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Ab in den Norden: Löwen reisen zu den Eisbären

14.12.2018

Für unsere Löwen geht es am morgigen Samstag, 15. Dezember (20.30 Uhr, live auf Telekom Sport), im hohen Norden weiter. Dann treffen sie auf die Eisbären Bremerhaven, bei denen es vorgestern zu einem Wechsel auf der Trainerposition kam: Nach vier Niederlagen in Folge hat Dan Panaggio für Arne Woltmann als Headcoach übernommen. Nicht zuletzt deshalb erwarten unsere Löwen eine schwere Auswärtspartie.


„Wenn ein neuer Trainer übernimmt, dann will man sich als Spieler beweisen. Wir erwarten die Eisbären daher sehr kämpferisch und glauben, dass jeder ihrer Spieler alles geben wird“, erläutert Löwen-Headcoach Frank Menz, welche Auswirkungen der Trainerwechsel haben könnte. Es ist auch möglich, dass sich taktisch etwas im Spiel der Eisbären verändern wird - wenngleich dafür nicht viel Zeit bleibt. „Aber ob der neue Trainer was ändert, können wir ja nicht vorhersehen und deshalb werden wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren und wollen mit Selbstvertrauen antreten“, so Frank Menz.

An Selbstvertrauen dürfte es unseren Löwen derzeit nicht mangeln. Denn der grandiose Heimsieg über die MHP RIESEN Ludwigsburg am vergangenen Sonntag war gleichbedeutend mit dem vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen. Zu Hause waren Frank Menz und sein Team davon drei Mal erfolgreich und ein Mal in der Fremde bei s.Oliver Würzburg. „Es ist grundsätzlich enorm schwer, auswärts zu gewinnen. Deshalb wäre es für uns auch ein wichtiger Schritt nach vorne, wenn wir in Bremerhaven den nächsten Sieg holen könnten“, sagt unser Headcoach über die bevorstehende „extreme Herausforderung“ gegen voraussichtlich besonders motivierte Bremerhavener.

Ungewöhnlicherweise waren die Eisbären auswärts bislang etwas erfolgreicher als auf heimischem Parkett. Von ihren drei Siegen haben sie nur einen vor eigenem Publikum geholt und das war am ersten Spieltag gegen Crailsheim. Das letzte Heimspiel am vergangenen Wochenende verloren sie denkbar knapp mit 85:87 gegen Würzburg. Spielmacher Chris Warren war dabei mit 23 Punkten der überragende Akteur. Er ist mit 16,2 Punkten im bisherigen Saisonverlauf auch Bremerhavener Topscorer und bester Vorlagengeber (6,1 ApS). Ebenfalls zweistellig treffen Guard Jordan Brangers (13,7 PpS), Center Keith Benson (13,4 PpS) und Shooting Guard Elston Turner (12 PpS). Während Benson mit 7,1 gefangenen Abprallern im Schnitt bester Rebounder der Eisbären ist, ist Turner mit knapp 41 Prozent verwandelten Dreiern einer der besten Werfer des Teams.

Im direkten Vergleich mit unseren Löwen fällt auf, dass die Eisbären die bessere Trefferquote aus dem Feld aufweisen. Dafür liegt das Menz-Team bei den Rebounds klar vorne und lässt auch deutlich weniger gegnerische Punkte zu als die Bremerhavener. Auf die Rebound- und Verteidigungsstärke unserer Löwen wird es laut Frank Menz morgen auch ankommen: „Wenn es uns gelingt, die talentierten sowie im Eins-gegen-Eins starken Bremerhavener Spieler zu stoppen und wir ebenfalls die Rebounds kontrollieren können, dann werden wir auch eine Chance auf den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison haben.“


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