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Headcoach Pete Strobl fordert von seinem Team mehr Konzentration von Beginn an.

Mit mehr Fokus in Hälfte zwei zum Sieg in Paderborn

03.10.2020

Es war ein hart erarbeiteter Sieg: Mit 86:77 (39:46) haben unsere Löwen heute beim ProA-Ligisten Uni Baskets Paderborn gewonnen. Dabei fand unser Team wie schon am Mittwoch gegen Phoenix Hagen schlecht ins Spiel und drehte die Partie in der zweiten Halbzeit. Topscorer war Karim Jallow mit 18 Zählern, Gavin Schilling und Kostja Mushidi folgten mit je 13 Punkten.


Den Auftakt in die Partie verschliefen unsere Löwen förmlich. Die Gastgeber um Headcoach Steven Esterkamp gingen mit 7:0 in Führung und lagen nach fünf gespielten Minuten mit zehn Punkten vorne (16:6). Dann fanden Jallow & Co. langsam etwas besser ins Spiel und kamen über einen 9:0-Lauf heran. Aber die Paderborner behielten die Nase vorn und setzten sich nach einem viertelübergreifenden 11:0-Lauf auf 29:17 im zweiten Viertel ab. Vor allem von der Dreier- und Freiwurflinie fiel beim Strobl-Team mit 17 bzw. 55 Prozent bis zur Halbzeit zu wenig. Die Hausherren waren da deutlich treffsicherer. Sie versenkten 55 Prozent Dreier sowie 100 Prozent ihrer Freiwürfe (8/8) und gingen mit einem 7-Punkte-Vorsprung in die Pause.

Wieder auf dem Parkett legten unsere Löwen den Schalter langsam um. Sie ließen im dritten Viertel aufgrund wacherer Verteidigung nur 15 Punkte zu und fanden endlich auch von der Dreierlinie einen besseren Rhythmus. Vier Mal waren sie aus der Distanz erfolgreich und konnten an den Paderbornern vorbeiziehen. Mit einer knappen 63:61-Löwen-Führung ging es ins letzte Viertel, in dem unser Team gleich zu Beginn zwei Dreier versenkte und zunehmend die Kontrolle übernahm. Beim Stand von 68:78 hatten sich unsere Löwen ihre höchste Führung erspielt und es dann nicht mehr eng werden lassen.

„Das Spiel war vom Verlauf her ähnlich unserem Testspiel hier in der vergangenen Saison und hatte auch Parallelen zu unserem vorherigen Spiel gegen Hagen am Mittwoch. Wir waren in der ersten Halbzeit ein bisschen zu relaxed bzw. nicht fokussiert genug und haben in der zweiten Halbzeit unser Konzentrationsniveau deutlich erhöht. Wir müssen aber gleich, wenn wir das Spielfeld betreten, bereit sein und das ist etwas, an dem wir definitiv arbeiten müssen“, sagte Pete Strobl nach der Partie, in der er auf den angeschlagenen Bazou Koné (Knöchelverletzung) verzichten musste.

Löwen: Wank 9 (5 Rebounds), Watkins n.e., Zeeb 9, van Slooten 2, Meisner 5 (5 Assists), Robinson 11 (4 Assists), Mushidi 13, Göttsche n.e., Peterka 6, Schilling 13 (7 Rebounds), Jallow 18.

Paderborner Topscorer: Benzinger 15, Cushingberry 13 (5 Assists)

Boxscore zum Spiel


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