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Fand in einer Auszeit im letzten Viertel deutliche Worte: Unser Headcoach Pete Strobl. Foto: SoulClap Media

Löwen verlieren Testspiel bei RASTA Vechta

13.09.2019

Unsere Löwen haben ihr heutiges öffentliches Testspiel bei RASTA Vechta mit 76:89 (35:48) vor 1.922 Zuschauern im RASTA Dome verloren. Der gastgebende Playoff-Halbfinalist der vergangenen Saison hatte den Grundstein zum Sieg schon im zweiten Viertel gelegt, das unsere Löwen mit 18:27 abgaben. Zum Braunschweiger Topscorer avancierte Joe Lawson mit 18 Punkten, Scott Eatherton kam auf 16 Zähler. Für die Hausherren war Steve Vasturia am erfolgreichsten (14 Punkte). Am Sonntag geht es für unsere Löwen bereits weiter. Dann treten sie in Oranienburg gegen ALBA BERLIN an (live auf Sportdeutschland.tv, 17:00 Uhr).


Der Start ins Spiel war zunächst ausgeglichen. Erst über einen 9:0-Lauf konnte sich Vechta absetzen (19:12), ehe das erste Viertel mit 17:21 aus Löwensicht endete. Ein Manko im Spiel unserer Mannschaft lag in der Rebound-Arbeit: Zur Halbzeit hatte unser Team lediglich zehn Abpraller gefangen, der Gegner hingegen 24. Von diesen 24 waren zehn Offensiv-Rebounds, die RASTA zu elf Zählern aus sogenannten zweiten Chancen nutzte. Und das war neben der anfänglichen Nervosität ein entscheidender Grund, weshalb die Löwen zur Halbzeit mit 35:48 hinten lagen.

Wieder auf dem Parkett war das Strobl-Team besser im Spiel und agierte stärker in Brettnähe. Vor allem Scott Eatherton, der nach 20 Minuten nur sechs Punkte auf seinem Konto hatte, wurde mehr gefunden: Er erzielte acht Zähler in diesem Viertel, das die Löwen mit 21:20 für sich entschieden (56:68). Im letzten Viertel gewannen die Vechtaer aber schnell wieder Oberwasser. Die zeigten sich jetzt sehr treffsicher und zogen nach nur fünf Minuten auf 85:62 davon. Pete Strobl nahm eine Auszeit und fand nicht nur die richtigen, sondern auch deutliche Worte: Sein Team konterte mit einem 11:0-Lauf und hatte zwei Minuten vor dem Ende auf 73:85 verkürzt. Näher heran kamen die Löwen aber nicht mehr.

„Für uns war es in dieser Vorbereitung das erste Auswärtsspiel, das zudem vor Publikum stattfand. Wir sind dementsprechend nervös in die Partie gestartet und brauchten etwas Zeit, um uns zu akklimatisieren. Obwohl unser Rebounding insgesamt ein Problem war, haben wir Vechta in der zweiten Halbzeit eine ausgeglichene Partie geboten. In der ersten Hälfte war Vechta aber das klar bessere Team und hat uns generell aufgezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, sagte Pete Strobl nach der Partie.

RASTA Vechta – Basketball Löwen 89:76 (48:35)

Die Viertel im Überblick: 21:17, 27:18, 20:21, 21:20

Basketball Löwen: Wank (4 Assists), Zeeb 3, Pwono, Klepeisz 2 (5 Assists), Mushidi 3, Davis 14 (3 Assists), Marelja 4, Lawson 18 (4 Ballgewinne), Jallow 14 (3 Ballgewinne), Eatherton 16, Lagerpusch 2.


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