die intensiv verteidigenden Hamburger zu Beginn der Begegnung wenig Rhythmus und wirkten von der physischen Spielweise des Gegners eingeschüchtert. Das zeigte sich vor allem in einer ganz mauen Feldtrefferquote von nur 15 Prozent. Ganz anders lief es dagegen für den Gegner, der allerdings noch auf wenig Gegenwehr traf und nach zehn Minuten starke 71 Prozent verwandelter Würfe aus dem Feld in der Statistik verbucht hatte. So war es dann kein Wunder, dass unsere Löwen nach dem ersten Viertel mit 14:30 zurücklagen und anschließend zunächst noch deutlicher ins Hintertreffen gerieten (21:46, 15. Minute).

„Wir hatten acht, neun Minuten, in denen wir mit zu wenig Intensität und zu ängstlich gespielt haben. Danach haben wir uns gefangen und waren ein hungriges Team“, sagte Jesús Ramírez, was sich auch in den letzten Minuten des zweiten Viertels zeigte. In denen fand sein Team immer besser ins Spiel, was ein schön herausgespielter Dunk von Geburtstagskind Sananda Fru zum 28:46 untermauerte. Dennoch lagen die Hamburger zur Halbzeit noch komfortabel mit 19 Punkten vorne (34:53) – das sollte sich aber nach der Pause ändern.

Zwar war der Auftakt in das dritte Viertel auf beiden Seiten fahrig und von ungenauen Pässen sowie wenig erfolgreichen Abschlüssen geprägt. Jedoch nahmen die Löwen ihrem Gegner jetzt auch mehr Würfe – vor allem die Dreier –  durch eine bessere Verteidigung weg und ließen in diesem Viertel nur zehn Punkte zu. Auf der anderen Seite lief der Ball zudem besser, wodurch unser Team zu leichteren Körben und in dieser Phase angeführt von Martin Peterka auf 50:63 nach 30 Minuten herankam. „Ich hatte der Mannschaft in der Halbzeit ein paar offensive Ideen gegeben und ihr gesagt, dass wir in der Defensive vor dem Gegner bleiben müssen“, so Ramírez. Das fruchtete im letzten Viertel so richtig. Da bestimmten unsere Löwen die Anfangsphase und waren nach einem 8:0-Lauf auf 65:67 dran (35. Minute). Anschließend führten ein paar Fehler dazu, dass die Towers sich aus dieser für sie kribbeligen Situation befreien und das Spiel für sich entscheiden konnten.

„Ich bin zufrieden. Wir haben eine gewisse Zeit gebraucht, bis wir im Spiel waren und haben zwei verschiedene Gesichter gezeigt. Aber wir haben durch dieses Spiel dazugelernt und nehmen als junges Team die positive Erfahrung mit, dass wir gegen so eine gute Mannschaft wie Hamburg in der zweiten Hälfte mitspielen und uns steigern konnten“, so unser Headcoach abschließend.

Morgen treten die Löwen in Spiel um Platz 3 gegen das dänische Team Fog Naestved an. Tip-Off ist um 14:00 Uhr, auch dieses Spiel wird live auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Löwen: Brown 8 (3 Assists), Krämer 12, N. Tischler 9, Klassen 10 (5 Assists), Roosch n.e., Fru 4, B. Tischler 2, Peterka 6, Sehnal 8, Amaize 6, Turudic 5 (9 Rebounds, Milutinovic n.e. (Trainingsspieler).

Towers Topscorer: Durham 12.

Boxscore um Spiel

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