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Unsere Löwen haben trotz Niederlage eine gute Teamleistung gezeigt. Foto: Löwen

Gut dagegengehalten, aber 86:95 verloren

11.10.2020

Unsere Löwen haben in ihrem letzten Testspiel vor dem Beginn des MagentaSport BBL Pokalturniers mit 86:95 bei den derzeit gut aufgelegten Hamburg Towers verloren. Sechs Löwen punkteten zweistellig: Kostja Mushidi wurde in der offensiv geprägten Partie Topscorer mit 18 Punkten. Lukas Wank und Karim Jallow folgten ihm mit 16 bzw. 15 Zählern. Für die Hamburger war der Ex-Bamberger Kameron Taylor mit 22 Punkten am erfolgreichsten.


Unsere Löwen starteten gut ins Spiel und konnten das erste Viertel mit 27:24 für sich entscheiden. Das lag auch daran, dass sie wie gewohnt aggressiv spielten und viele Fouls zogen (15/16 Freiwürfen). Allerdings zeigte sich schon in diesen ersten Minuten der Partie, dass die Hamburger aktuell in sehr guter Form sind. Erst gestern hatten sie auswärts die EWE Baskets Oldenburg mit 100:90 besiegt und diesen offensiven Rhythmus nahmen sie auch gegen unsere Löwen mit ins Spiel. Ihre Feldtrefferquote war von Beginn an hoch (66,7 Prozent), während die Quoten unserer Mannschaft im zweiten Viertel sanken. Hier hatten der gute Lukas Wank und Kollegen zunächst sogar mit 10 Punkten vorne gelegen und dominierten auch die Rebounds. Doch zogen die Hamburger u. a. dank einer klar besseren Dreierquote (37,5 Prozent HH / 23,1 Prozent Löwen) an unseren Löwen vorbei und nahmen eine knappe 45:43-Führung mit in die Halbzeit.

Nach der Pause bauten die weiterhin treffsicheren Hamburger ihren Vorsprung aus und lagen zwischenzeitlich mit 13 Punkten vorne (62:49). Bei unseren Löwen lief offensiv stattdessen weniger zusammen – beziehungsweise die Würfe wollten mitunter einfach nicht fallen. Zwar erarbeiteten sich Kostja Mushidi & Co. nach wie vor etliche Freiwürfe, erzielten im dritten Viertel aber nur 13 Zähler und lagen nach 30 Minuten mit 56:67 hinten. Im letzten Spielabschnitt fanden sie wieder ihren Rhythmus: Unsere Löwen kamen hier auf insgesamt 30 Punkte und waren nach einem 8:0-Lauf auf 88:82 dran. In der Schlussphase trafen die Hamburger allerdings die entscheidenden Würfe und machten den Sack zu.

„Hamburg ist wirklich eine sehr talentierte und tief besetzte Mannschaft, der man zur heutigen Leistung gratulieren muss. Ich bin aber stolz auf unser Team und unsere Leistung. Wir haben sehr gut dagegenhalten und ordentlich gekämpft. Unsere jungen deutschen Spieler haben in unserer Vorbereitung sehr viel Spielminuten bekommen und hatten so die Chance, sich weiterzuentwickeln. Das haben sie getan und einen guten Job gemacht. Auch heute. Am Ende haben die Hamburger den einen oder anderen wichtigen Offensiv-Rebound geholt und Kameron Taylor gehabt, der nicht nur über internationale Erfahrung verfügt, sondern auch Spiele entscheiden kann“, sagt unser Headcoach Pete Strobl.

Löwen: Wank 16 (6 Rebounds), Watkins n.e., Zeeb, van Slooten 2, Meisner 11, Robinson 12 (5 Assists), Mushidi 18, Göttsche, Peterka, Schilling 12 (5 Rebounds), Jallow 15.

Hamburgs Topscorer: Taylor 22, Swing 21.

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