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Derby-Time: Löwen treffen auf Göttinger im Höhenflug

27.02.2020

Nachdem unsere Löwen in den vergangenen Wochen immer wieder Pausen im Spielplan hatten – zuletzt durch das FIBA-Fenster, geht es für sie in den kommenden zwei Monaten richtig rund. Insgesamt 14 Spiele hat die Mannschaft von Headcoach Pete Strobl noch vor der Brust, allein acht davon im April. Aber der Fokus ist bei unseren Löwen im Moment nur auf das nächste Spiel gerichtet. Und da kommt es am morgigen Freitag zum mit Spannung erwarteten Derby: Der formstarke Tabellenzehnte BG Göttingen gastiert in der Volkswagen Halle. Tip-Off der Begegnung ist um 20.30 Uhr (live auf www.magentasport.de/basketball), Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online im Löwen-Ticketshop erhältlich.


Die Veilchen könnten als „Team der Stunde“ bezeichnet werden. Nachdem sie schwach in die Saison gestartet waren, zeigte ihre Formkurve ab Dezember nach oben. Da verpflichteten sie Alex Ruoff und haben mit dem vielseitigen Forward zuletzt sieben von neun Spielen gewonnen. Dieser positive Lauf hat die Göttinger mittlerweile auf den zehnten Tabellenplatz katapultiert, auf dem sie nur zwei Punkte vom Tabellenachten s.Oliver Würzburg trennen. Unter ihren Siegen waren auch richtige Coups, welche die gewonnene Stärke untermauern: So wies die BG die beiden Top- und Euroleague-Teams FC Bayern Basketball (90:81) und ALBA BERLIN (72:71) in ihre Schranken. „Göttingen ist eine sehr gute und gefährliche Mannschaft, die sich im Vergleich zum Saisonstart verändert hat, weil sie ein paar Spieler nachverpflichtet haben. Es wird nicht leicht gegen sie, denn sie haben jetzt eine gute Chemie gefunden“, sagt Pete Strobl über den Gegner und ergänzt: „Seitdem Alex Ruoff da ist, spielen sie auf einem anderen Niveau.“ Der 33-jährige Allrounder ist der effektivste Spieler in Reihen der Veilchen und hat aufgrund seiner Vielseitigkeit einen enorm positiven Einfluss auf das Spiel. Der Point Forward trifft 50 Prozent seiner Dreipunktewürfe und glänzt zudem mit 11,3 Punkten, 5,1 Rebounds sowie 4,9 Assists im Schnitt.

Von diesen Passqualitäten profitiert insbesondere der stark aufspielende Rookie-Center Dylan Osetkowski (12,9 PpS), der seine Saisonbestleistung von 24 Punkten und elf Rebounds beim Sieg über ALBA BERLIN zeigte. Doch auch Kyan Anderson hatte einen wichtigen Anteil am Höhenflug der vergangenen Wochen. Der Spielmacher fand schwer in die Saison, legte in den vergangenen neun Spielen aber 21,3 Punkte und 4,5 Assists im Schnitt auf. Am 2. Januar gelangen ihm gegen die FRAPORT SKYLINERS gar 35 Punkte. Mittlerweile kommt der Point Guard auf 15,4 Punkte pro Spiel und ist damit BG-Topscorer. Der vierte Göttinger mit zweistelliger Punkteausbeute ist Power Forward Terry Allen (10,9 PpS), der mit seiner 42-prozentigen Dreierquote zu den besten Distanzschützen des Teams gehört. Insgesamt treffen sieben Göttinger über 35 Prozent ihrer Dreipunktewürfe, darunter sind auch Nationalmannschaftsdebütant Bennet Hundt (8,1 PpS, 3,4 ApS) und sein deutscher Guard-Kollege Dominic Lockhart (8 PpS, 3,3 ApS).

„Wir freuen uns sehr auf das Spiel. Wir spielen wieder zu Hause, und es ist ein Derby. Aber das Spiel ist auch sehr wichtig für uns. Wir müssen gewinnen und wollen unbedingt diese zwei Punkte“, sagt Pete Strobl, dessen Team vor der Länderspielpause zwei von drei Spielen gewinnen konnte und vor allem durch den Auswärtssieg in Ulm Selbstvertrauen getankt habe. Im Falle eines Sieges würden unsere Löwen mit den Göttingern punktetechnisch gleichziehen, hätten aber gleichzeitig auch den direkten Vergleich gewonnen. Schließlich hatten unsere Löwen das Hinspiel am ersten Spieltag auswärts klar mit 96:77 für sich entschieden, was unter anderem an einer starken Feldtrefferquote von 58 Prozent und dem gewonnenen Rebound-Duell lag (37:27). Topscorer für die Löwen war damals Scott Eatherton (18), Terry Allen traf für die BG am besten (20).


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