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Neuer Geschäftsführer mit viel Erfahrung: Oliver Braun kehrt zurück

06.07.2020

Mit Oliver Braun übernimmt ein „alter Bekannter“ mit sofortiger Wirkung den Geschäftsführer- und Sportdirektor-Posten bei den Basketball Löwen. Der 47-jährige studierte Betriebswirt war bereits erfolgreich von 2007 bis 2014 in selbigen Positionen beim Braunschweiger Basketball-Bundesligisten tätig, ehe er zur Volkswagen AG in die Sportkommunikation wechselte. Oliver Braun tritt damit die Nachfolge von Sebastian Schmidt an. Dieser war seit Oktober 2017 als Löwen-Geschäftsführer sowie in der vergangenen easyCredit BBL-Saison 2019/20 zusätzlich als Sportdirektor tätig und hat sich mit Alleingesellschafter Dennis Schröder darauf verständigt, ab sofort getrennte Wege zu gehen.


Oliver Braun ist aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit und Erfahrung beim Braunschweiger Basketball-Bundesligisten mit dessen Strukturen und Herausforderungen, aber auch mit dem Sportlermarkt vertraut und kann auf zahlreiche Erfolge während seiner damaligen Tätigkeit zurückblicken. So gelang den Braunschweiger Erstliga-Basketballern (damals New Yorker Phantoms Braunschweig) in drei aufeinander folgenden Saisons (2009/10 bis 2011/12) der Einzug in die Playoffs. Zudem erreichten sie in der Spielzeit 2010/11 das Pokalfinale sowie ein Jahr darauf das Pokalhalbfinale. Auch im Nachwuchsbereich wusste der Standort Braunschweig unter Oliver Braun zu überzeugen und wurde von der BBL zwei mal als bester Nachwuchsstandort ausgezeichnet.

Oliver Braun: „Zunächst danke ich Volkswagen sehr dafür, dass wir gemeinsam eine kurzfristige Lösung gefunden haben, die es mir ermöglicht, ab sofort als Geschäftsführer der Löwen tätig zu sein. Es ist mir bewusst, dass dies eine große Herausforderung ist und dass vor allem in den kommenden Wochen sehr viel Arbeit und Status Quo-Erhebung auf uns zukommen werden. Aber mein Herz hat zu meiner damaligen Amtszeit bei den Phantoms stark für den Braunschweiger Basketball geschlagen und das hat sich bis heute nicht geändert. Es sind aus verschiedenen Richtungen Personen auf mich zukommen, die mich gefragt haben, ob ich dem Basketball-Standort Braunschweig jetzt nicht helfen möchte. Es ist mir eine Herzensangelegenheit und das ist ein wesentlicher Grund, weshalb ich mich für eine Rückkehr entschieden habe. Ich freue mich auf diese Aufgabe und über das von Dennis Schröder in mich gesetzte Vertrauen, diese auch in seinem Sinne zu bewältigen.“

Dennis Schröder: „Mit Oliver Braun ist es uns gelungen, eine Person als Geschäftsführer zurück in unser Boot zu holen, die mit uns die Vision teilt, eine von der NBA inspirierte Struktur in unser Braunschweiger Team zu bringen. Schon an meinem damaligen Buyout an die Atlanta Hawks hat er maßgeblich mitgewirkt und genau solche erfahrenen Leute brauchen wir bei uns, um gemeinsam wachsen zu können. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit Oliver Braun in eine großartige Zukunft blicken zu dürfen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei unserem bisherigen Geschäftsführer Sebastian Schmidt für die gemeinsame Zeit bedanken und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Sebastian Schmidt: „Wir haben in den vergangenen knapp drei Jahren einiges bewegt und uns unter zum Teil sehr schwierigen Bedingungen als Organisation kontinuierlich weiterentwickelt. So konnten wir z.B. neben einer deutlichen siebenstelligen Etaterhöhung ebenso den Ausbau von hauptamtlichen Strukturen realisieren. Auch sportlich gab es tolle Erfolge: Wir haben Leistungsträger und Publikumslieblinge wie Scott Eatherton und Thomas Klepeisz über mehrere Spielzeiten gehalten und in der Saison 2018/19 zum ersten Mal nach sieben Jahren wieder die Playoffs erreicht. Ein Moment, der mir unvergessen bleiben wird. Über die Identifikation mit dem Team und den sportlichen Erfolg haben sich auch unsere Zuschauerzahlen toll entwickelt, die von 2016/17 bis zu unserem vorzeitigen Saisonende 2019/20 kontinuierlich von im Schnitt ca. 2500 auf gute 3600 angestiegen sind. Insgesamt kann man auf dieses sehr gute Fundament von Sponsoren und Fans weiter aufbauen. Mein Dank gilt dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern, den Mitarbeitern, den Sponsoren, den Dienstleistern und selbstverständlich den Fans. Ich wünsche den Löwen nur das Beste für die Zukunft!“


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