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Löwen starten in Würzburg ins neue Jahr und wollen Reaktion zeigen

02.01.2020

Nach der bitteren Niederlage zum Jahresende gegen die EWE Baskets Oldenburg haben unsere Löwen am morgigen Freitag, 03. Januar, zum Auftakt in 2020 gleich ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Mit s.Oliver Würzburg treffen sie auf einen Gegner, der als Playoff-Kandidat gilt und derzeit mit einer Bilanz von 16:12 auf dem achten Tabellenplatz steht. Dennoch sinnen unsere Löwen auf Wiedergutmachung für die zuletzt schwache zweite Halbzeit gegen Oldenburg und wollen zurück in die Spur finden. Tip-Off ist um 20:30 Uhr in der s.Oliver Arena, die Partie wird zudem live auf www.magentasport.de/basketball übertragen.


Einen Grund zu feiern hatten unsere Löwen in den vergangenen Tagen trotz Silvester nicht. Stattdessen haben neben Trainingseinheiten auch viele Gespräche zwischen den Verantwortlichen stattgefunden, in denen man die Art und Weise der vergangenen Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg aufgearbeitet hat und sich eins darüber war, dass der Auftritt in der zweiten Halbzeit nicht vertretbar war. „Man kann gegen so eine Top-Mannschaft wie Oldenburg verlieren, aber das Wie war entscheidend. Man muss sich schon dafür schämen und sich bei unseren 4200 Zuschauern dafür entschuldigen, dass wir in der zweiten Halbzeit so eine schlechte Leistung gezeigt haben. Wir wollen darauf eine Reaktion zeigen und müssen gemeinsam mit Hochdruck daran arbeiten, dass wir uns ab sofort wieder besser präsentieren und zurück zu der Stärke finden, die uns zu Saisonbeginn ausgemacht hat“, findet Löwen-Sportdirektor Sebastian Schmidt klare Worte. Headcoach Pete Strobl bestätigt das und sagte rückblickend über die schwache zweite Halbzeit: „Das war nicht akzeptabel. Ich verstehe es, wenn die Spieler frustriert sind, weil es nicht läuft. Aber dann die Kopfe hängen zu lassen, das geht nicht. Wenn es spielerisch nicht rund läuft, dann müssen wir wenigstens bis zum Ende kämpfen.“

Den Löwen steht folglich viel Arbeit bevor, um wieder zurück in die Spur zu finden. Zum einen sind das sicherlich mentale Aspekte, die eine Rolle spielen. Zum anderen sind aber auch neue Strukturen und bedingt durch die Nachverpflichtungen ebenso neue Rollenverteilungen gefordert, die möglichst schnell etabliert werden müssen. Schließlich wartet mit s.Oliver Würzburg morgen schon der nächste Gegner auf die Löwen, der laut Trainer Strobl viel Qualität habe, sehr erfahren sei und in dieser Saison davon profitiere, dass vor allem die Guards schon länger zusammenspielen und sich sehr gut kennen.

Die Mannschaft von Trainer Denis Wucherer hat zuletzt in einer offensiv-geprägten Partie mit 100:93 gegen die Telekom Baskets Bonn gewonnen. Dabei war auf Würzburger Seite einmal mehr Cameron Wells der überragende Akteur. „Er ist ein unglaublich guter Spieler und eine unserer Aufgaben wird darin liegen, ihn zu kontrollieren“, sagt Strobl. Der Spielmacher ist in seiner zweiten Saison bei den Unterfranken und führt die Mannschaft mit 17,5 Punkten bei starker 56-prozentiger Trefferquote und 5,9 Assists im Schnitt an. Insgesamt verfügt Wucherer über fünf Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute. Dazu gehören auch die beiden Guards Skyler Bowlin (10,9 PpS) und Jordan Hulls (11,5 PpS), die beide ebenfalls ihre zweite Saison im s.Oliver-Trikot bestreiten, sowie im Frontcourt Neuzugang Junior Etou (10,6 PpS, 5 RpS) und Center Luke Fischer (12,2, 5,3 RpS). 
Fischer ist aktuell der beste Shotblocker der Liga und ein Spieler „gegen den wir sehr physisch dagegenhalten müssen“, sagt Pete Strobl und fügt hinzu: „Wir wissen, dass wir auf einen sehr schweren Gegner treffen. Aber zuletzt waren wir selbst unser größter Gegner. Wir haben vor allem durch unsere eigenen Fehler verloren und müssen diese schwere Phase durchbrechen und unsere Freude sowie Emotionen wiederfinden“, so der Löwen-Trainer mit Blick auf das Freitagsspiel. 


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