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Nachwuchsteams starten mit Niederlagen ins neue Jahr

14.01.2020

Unsere Löwen-Nachwuchsteams in der NBBL und JBBL standen nach einer kurzen Spielpause am vergangenen Wochenende wieder auf dem Parkett, konnten allerdings nicht die Siegpunkte mitnehmen. Die Löwen U19 verloren auswärts bei Berlin Tiger Kreuzberg mit 65:72, die U16 musste sich zu Hause in der „Höhle der Löwen“ im CJD mit 65:79 gegen SC Rist Wedel geschlagen geben.


NBBL: „Bin zufrieden mit der Leistung“

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und es war auch insgesamt ein schön anzusehendes Spiel“, sagte U19-Trainer Christian Raus über die Partie. Der Auftritt seiner Mannschaft sei ein Unterschied von Tag und Nacht im Vergleich zum letzten Spiel gegen die Mitteldeutsche Basketball Academy gewesen. „Wir haben gut verteidigt und es hat vieles von dem funktioniert, was wir uns für das Spiel vorgenommen hatten“, so Raus weiter.

Dass es in dieser zumeist ausgeglichenen Partie nicht für den Sieg der Löwen U19 gereicht hatte, lag zum einen an der Feldtrefferquote von nur 33,9 Prozent (Berlin: 44,4 Prozent) und an drei, vier Fehlern, die sie zu viel gemacht hatten. „Aber ich bin zufrieden mit der Leistung“, sagte der Coach, der die Leistung von Marc Aniol (13 Punkte, 9 Rebounds) und Simon Roosch (11 Punkte, 6 Rebounds) besonders erwähnte, weil beide die Woche über krank waren und nicht trainieren konnten.

Jetzt gelte es, auf dieser Leistung aufzubauen und sie in den kommenden beiden Heimspielen gegen Chemnitz und Göttingen zu bestätigen. „Da wollen wir versuchen, zwei Siege zu holen“, sagt Raus zuversichtlich.

Löwen U19: Aniol 12 (9 Rebounds, 3 Ballgewinne), Roosch 11 (6 Rebounds, 3 Ballgewinne), Drews 11 (9 Rebounds, 3 Assists), Uster 7, Drinkert 7 (4 Ballgewinne), Cikara 6, Zine el Abidine 5, Tadic 3, Jacobsen 2, Lichtenberg, Löbbecke, Stanic.

JBBL: Passiver Start führt zur Niederlage

„Wir waren anfangs defensiv wie offensiv zu passiv. Wir sind dann besser geworden, konnten das aber nicht in einen Rum umsetzen und das Spiel folglich nicht mehr drehen“, fasst Coach Maxim Hoffmann das Spiel seiner Mannschaft gegen Rist Wedel zusammen. Spielerisch sei das ein Gegner auf Augenhöhe gewesen, weshalb sich die Löwen U16 auch mehr in diesem Spiel ausgerechnet hatten.

Aber das 1. Viertel ging mit 10:27 verloren, auch weil das Hoffmann-Team ohne Luca Hammerl (verletzt) und die beiden noch nicht wieder ganz fitten und daher geschonten Florian Fitz sowie Franz Köhli körperliche Nachteile hatte. Die Löwen U16 brauchten entsprechend eine gewisse Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Das taten sie auch, spielten danach phasenweise gut, wie Hoffmann sagte. Positiv war vor allem, dass seine Mannschaft mit der gegnerischen Pressverteidigung gut zurechtkam und nur 14 Ballverluste hatte. Negativ war jedoch, „dass wir die Presse gut durchbrochen haben, dann aber zu wenig einfache Punkte machen konnten und dementsprechend nicht gut getroffen haben“, so der Löwen U16-Coach weiter.

Unterm Strich habe seine Mannschaft sich aber mit Fortlauf der Partie defensiv deutlich gesteigert, wenngleich Wedel die Bemühungen mit spielerischen Lösungen beantworten bzw. abwehren konnte. „Wir wollen die positiven Aspekte aber mit in die nächsten Spiele nehmen. Gegen Münster am kommenden Wochenende haben wir kaum was zu verlieren, sie sind ein Playoff-Team. Aber gegen Bremerhaven wollen wir dann schon gerne einen Sieg holen“, so Hoffmann abschließend.

Löwen U16: Nielandt 16 (5 Rebounds, 3 Ballgewinne), Römer 16 (6 Rebounds, 7 Assists), Stein 11, Heitmann 10, Schmitz 3, Schmidt 3, Tlusty 2, Bytyqi 2, Klein-Neerken 2, Sprotte, Fitz n.e., Köhli n.e..


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