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Benett Lohse erzielte 11 Punkte für die Junior Löwen U16.

Junior Löwen verlieren ihre Heimspiele

11.04.2016

Nach einigen Wochen Spielpause standen für die Junior Löwen Braunschweig-Teams gestern wieder Liga-Spiele auf dem Programm. Beide Mannschaften traten zu Hause in der Tunica-Sporthalle an und verließen als Verlierer das Parkett. Die Junior Löwen U19 von Sean McCaw kamen im zweiten Spiel der Playdown-Runde gegen Paderborn mächtig unter die Räder und zogen mit 51:95 den Kürzeren. Das Team von Michael Huber lieferte sich in der JBBL-Relegationsrunde über weite Strecken eine ausgeglichene Partie gegen die MBC Jungwölfe, strauchelte allerdings im letzten Viertel und verlor mit 67:77.


NBBL: Chancenlos gegen Paderborn

Auch in Spiel 2 der Playdown-Runde gegen Paderborn standen die Junior Löwen U19, die ohne ihren erkrankten Leistungsträger Lars Lagerpusch antraten, auf verlorenem Posten. Nachdem sie bereits das Hinspiel mit 63:87 abgeben mussten, wäre ein Sieg im gestrigen Heimspiel notwendig gewesen, um in Spiel 3 dieser Paarung gehen zu können. Doch durch die Niederlage steht nun fest, dass das McCaw-Team den Gang in die zweite Playdown-Runde antreten muss, wo es auf Oldenburg treffen wird.

„Wir konnten einfach nicht punkten“, sagt Sean McCaw über den Grund, der zur deutlichen Niederlage beigetragen hat. Dabei stand seine Mannschaft in dieser Partie von Beginn an auf verlorenem Posten. Das erste Viertel gaben die Junior Löwen U19 trotz guten Starts mit 12:20 ab, zur Halbzeit lagen sie bereits mit 25:42 zurück. „Paderborn hat uns an die Wand gespielt, während wir uns zu sehr darauf konzentriert haben, ganz exakt unsere Plays zu durchlaufen, anstatt auch mal intuitiv zu handeln.“ Dass Paderborn hinzukommend viel in der Zonenverteidigung stand, hat es für das McCaw-Team keinesfalls einfacher gemacht. Insgesamt trafen sie lediglich 30,3 Prozent ihrer Feldwürfe, die Gäste warfen 57,6 Prozent durch die Reuse.

Die niedrige Trefferquote gepaart mit einer schlechten Wurfauswahl sah der Junior Löwen U19-Trainer auch als ein Ergebnis der guten Paderborner Verteidigung an. Allerdings stellte er fest, dass es seiner Mannschaft an „Basics“ fehlte. An diesem Punkt wird Sean McCaw in der Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Oldenburg ansetzen. „Wir müssen zusehen, dass wir die Niederlage gegen Paderborn schnell aus den Köpfen bekommen. Ich muss dem Team jetzt neues Selbstvertrauen geben und werde das versuchen, indem wir mehr zurück zu den Basics gehen und die Dinge ändern, die wir ändern können.“

Das Spiel gegen Oldenburg findet am 24. April statt. Welches Team zuerst zu Hause spielen darf, steht noch nicht fest.

Junior Löwen U19: Roleder 2, Fisser 6, Dietrichs 5, Bilski 16, Vermum, Zense, Bothe 4 (9 Rebounds), Martin 9 (9 Rebounds), Grote 5, Schilling 4, Schötz, Ojeda Tellez.

JBBL: Kleinigkeiten machten den Unterschied

Vor dem Spiel frohlockte Trainer Michael Huber noch, weil sein Team endlich in vollständiger Besetzung antreten konnte. Alle über einen längeren Zeitraum verletzten Spieler waren endlich wieder an Bord, der Trainer konnte aus dem Vollen schöpfen. „Das war auch ein Grund dafür, weshalb wir ein gutes Gefühl hatten und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten“, sagt er. Doch sah das auf dem Parkett anders aus. Zwar gestaltete seine Mannschaft die Partie ausgeglichen, allerdings konnte sie nicht auf das Feld bringen, was sie sich vorgenommen hatte.

Ein vergebener Korbleger hier, etwas zu viel Schönspielerei dort und unterm Strich zu wenig Aggressivität waren die kleinen, aber feinen Unterschiede, die laut Michael Huber am Ende die Niederlage herbeiführten. „Zudem hat der MBC unseren Größenvorteil geschickt durch seine gute Defense weggenommen. Und da haben wir es verpasst, etwas schlauer zu spielen und einfach mal den Pass rauszugeben“, so der Trainer. Dennoch hätte sein Team gewinnen können, denn das lag nach dem dritten Viertel vorne. Doch ein 14:0-Lauf der Gäste im letzten Spielabschnitt drehte die Partie zu Gunsten des MBC und Michael Huber muss anerkennen, „dass wir in dieser Phase überhaupt nicht im Spiel waren.“

Trotz der zuletzt zwei Niederlagen in Folge blickt der Coach aber positiv nach vorne. „Man könnte meinen, dass wir derzeit in einem kleinen Tief wären, aber das Training bestätigt diese Vermutung keinesfalls. Dort arbeiten wir sehr gut und konzentriert.“ Nicht zuletzt deshalb ist Michael Huber auch davon überzeugt, dass sein Team noch das bestmögliche Ziel erreichen kann – und das heißt, die Relegationsrunde als Erster zu beenden. Bereits sicher ist den Junior Löwen U16 so oder so der Klassenerhalt. Selbst wenn sie die letzten drei Spiele nicht gewinnen sollten, so können sie nicht mehr absteigen. Das haben die weiteren Ergebnisse des gestrigen Spieltags ergeben.

Junior Löwen U16: Böttger 13, Tadic, Sagebiel 10, Mboya Kotieno 16 (7 Rebounds), Roosch, Krückeberg-Saathoff, Lohse 11, Sievert, Wocken 6, Klesen, Schaper 11 (7 Rebounds), Melchior.


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