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Foto: Andreas Bez

Pokal: Berliner Team in Quarantäne/TOP FOUR wird verlegt

21.10.2020

Wie ALBA BERLIN gestern vermeldete, gibt es beim Double-Sieger mehrere Spieler und Teammitglieder, die positiv auf den SARS-CoV-2 Erreger getestet wurden. Nachdem am Sonntag bereits der erste Corona-Fall eines Berliner Spielers die Absetzung des Pokalspiels unserer Löwen gegen ALBA BERLIN zur Folge hatte, ist der weitere Spielplan des MagentaSport BBL Pokals laut easyCredit BBL wegen der weiteren Berliner Fälle nicht einzuhalten: Die zuständige Bezirksbehörde ordnete für das Berliner Team und betroffene Mitarbeiter eine häusliche Quarantäne an, die den regulären Ablauf der Pokalspieltage nicht erlaubt.


Wie die easyCredit BBL heute mitteilte, hat ALBA BERLIN zwei Spielverlegungsanträge an die Liga gestellt, denen diese - gemäß §11 (5) Spielordnung - entsprechen muss. Ebenfalls muss das abgesetzte Spiel von ALBA BERLIN gegen die Basketball Löwen Braunschweig vom 18. Oktober 2020 nachgeholt werden. Ein Termin steht noch nicht fest.

Aufgrund der Dauer der angeordneten Quarantäne kollidieren die Spielverlegungen mit dem für den 01./02.11.2020 geplanten TOP FOUR in München, welches daher auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden muss. Alle anderen für das kommende Wochenende geplanten Pokalspiele finden – nach bisherigem Stand - wie vorgesehen statt.

Für unsere Löwen bedeutet dies, dass sie in ihrer Gruppe A am Samstag (24.10.) zunächst auf die EWE Baskets Oldenburg und am Sonntag (25.10.) auf die Telekom Baskets Bonn treffen. Da die weiteren Spiele in Gruppe A mit Berliner Beteiligung entfallen, bestreiten Oldenburg und Bonn jeweils ein Spiel am Wochenende.

„Wir wussten alle, dass uns wegen der Corona-Pandemie eine schwere und herausfordernde Saison bevorstehen würde. Und wir werden darauf vorbereitet sein müssen, dass es immer wieder zu Verlegungen kommen wird. Dennoch müssen wir alle zusammen bestmögliche Wege finden, um diese Saison trotz all ihrer Hürden erfolgreich zu meistern und dabei gleichzeitig im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten zu handeln. Es ist wichtig die Saison zu spielen und den Basketball sichtbar zu machen bzw. zu halten. Das sollte trotz aller Widrigkeiten Priorität haben. Für mich wäre es aber ebenso wichtig, dass die Liga eine Lösung erarbeitet, mit der man die Klubs vor Wettbewerbsverzerrungen schützt“, sagt Löwen-Geschäftsführer Oliver Braun. 


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