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„Dennis Schröder war frühzeitig in alle Details eingebunden“

09.09.2019

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung und den öffentlichen Äußerungen von Dennis Schröder bezüglich einer Löwen-Personalentscheidung haben die Basketball Löwen entschieden, eine offizielle Stellungnahme durch Paul Anfang, Aufsichtsratsvorsitzender der Basketball Löwen Braunschweig GmbH, abzugeben.


Zu der Äußerung von Dennis Schröder, dass er nicht persönlich über die thematisierte Personalentscheidung informiert worden sei, sagt Paul Anfang:

„Dennis Schröder war frühzeitig über sein Management, sprich seinen Bruder Cheyassin Secka, in alle Details der Personalentscheidung schriftlich und demzufolge nachweislich eingebunden. Wir haben darüber hinaus zahlreiche – ebenfalls in schriftlicher Form – Gesprächsangebote gemacht, die von Dennis Schröder jedoch entweder nicht wahrgenommen oder ignoriert wurden. Dementsprechend ist in Bezug auf die Kommunikation zwischen den Löwen und Dennis Schröder weder der Geschäftsführung noch dem Aufsichtsrat ein Fehlverhalten oder Versäumnis vorzuwerfen.“

Über die Berichterstattung und die Tatsache, dass Dennis Schröder sich den Medien gegenüber derart äußert, führt der Löwen-Aufsichtsratsvorsitzende fort:

„Wir bedauern es sehr, dass Dennis Schröder sich in dieser Art und Weise den Medien gegenüber geäußert hat. Wir hätten uns gewünscht, dass wir – wie durch unsere Gesprächsangebote deutlich gemacht – das intern besprechen und nicht in der Öffentlichkeit austragen. Denn in dieser Form tut er dem Braunschweiger Basketball ganz gewiss keinen Gefallen. Wir wollen und werden uns nicht an einer öffentlichen Debatte dazu beteiligen, sondern werden die offenen Punkte möglichst kurzfristig dort besprechen und entscheiden, wo sie hingehören: Und das sind die verantwortlichen Gremien der Basketball Löwen Braunschweig GmbH. Sobald es Ergebnisse gibt, werden wir darüber informieren.“

Und über die mögliche Konsequenz eines Ausstiegs von Dennis Schröder sagt Paul Anfang abschließend:

„Sollte es soweit kommen, wird dies weder den Basketball-Standort Braunschweig noch seine jüngste Erfolgsgeschichte, die wir natürlich fortführen wollen, gefährden. Wir können auf eine starke finanzielle Basis der Hauptsponsoren bauen, zu denen Dennis Schröder im Übrigen nicht gehört.“


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