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Trent Lockett und das Löwen-Team treten am Sonntag beim Top-Team der Brose Baskets an. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Basketball Löwen reisen zum Spitzenreiter Brose Baskets

20.02.2015

Mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen gehen die Basketball Löwen Braunschweig gestärkt und mit Selbstvertrauen in die kommenden schweren Wochen, in denen sie es fast nur mit Top-Teams oder Playoff-Anwärtern zu tun bekommen. Den Auftakt macht dabei die Partie am Sonntag, 22. Februar (17 Uhr), bei den Brose Baskets. Die Bamberger sind seit Wochen in überragender Form, haben die letzten zwölf Spiele in Folge gewonnen und sich am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze der Beko BBL geschoben.


„Man würde einen Fehler machen, wenn man unser Hinrundenspiel gegen die Brose Baskets für das nun anstehende Rückrundenspiel heranzieht. Die Bamberger waren damals noch nicht eingespielt. Jetzt haben sie sich aber gefunden und spielen seit Wochen extrem guten Basketball“, sagt Löwen-Trainer Raoul Korner. Das besagte Hinspiel hatten die Braunschweiger Korbjäger am zweiten Saisonspieltag nach Verlängerung mit 77:66 gewonnen. Kyle Visser war damals mit 25 Punkten Löwen-Topscorer, auf der anderen Seite ragten Ryan Thompson (17 Punkte) und Brad Wannamaker (15 Punkte) heraus. Diese beiden Bamberger Spieler sind auch nach 22 Spieltagen die besten Punktesammler ihres Teams. Der vielseitige Spielmacher Wannamaker kommt auf 14,1 Zähler, 3,6 Rebounds sowie 4,9 Assists pro Partie. Der athletische Small Forward Thompson steuert hingegen 14,4 Punkte bei einer starken Dreierquote von 46,6 Prozent bei.

Athletisch ist auch das Charakteristikum, das nicht nur auf Thompson sondern auf das gesamte Team der Brose Baskets zutrifft. „Sie sind durchgängig auf allen Positionen mit enormer Athletik ausgestattet und damit jedem anderen Team in der Beko BBL überlegen. Im 1-gegen-1 sind sie kaum zu schlagen, und wir müssen schon eine Bestleistung abrufen, damit wir eine Chance gegen sie bekommen“, macht der Löwen-Headcoach deutlich. Hinzukommend habe sich der Bamberger-Kader seit dem Hinspiel noch verändert und dadurch einen weiteren Schub erhalten. Der zu Saisonbeginn verletzte und aktuell wieder verletzte Power Forward Joshua Duncan steuerte 14,1 Punkte und 6,3 Rebounds im Schnitt bei. Und der vor wenigen Wochen verpflichtete Guard Dawan Robinson (10,5 Punkte) und setzt neben Center Trevor Mbakwe (10,5/6,1), dem ehemaligen Braunschweiger Daniel Theis (10,1/5,3) und Guard Janis Strelnieks (9,1) wichtige Akzente – auch defensiv. „Bamberg verteidigt sehr physisch. Und wir werden gefordert sein, besser als zuletzt auf unseren Ballbesitz aufzupassen“, so der Braunschweiger Headcoach, der die hohe Anzahl an Ballverlusten in den vergangenen Partien monierte. „Wenn wir den Ball gegen Bamberg wieder so wegschmeißen wie wir es zuletzt teilweise getan haben, dann bekommen wir große Probleme. Solche Fehler bestrafen die Brose Baskets sofort.“

Aber Angst und Bange vor der Begegnung zu sein gilt nicht. Zumal die Basketball Löwen in den letzten Wochen selber guten Team-Basketball gezeigt und auch endlich ihr Fortune von der Dreierlinie gefunden haben. Die Würfe aus der Distanz wollten über lange Zeit der Saison nicht bei hoher Quote fallen. In den beiden vergangenen Begegnungen gegen die Eisbären Bremerhaven und die WALTER Tigers Tübingen lag die Dreierquote aber sogar bei 50 Prozent und mehr. „Das gibt unserem Spiel offensiv mehr Möglichkeiten und macht uns weniger ausrechenbar“, so Raoul Korner, der am Sonntag auf Lucas Gertz (Bandverletzung im Sprunggelenk) und Maurice Pluskota verzichten muss, bei dem die Achillessehnen-Beschwerden erneut akut geworden sind. Damit die Verletzung abklingen kann hat die medizinische Abteilung entschieden, ihn vorläufig aus dem Trainings- wie auch Spielbetrieb zu nehmen.

Die Basketball Löwen absolvieren morgen Vormittag noch eine Trainingseinheit und reisen anschließend nach einem gemeinsamen Mittagessen Richtung Bamberg. Die Begegnung ist am Sonntag ab 16.45 Uhr live auf telekombasketball.de zu sehen.


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