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Lukas Meisner, Karim Jallow und Martin Peterka (v.l.n.r.) waren mit ihren Nationalmannschaften im EM-Quali-Einsatz. Fotos: FIBA

EM-Quali: Meisner debütiert, Jallow & Peterka mit starker Leistung im 2. Spiel

30.11.2020

Unsere drei Löwen Karim Jallow, Lukas Meisner und Martin Peterka kehren heute von ihren Nationalmannschaften zurück, mit denen sie in der vergangenen Woche im Rahmen der FIBA EM-Qualifikation unterwegs waren. Das Team des Deutschen Basketball Bundes (DBB) weilte in der „Bubble“ im französischen Pau, wo es am Freitag nach zwischenzeitiger 7-Punkte-Führung gegen Montenegro (74:80) und am Sonntag nach guter Leistung gegen Frankreich (74:86) verlor. Lukas Meisner kam in diesem FIBA-Fenster zu seinem A-Kader-Debüt, während Karim Jallow bereits seine Länderspiele acht und neun bestritt. Martin Peterka trat mit der tschechischen Nationalmannschaft im litauischen Vilnius zunächst gegen Belgien an und verlor deutlich mit 62:90. Im zweiten Spiel gegen Dänemark präsentierten die Tschechen sich stärker, unterlagen aber knapp mit 90:91.


In der Partie gegen Montenegro hatte die DBB-Auswahl Chancen auf den Sieg, allerdings waren die Offensiv-Rebounds der Montenegriner in der zweiten Halbzeit mit ausschlaggebend für die knappe Niederlage. Unser Topscorer Karim Jallow stand in der Startformation und erzielte in diesem Spiel drei Punkte wie auch vier Rebounds. Sein Teamkollege Lukas Meisner betrat Ende des ersten Viertels erstmals das Parkett, hatte bei seinem Debüt in insgesamt fünf Minuten Einsatzzeit aber leider kein Wurfglück. Im zweiten Spiel, in dem die Deutschen den favorisierten Franzosen 35 Minuten lang stark Paroli boten, legte der erneut gestartete und gute Jallow 13 Punkte sowie fünf Rebounds auf und war damit zweitbester Punktesammler der Rödl-Mannschaft. Meisner kam nach seinem Debüt gegen Montenegro auch gegen Frankreich zum Einsatz, stand sieben Minuten auf dem Parkett und steuerte je einen Rebound und Ballgewinn bei.

Für Martin Peterka und die tschechische Nationalmannschaft lief es im ersten Spiel gegen Belgien gar nicht rund. Weder defensiv noch offensiv fand man einen Rhythmus. Der Löwen-Big Man stand dabei um die 26 Minuten auf dem Parkett und kam auf fünf Punkte sowie acht Rebounds. Für Partie zwei gegen Dänemark hatten sich die Tschechen eine Leistungssteigerung vorgenommen. Dies gelang – nicht nur der Mannschaft, sondern auch Martin Peterka: Er stach mit 24 Punkten, acht Rebounds und einer Effektivität von 27 als bester tschechischer Akteur heraus. Seine Top-Leistung hätte er noch mit dem Siegwurf krönen können. Allerdings fiel sein Dreier in der Schlusssekunde nicht durch den Korb.

Nach heutiger Ankunft in Braunschweig werden unsere drei Löwen sich Dienstagvormittag einem Corona-Test unterziehen und erst dann zum Mannschaftstraining dazustoßen, wenn die negativen Testergebnisse vorliegen. Dies wird voraussichtlich am Mittwoch der Fall sein.


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