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Junior Löwen: JBBL feiert Sieg, NBBL verliert in Oldenburg

25.04.2016

Nachdem die Junior Löwen U19 bereits in der ersten Playdown-Runde zwei Niederlagen einstecken mussten, verloren sie am gestrigen Sonntag leider auch ihre erste Partie in der zweiten Playdown-Runde: Sie unterlagen der Baskets Akademie Weser-Ems mit 86:96. Die Junior Löwen U16 durften allerdings wieder jubeln! Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, holten sie sich gestern einen souveränen 92:72-Sieg in Jena.


NBBL: Verschlafener Start und Ballverluste führen zur Niederlage

Der Start in die zweite Playdown-Runde ging für die Junior Löwen U19 in doppelter Hinsicht schief: Zuerst verschliefen sie laut Coach Sean McCaw das erste Viertel des Spiels und dann kostete das am Ende mit den möglichen Sieg. „Wir waren offensiv da, haben aber defensiv in den ersten Minuten komplett geschlafen und zusätzlich sieben Ballverluste kassiert“, sagt der Trainer über das erste Viertel, das mit 18:31 verloren ging.

Im Anschluss daran fand sein Team einen besseren Rhythmus – auch defensiv. Offensiv lief es ohnehin recht gut, was nicht nur die erzielten 27 Punkte im zweiten Viertel, sondern auch die insgesamt gute Trefferquote aus dem Feld unterstrich: 50 Prozent der Würfe fanden den Weg ins Ziel. Lediglich die Tatsache, dass die Junior Löwen U19 in dieser Phase Oldenburgs Lucien Schmikale nicht in den Griff bekamen, verhinderte ein näheres Herankommen an die Gastgeber. Schmikale hatte bis zur Halbzeit bereits 23 Punkte erzielt, am Ende kam er auf 38 Zähler.

Die beiden Viertel nach der Pause beschreibt Sean McCaw als ein Hin und Her. Allerdings fing sich der starke Lars Lagerpusch (38 Punkte, 10 Rebounds) im dritten Spielabschnitt bereits sein viertes Foul ein, was einen Rückschlag für das McCaw-Team bedeutete. „Mein Team hat aber einen tollen Charakter gezeigt, als Lars auf der Bank saß und einen guten Job gemacht“, lobte der Coach, dessen Team in dieser Phase jedoch Probleme hatte, am Brett zu punkten und sich weitere fünf Ballverluste leistete.

Als Lars Lagerpusch dann im vierten Viertel mit dem fünften Foul ausschied, lagen die Junior Löwen U19 mit acht Punkten zurück. „Und dann wurde es schwer, das Spiel noch zu drehen. Dennoch bin ich stolz darauf, wie die Jungs gekämpft haben – vor allem als Lars draußen war“, betonte McCaw einmal mehr die gute Einstellung seiner U19-Basketballer. Am Ende hatten sie eine bessere Feldtrefferquote als der Gegner, allerdings standen auch 17 Turnovers in der Statistik. Die Baskets Akademie verlor lediglich acht Mal den Ball und sammelte zudem drei Offensiv-Rebounds mehr. Diese insgesamt 12 Ballbesitze mehr machten zusammen mit dem verschlafenen Start in das Spiel den Unterschied aus.

Junior Löwen U19: Roleder 5, Dietrichs 2, Bilski 19 (7 Rebounds, 5 Assists), Vermum 1, Grote, Bothe 13, Martin 2, Klokkers, Schilling 4, Schötz 1, Nester 4, Lagerpusch 35 (10 Rebounds)

JBBL: Zurück in der Erfolgsspur – Junior Löwen U16 holen sich Sieg in Jena

Coach Michael Huber war voll des Lobes für sein Team. Zwar lag dies mit 22:24 knapp nach dem ersten Viertel zurück, doch rissen die Junior Löwen U16 das Spiel im zweiten Viertel mehr an sich und drehten es zu ihren Gunsten. „Wir haben es geschafft, unsere Stärken ins Spiel zu bringen. Wir haben uns zweite Chancen erspielt und die Bretter dominiert“, so der Trainer, dessen Team sich insgesamt 29 Offensiv-Rebounds griff.

Deutlich mit 25:12 entschieden die Junior Löwen U16 die zweiten zehn Minuten für sich. Und obwohl Science City Jena im dritten Viertel noch einmal verkürzen konnte, war für die Hausherren nichts zu holen. Zu stark war die lange Garde der Junior Löwen U16, die Michael Huber „als Schlüssel zum Erfolg“ bezeichnete. Vor allem Marek Mboya Kotieno überzeugte mit 25 und 10 Rebounds und hat es laut Huber geschafft, seine Spielzeit dieses Mal effektiver zu nutzen.

Unterm Strich habe sein Team den Ball dort hingebracht, wo es ihn haben wollte. Zwar hat Jena versucht, die eigene Schwächen unter den Brettern durch Doppeln auszugleichen, doch fanden die Brauschweiger durch ein gutes Zusammenspiel immer wieder Lösungen. Über ihre Defensive, die vor allem dann richtig einschlug, wenn Jenas Kräfte nachließen, konnten die Junior Löwen U16 auch etliche Fastbreakpunkte kreieren. Insgesamt bekamen die Braunschweiger 21 Würfe mehr als die Gastgeber, die aber auch nur mit 8er-Rotation angetreten waren und gen Ende immer mehr an Kraft verloren.

Junior Löwen U16: Böttger 4, Sagebiel 10 (6 Rebounds, 6 Assists, 5 Steals), Mboya Kotieno 25 (10 Rebounds), Klesen 3, Ahlers, Krückeberg-Saathoff 4 (5 Rebounds), Lohse 3, Sievert 2, Tadic 8, Schaper 17 (9 Rebounds), Melchior 4, Wocken 12. 


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