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Carlton Guyton (ganz links im Bild) fühlt sich im Löwen-Team wohl. Foto: Robert Kagelmann

„Ich bin hungrig auf die neue Herausforderung“

09.08.2016

In den ersten Tagen, die Carlton Guyton bei uns in Braunschweig verbracht hat, haben wir unseren neuen Löwen-Guard zumeist mit einem Lächeln auf den Lippen gesehen. Man merkt dem gerade 26 Jahre alt gewordenen US-Amerikaner eine positive Aufgeregtheit darüber an, nach zuletzt drei Profijahren in der 2. Basketball Bundesliga ProA zukünftig in der easyCredit BBL auf Korbjagd gehen zu können. In einem ersten kurzen Interview spricht Carlton von seinen bisherigen Eindrücken über Braunschweig, das Team und was es für ihn bedeutet, nun in der BBL zu spielen.


Hi Carlton, du bist jetzt seit einer Woche in Braunschweig. Wie hast du dich hier bisher eingefunden?

Carlton: Um ehrlich zu sein, habe ich anfangs etwas Schwierigkeiten gehabt, den Weg zur Trainingshalle zu finden (lacht). Mittlerweile ist das kein Problem mehr. Dafür ist es in die Stadt rein noch nicht ganz so einfach. Ansonsten klappt das aber alles schon recht gut und Sid hat mir zu Beginn auch gleich Einkaufsmöglichkeiten gezeigt, so dass ich schnell wusste, wo ich was finde. Insgesamt macht Braunschweig bislang einen wirklich schönen Eindruck auf mich. Es ist deutlich größer als Gotha und Ehingen, wo ich zuvor gespielt habe. Ich war bereits in den Schloss Arkaden, wir waren schon zusammen einen Burger essen und ich habe auch gehört, dass man hier Bowling spielen kann. Langweilig wird mir hier bestimmt nicht.

Und wie ist dein bisheriger Eindruck vom Team?

Als ich hierher kam, kannte ich lediglich Carlos (Medlock) und unseren Teambetreuer Christian (Gwisdz). Gegen Carlos habe ich vorher drei Jahre in der ProA gespielt, und Christian war ebenso wie ich zuletzt in Gotha beschäftigt. Aber ich bin schnell mit den anderen Spielern in Kontakt gekommen und unser Team scheint eine wirklich sehr nette Truppe zu sein. Alle sind sehr offen und gehen aufeinander zu. Zudem sind wir altersmäßig nicht weit auseinander, weshalb man auch eher gleiche Interessen hat und sich leicht austauschen kann. Das ist bislang auffällig und sehr positiv.

Du gehst in Braunschweig in deine nunmehr fünfte Saison als Profi. Wie bist du aber überhaupt zum Basketball gekommen?

Dafür ist meine Oma verantwortlich (lacht). Sie hat mir einen Basketballkorb geschenkt, als ich drei Jahre alt war. Und von da an war es um mich und diesen Sport geschehen. Basketball wurde alles für mich und selbst als der Korb von meiner Oma für mich zu niedrig wurde, habe ich ihn einfach irgendwo befestigt, wo er höher hing und weiterhin auf ihn gespielt. Irgendwann habe ich dann begonnen, Basketball im Verein zu spielen. Sicherlich habe ich auch andere Sportarten gemacht, aber nie im Verein. Basketball war von Beginn an mein Sport und das hat sich bis heute nicht geändert.

Du hast die vergangenen drei Jahre in der 2. Basketball Bundesliga ProA gespielt. Wie fühlt es sich an, nun in der BBL spielen zu können?

Großartig! Ich bin unserem Coach und dem Klub so dankbar, dass sie mir das Vertrauen schenken und mir die Chance geben, in der BBL spielen zu können. Ich bin positiv aufgeregt und hungrig auf diese neue Herausforderung in der BBL und freue mich riesig darauf, den nächsten Schritt meiner Karriere zu gehen. Ich möchte dem Team so helfen, wie ich es bei meinen vorherigen Klubs auch getan habe und versuchen, mein Spiel aufs Parkett zu bringen.

Was ist denn „dein Spiel“?

Grundsätzlich würde ich sagen, dass ich ein Spieler bin, der offensiv wie defensiv Akzente setzen kann. Ich mag es, nicht nur selber zu punkten sondern auch meine Kollegen in Szene zu setzen und für sie zu kreieren. In den ersten Trainingseinheiten hier habe ich aber bereits gemerkt, dass der Coach viel Wert auf die Verteidigung legt und da versuche ich jetzt vor allem erst einmal, seinen Ansprüchen und Anforderungen gerecht zu werden.

Letzte Frage für heute: Dein Spitzname ist „Scootie“. Wie bist du dazu gekommen?

Den habe ich meiner Mutter zu verdanken (lächelt). Als ich noch ein Baby war, bin ich immer viel in Bewegung gewesen, abgehauen und überall herumgesaust. Da hatte ich schnell den Spitznamen „Scootie“ weg und der ist mir bis heute erhalten geblieben.


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