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Erstes Heimspiel in 2020: Löwen empfangen Brose Bamberg

24.01.2020

„Der Sieg in Bonn war wahnsinnig wichtig und hat uns allen gut getan. Das gibt jedem Spieler Selbstvertrauen und Sonntag wollen wir daran anknüpfen“, schickt unser Forward Karim Jallow vor dem ersten Heimspiel im Jahr 2020 gegen Brose Bamberg voraus. Das Team von Headcoach Pete Strobl möchte nach dem Erfolg im Rheinland endlich wieder vor heimischem Publikum als Sieger vom Parkett gehen. Zuletzt setzte es wettbewerbsübergreifend vier Heimniederlagen am Stück, darunter auch das Pokal-Aus gegen Bamberg Mitte Dezember. Der Playoff-Kandidat aus Oberfranken sammelte nach drei Liga-Niederlagen in Serie am letzten Dienstag in der Basketball Champions League etwas Selbstvertrauen beim Kantersieg über VEF Riga (91:53). Tip-Off der von Löwen-Premium Partner BS Energy als „Sponsor of the day“ präsentierten Partie ist am Sonntag um 15 Uhr und wird sowohl auf MagentaSport als auch auf Sport1 im Free-TV übertragen.


Knapp einen Monat ist das Aufeinandertreffen im MagentaSport BBL-Pokal erst alt, seitdem hatten beide Teams wackelige Wochen, gehen jedoch mit einem Erfolgserlebnis im Rücken in das neuerliche Duell. Dank des Sieges über Riga dürfen die Bamberger weiterhin auf die Playoffs in der Champions League hoffen, während sie in der BBL durch die Last-Minute-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen RASTA Vechta aus den Playoff-Rängen gefallen sind. Tragischer Held dieses Spiels war der Ex-Löwe Christian Sengfelder, der mit 23 Punkten seine beste Saisonleistung zeigte, aber am Ende das entscheidende Foul beging. Der Löwen-Defense bereitete Sengfelder schon im Pokalduell einiges an Kopfzerbrechen (22 Punkte). Am Sonntag wird Karim Jallow versuchen, den „Warrior“ einzudämmen. „Ich freue mich auf das Matchup mit Chris“, so Jallow: „Ich kenne seine Stärken und er weiß, wo meine liegen. Letztlich wird es eine Frage des Willens sein, wer sich durchsetzen wird.“

Löwen-Coach Pete Strobl warnt davor, die Bamberger Mannschaft auf Sengfelder zu reduzieren: „In Braunschweig denken aufgrund seiner Vergangenheit viele nur an ihn. Aber Bamberg ist hochkarätig besetzt und hat viele sehr gute Spieler – nicht umsonst spielen sie in der Champions League.“ Der Topscorer des Teams ist der Ägypter Assem Marei (12,3 PspS), der mit 6,4 Rebounds gleichzeitig auch bester Oberfranke in dieser Kategorie ist. Der BBL-erfahrene Center konnte den Spielen zuletzt aber nicht so sehr seinen Stempel aufdrücken. Mit dem US-Amerikaner Darion Atkins hat Marei im Vergleich zur Partie im Pokal zusätzliche Unterstützung im Frontcourt erhalten. Absoluter Fixpunkt im System von Headcoach Roel Moors ist weiterhin Point Guard Paris Lee (6,7 Assists), der gemeinsam mit Sengfelder die meiste Spielzeit hat.

Neben der tiefen Rotation ist die Verteidigung eine größe Stärke von Brose, die nur 77 gegnerische Punkte pro Partie zulässt und den Löwen bereits im Pokal einiges abverlangte. Lediglich 69 Punkte erzielten Scott Eatherton und Co. damals – so wenige wie in keiner anderen Begegnung bislang. Karim Jallow möchte den Fokus aber auf einen anderen Aspekt des Spiels legen: „Wir müssen über 40 Minuten das zeigen, was wir in Bonn in der zweiten Halbzeit gezeigt haben und mit voller Energie auftreten.“ Dabei will der 22-Jährige vorangehen und die Teamkollegen mit seinem Einsatz mitreißen. „Wir müssen bereit sein zu kämpfen – insbesondere in der Defense. Nach der zweiwöchigen Pause sind wir heiß auf das Spiel“, pflichtet ihm Strobl bei.


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