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Karim Jallow ging voran und zeigte eine starke Leistung. Foto: Christian Schlüter

Buzzer entscheidet knappe Niederlage gegen Vechta

09.10.2020

Es war ein Krimi! In einer intensiven Partie haben unsere Löwen heute in letzter Sekunde und ganz knapp mit 78:79 ihr Testspiel gegen den BBL-Konkurrenten RASTA Vechta verloren. Karim Jallow avancierte dabei mit 21 Punkten zum Topscorer, Lukas Meisner und Garai Zeeb folgten ihm mit je 15 und 12 Zählern.


Die Partie startete ausgeglichen, gegen Mitte des ersten Viertels konnte sich Vechta jedoch leicht absetzen (10:15). Dann drückte Martin Peterka dem Spiel für einige Minuten seinen Stempel auf. Unser Big Man überzeugte mit klugen Aktionen, traf hochprozentig aus dem Feld (3/3) und hatte großen Anteil an einem 10:0-Lauf zum 20:15. Ins zweite Viertel ging es aber beim Stand von 20:19 und hier konnten sich die Gäste innerhalb der ersten drei Minuten auf 24:32 absetzen. Doch dann griffen unsere Löwen in der Defensive richtig zu und ließen in den folgenden sieben Minuten bis zur Halbzeit nur noch zwei weitere Punkte zu. Offensiv lief es aber auch runder. Hier spielten Karim Jallow & Co mit viel Energie und bewegten den Ball gut. Bis zur Pause waren sie an Vechta vorbeigezogen und führten mit 38:34.

Den Schwung aus dem zweiten Viertel konnten unsere Löwen zurück auf dem Parkett nicht mitnehmen. Die Gäste um den aufdrehenden Jordan Barnett wirkten jetzt frischer und waren in der 25. Minute wieder in Führung gegangen. Bis zum Viertelende konnten sie sich sogar aufgrund ihrer Rebound-Überlegenheit und erstmals besseren Feldtrefferquote einen Vorsprung von acht Punkten erspielen (54:62). Den Rückstand versuchten unsere Löwen in den letzten zehn Minuten wettzumachen. Und angetrieben vom starken Karim Jallow kamen sie nicht nur heran, sondern gingen nach einem 3-Punktespiel von James Robinson sogar kurz vor dem Ende mit 77:76 in Führung. Zum Sieg reichte es aber nicht. Nicht nur, weil Vechtas Robin Christen mit letzter Sekunde den Dreier zum Sieg traf. Sondern auch, weil unser Team zu viele Freiwürfe liegen ließ – u. a. in der wichtigen Endphase (insgesamt 11/21).

„Wenn man sieht, dass wir heute nur 52 Prozent unserer Freiwürfe getroffen haben, obwohl wir in den vorherigen Partien klar bei über 80 Prozent lagen, dann zeigt das, dass wir müde sind. Natürlich bin ich da als Trainer nicht begeistert drüber und erwarte, dass wir uns mental fokussieren. Aber wir müssen auch sehen, dass wir genau dieses Spiel wollten. Wir brauchen so enge Partien, die umkämpft sind, um weiter zu lernen und zu realisieren, wie wichtig jeder Spielzug ist. Im dritten Viertel hatten wir leider ein Tief und auch das ist unserer Müdigkeit geschuldet. Aber Gratulation an Vechta, die am Ende einen schwierigen Wurf zum Sieg getroffen haben. Für uns war das Spiel eine weitere Chance zu wachsen, auch wenn wir es natürlich gewinnen wollten“, so unser Headcoach Pete Strobl nach dem Spiel.

Löwen: Wank 6, Watkins n.e., Zeeb 12 (5 Assists), van Slooten, Meisner 15, Robinson 9, Mushidi 2, Göttsche n.e., Peterka 9, Roosch n.e., Schilling 4, Jallow 21 (8 Rebounds, 6 Assists, 4 Ballgewinnne). Koné fehlte verletzt.

Vechtas Topscorer: Jordan Barnett 25.


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