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Diese drei Löwen sind im voraussichtlich im FIBA-Fenster dabei. Fotos: Florian Koch

Jallow, Meisner und Peterka für National-Teams nominiert

10.11.2020

Ende November finden weitere Vorrundenspiele der EM-Qualifikation statt, bei denen drei unserer Löwen dabei sein könnten. Während Bundestrainer Henrik Rödl unsere beiden Kapitäne Karim Jallow und Lukas Meisner in den vorläufigen Kader berufen hat, wurde Big Man Martin Peterka für die tschechische Nationalmannschaft nominiert.


Unser Headcoach Pete Strobl sagt über die Berufung seiner drei Schützlinge: „Ich freue mich sehr für alle drei unserer Spieler, die in ihre Nationalmannschaften nominiert wurden. Es ist eine große Ehre für sie und natürlich auch für unsere Organisation. Ich bin besonders stolz auf die harte Arbeit, die Karim und Lukas investiert haben, um diese Stufe zu erreichen. Und ich denke, es ist ein Zeichen dafür, was wir hier noch erreichen können. Zumal wir weiterhin Fortschritte darin machen, uns als Standort für die Entwicklung von Spielern zu etablieren.“

Martin Peterka ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil des tschechischen Herrenkaders, mit dem er bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr den 6. Platz belegte. Sein Löwen-Teamkollege Karim Jallow kommt mittlerweile auf sieben Länderspiele für den deutschen A-Kader und hatte bereits im ersten „FIBA-Fenster“ Anfang des Jahres eine wichtige Rolle erhalten. Anders gestaltet sich das bei Lukas Meisner. Der Braunschweiger spielte in der Vergangenheit im deutschen A2-Kader und könnte nun zu seinem Debüt im DBB-Team von Bundestrainer Henrik Rödl kommen. Dementsprechend groß ist die Freude: „Ich bin natürlich sehr glücklich, erstmals für den A-Kader nominiert worden zu sein. Es ist eine große Ehre für mich und etwas ganz Besonderes, dieses Trikot hoffentlich tragen zu dürfen. Ich habe mir immer vorgenommen, das zu schaffen und ich betrachte die Nominierung als eine Wertschätzung meiner Leistung in der vergangenen Saison und das freut mich sehr.“ Der Löwen-Forward will die kommenden BBL-Spiele bis zum FIBA-Fenster mit guten Leistungen nutzen, um sich für den 13er-A-Kader zu empfehlen. Der wird am 19. November von Henrik Rödl nominiert.

Über die EM-Qualifikation

An den FIBA EuroBasket-Qualifikationsspielen nehmen insgesamt 32 Länder teil, die in acht Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt sind. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl spielt in Gruppe G zusammen mit Montenegro, Großbritannien sowie Frankreich und hat in zwei Spielen bisher einen Sieg verbuchen können, ist als Ausrichter einer Vorrunde (Köln) und der Finalrunde (Berlin) aber bereits qualifiziert. Die beiden Spiele des bevorstehenden zweiten FIBA-Fensters gegen Montenegro (27. November) und Frankreich (29. November) finden in einer „Bubble“ im französischen Pau statt. Die Spielzeiten sind noch offen.

Die tschechische Nationalmannschaft um Martin Peterka tritt in Gruppe C an und hat von ihren bisher zwei gespielten Partien ebenfalls eine gewonnen. Die beiden kommenden Spiele gegen Belgien (27. November) und Dänemark (29. November) werden auch an einem „Bubble“-Standort und zwar im litauischen Vilnius ausgetragen.

Weitere Informationen zur FIBA EM-Qualifikation gibt es hier.


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