News

Marc Aniol setzte sich gut in Brettnähe durch und machte insgesamt ein starkes Spiel. Foto: SoulClap Media

Nachwuchs: NBBL siegt deutlich, JBBL verliert Nachholspiel

04.03.2020

Am vergangenen Wochenende waren beide Löwen-Nachwuchsteams im Einsatz: Die Löwen U19 (NBBL) feierten in der Abstiegsrunde Nord einen starken 100:86-Sieg über die Eisbären Bremerhaven, während die Löwen U16 (JBBL) bei den Sharks Hamburg mit 59:68 unterlegen waren.


NBBL: Starke erste Halbzeit ebnet Weg zum wichtigen Sieg

Einen sehr wichtigen 100:86-Sieg haben die Löwen U19 am vergangenen Sonntag gegen die Eisbären Bremerhaven geholt. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte das Team von Christian Raus offensiv wie aus einem Guss. „Da waren wir echt richtig gut, haben toll kombiniert und auch stark gereboundet.“ Das Ergebnis war eine deutliche und verdiente 25-Punkte-Führung zur Halbzeit.

Mit Beginn des dritten Viertels verloren die Löwen U19 allerdings ihren Rhythmus. „Vielleicht war der Vorsprung zu hoch, weshalb die Konzentration schwand“, mutmaßte Raus. Seine Mannschaft ließ den Gegner auf fünf Punkte herankommen, fand in den letzten fünf Minuten des Spiels aber wieder zurück in die Spur. In dieser engen Phase haben laut Christian Raus Center Marc Aniol und Guard Simon Roosch viel Verantwortung übernommen und den Unterschied gemacht. Der Gameplan lautete ohnehin, entweder die Physis von Aniol am Brett auszunutzen oder aus der Presse heraus schnell umzuschalten und per Fastbreak abzuschließen. Beides gelang den Löwen trotz der Schwächephase insgesamt sehr gut.

„Für uns war dieser Sieg mega wichtig, er hat uns ein kleines Polster auf die Abstiegsränge verschafft. Und dass Oshane Drews nach längerer Krankheits- bzw. Verletzungspause wieder dabei war, hat uns in diesem wichtigen Spiel mental sehr geholfen“, so der glückliche Löwen U19-Trainer.

Löwen U19: Aniol 26 (11 Rebounds), Roosch 23 (8 Rebounds), Cikara 15 (5 Rebounds, 6 Assists), Uster 14 (3 Assists), Drews 6 (10 Rebounds), Zine el Abidine 5, Dietz 2, Jacobsen 2, Tadic, Drinktert.

JBBL: Zweites Viertel entscheidet über Niederlage

Die Löwen U16 mussten am vergangenen Freitag für ihr Nachholspiel des 11. Spieltags in der Relegationsgruppe 1 nach Hamburg zu den Sharks reisen. „An einem Wochentag mit der Schule im Rücken auswärts antreten zu müssen, ist immer tough“, sagte Trainer Maxim Hoffmann. Dessen Team hatte das erste Viertel ausgeglichen gestaltet (15:15), wurde in den zweiten zehn Minuten aber von den Hamburgern „überfahren“. 9:22 gaben die Löwen U16 diesen Spielabschnitt ab und Hoffmann machte dafür auch die körperliche Überlegenheit sowie das Mehr an Energie der Gastgeber verantwortlich.

Nach der Pause bäumte sich die Hoffmann-Mannschaft über einen 9:0-Lauf auf und kam bis auf vier Zähler heran. Drehen konnte sie das Spiel aber nicht. „Hamburg hat stark gekämpft und den Gameplan sehr gut verfolgt. Außerdem hatten sie die mentale Stärke, unseren Run zu verkraften und haben nie wirklich die Kontrolle verloren“, so Hoffmann. Der Löwen U16-Trainer und sein Team bereiten sich jetzt auf die Playdown-Partien gegen die Berlin Tiger vor. Die verfügen über eine kleine Rotation, spielen aber mit viel Emotionen und variabel in der Offense. „Wir haben dennoch die Qualität sie zu schlagen. Dafür müssen wir die Rebounds gewinnen und die Ballverluste in Maßen halten“, sagt Maxim Hoffmann abschließend.

Löwen U16: Nielandt 20, Hammerl 13 (6 Rebounds), Römer 8, Tlusty 6, Heitmann 6 (12 Rebounds), Schmitz 3, Stein 3 (6 Rebounds), Bytyqi, Schmidt, Klein-Neerken, Sprotte.


DatenschutzImpressum