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Sonntag: Heimspielauftakt gegen die EWE Baskets Oldenburg

06.11.2020

Nachdem unsere Löwen bereits zwei Spiele im MagentaSport BBL Pokal bestritten haben, beginnt für sie am Sonntag (8. November) offiziell die easyCredit BBL-Saison. Ihr Gegner in der heimischen Volkswagen Halle sind die EWE Baskets Oldenburg, die Löwen-Headcoach Pete Strobl als „eine der besten Mannschaften der Liga“ beschreibt. Tip-Off ist um 15 Uhr, die Partie findet ohne Zuschauer statt und wird live über MagentaSport übertragen.


Es ist binnen weniger Wochen bereits das vierte Mal, dass unsere Löwen und die „Donnervögel“ aufeinandertreffen. In der Vorbereitung spielten die Teams zwei Mal gegeneinander - da waren die Oldenburger einmal deutlich und einmal ganz knapp (90:89) erfolgreich. Und dann begegneten sie sich vor zwei Wochen im MagentaSport BBL Pokal, wo die Löwen die Nase vorne hatten und einen 97:88-Sieg feierten.

Guard Bryon Allen stach in dieser Begegnung gegen seine Ex-Mannschaft hervor und steuerte in seinem ersten Einsatz für die Löwen bemerkenswerte 18 Punkte, 9 Rebounds und 4 Assists zum Sieg bei. Er sei sehr motiviert gewesen. Aber nicht unbedingt, weil es gegen sein ehemaliges Team ging, sondern vor allem weil es seit Monaten sein erstes Spiel war. „Es war ein guter Start für mich“, sagt Bryon Allen und fügt hinzu: „Ich bin sehr gut von der Mannschaft aufgenommen worden und es hat mir auch geholfen, dass ich James Robinson und Martin Peterka bereits kannte“, nennt er u.a. als Begründung dafür, dass er gleich so stark aufgespielt hat. Aber der Löwen-Pokal-Topscorer weiß auch, dass jedes Spiel anders ist und er hat viel Respekt vor dem Gegner, dem er bescheinigt, gut gecoacht zu sein und ein sehr erfahrenes Team zu haben. Löwen-Headcoach Pete Strobl geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt über den Auftaktgegner: „Oldenburg ist eine sehr tief besetzte Mannschaft und eines der besten Teams der Liga. Sie spielen auf hohem Niveau. Im Pokal hatten wir einen guten Tag gegen sie und haben mit viel Energie gespielt. Aber es wird am Sonntag alles andere als leicht.“

Das ahnt unser Headcoach vielleicht auch deshalb, weil die EWE Baskets sicherlich auf eine Revanche für die Pokal-Pleite sinnen. Für sie lief es in diesem Wettbewerb alles andere als rund. Denn sie kassierten nicht nur gegen die Löwen eine Niederlage, sondern zogen zuvor auch schon gegen die Gastgeber Telekom Baskets Bonn den Kürzeren. Das dritte Spiel der Pokalgruppe A gegen ALBA BERLIN steht zwar noch aus, aber ins TOP FOUR können die routinierten Huntestädter nicht mehr einziehen.

Am vergangenen Wochenende fanden die EWE Baskets aber wieder zurück in die Erfolgsspur. Sie nutzten das freie Wochenende für ein weiteres Testspiel gegen die Hamburg Towers und gewannen dies deutlich mit 94:74. Dabei zeigten sie mit 25 Assists eine starke mannschaftsdienliche Leistung. Das ist auch eher das, was man von den Oldenburgern erwartet und kennt. Der Kern der Mannschaft um Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic, Philipp Schwethelm und Karsten Tadda spielt schon mehrere Jahre zusammen und versteht sich sehr gut. Im Sommer wurden lediglich vier neue Spieler verpflichtet, darunter sind mit Center Martin Breunig und Guard Sebastian Herrera zwei Liga-erfahrene Akteure. Die ebenfalls neuen Guards Phil Pressey und Keith Hornsby stehen erstmals in der BBL auf dem Parkett, haben zuvor allerdings in Europa gespielt. Pressey verfügt sogar über NBA- und Euroleague-Erfahrung und war zuletzt in Europas stärkster Liga in Spanien aktiv. Hornsby, übrigens Sohn des Musikers Bruce Hornsby, demonstrierte vergangene Saison für Torun in Polen und in der Basketball Champions League seine Wurfqualitäten und hat im letzten Test gegen die Towers 23 Punkte erzielt.

Bei der Pokal-Niederlage gegen unsere Löwen kam Hornsby auf 16 Punkte und war damit einer von insgesamt fünf Oldenburgern, die zweistellig punkteten. Darunter waren auch der starke Big Man Nathan Boothe (19), Dauerbrenner Rickey Paulding (18) sowie Breunig und Herrera (je 10). Für die Strobl-Mannschaft überzeugte neben Bryon Allen vor allem James Robinson mit 17 Zählern. Kostja Mushidi (13) und Martin Peterka (10) trafen ebenfalls in „double figures“.

Damit unsere Löwen gegen die Oldenburger erneut erfolgreich sein können, fordert Pete Strobl vor allem eins: „Unser Gameplan steht und fällt mit der Verteidigung. Und das müssen wir von Beginn an besser machen!“ Im Pokalspiel waren die Löwen im ersten Viertel mit 15 Punkten in Rückstand geraten und hatten 32 gegnerische Zähler kassiert, ehe sie mit viel Energie eine Aufholjagd starteten und das Spiel zu ihren Gunsten drehen konnten.


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