News

Tommy war heiß von der Dreierlinie! Foto: SoulClap Media

Löwen zeigen zwei Gesichter beim Sieg im Offensiv-Spektakel

19.09.2019

Nach einer laut Headcoach Pete Strobl „fürchterlichen ersten, aber sehr guten zweiten Halbzeit“ haben unsere Löwen am heutigen Donnerstagabend mit 115:101 (58:63) ihr letztes Spiel der Vorbereitung beim ProA-Ligisten Uni Baskets Paderborn gewonnen. In dem offensiv-geprägten Spiel mit hohen Trefferquoten avancierte Thomas Klepeisz mit 27 Punkten zu unserem Topscorer, Garai Zeeb war mit 7 Assists unser bester Vorlagengeber. Für die Gastgeber war Chris Trapp mit 28 Zählern am erfolgreichsten. Neben ihrem neuen Spielmacher Trevor Releford, der erst am Wochenende in Braunschweig ankommt, mussten die Löwen schon nach wenigen Minuten auch auf Joe Lawson verzichten: Der Forward war in der 4. Minute umgeknickt und wurde als Vorsichtsmaßnahme nicht mehr eingesetzt.


Beide Teams starteten mit offenem Visier in die Partie und legten vor allem von der Dreierlinie stark los. Von hier versenkten die Gastgeber im ersten Viertel 57 Prozent ihrer Würfe und lagen nach zehn Minuten knapp mit 29:26 vorne. Diesen Rückstand konnten die Löwen zur Halbzeit nicht wettmachen. Zwar spielten sie offensiv gefällig, waren aber defensiv überhaupt nicht auf der Höhe. So versenkten die Paderborner beispielsweise 63 Prozent ihrer Würfe von der Dreierlinie, woran der nicht zu stoppende Chris Trapp (24 Punkte) großen Anteil hatte. Nach 20 Minuten lag das Strobl-Team um den guten Karim Jallow folgerichtig mit 58:63 zurück.

Zurück auf dem Parkett intensivierten die Löwen ihre Verteidigungsarbeit und hielten den Gegner im dritten Viertel bei nur 18 Punkten. Im Gegenzug erzielten sie angeführt von dem Quartett Thomas Klepeisz, Kostja Mushidi, Scott Eatherton und Karim Jallow insgesamt 26 Zähler zur 84:81-Führung. Im letzten Spielabschnitt blieben die Löwen wachsam in der Defensive und legten offensiv noch eine Schippe drauf – vor allem in Person von Thomas Klepeisz: Von den 31 Löwen-Punkten im vierten Viertel erzielte der Guard 12 Punkte (insgesamt 8/11 Dreier). 

„Wir haben heute ein Team mit zwei Gesichtern gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir fürchterlich gespielt und eigentlich all das falsch gemacht, was wir verbessern wollten. In der zweiten Hälfte haben wir uns genau andersherum präsentiert. Da haben wir eine starke Leistung gezeigt. Und für uns muss gelten, genau mit dieser Leistung aus der zweiten Halbzeit kommende Woche in unser Spiel in Göttingen zu starten. Da dürfen wir uns keinen Fehlstart mehr erlauben“, sagte Headcoach Pete Strobl nach der Partie.

Basketball Löwen: Wank 8 (4 Assists, 3 Ballgewinne), Zeeb 7 (6 Rebounds, 7 Assists), Pwono 6, Klepeisz 27 (7 Assists), Mushidi 18 (4 Assists), Marelja 6, Lawson, Jallow 20 (10 Rebounds), Eatherton 21 (7 Rebounds), Lagerpusch 2.


DatenschutzImpressum