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Löwen erwarten Pokal-„Schlacht“ in Ludwigsburg

27.09.2019

72 Stunden nach dem deutlichen 96:77-Derbysieg bei der BG Göttingen steht für unsere Löwen auch in der zweiten Partie der neuen Saison ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Dieses Mal reist das Team von Headcoach Pete Strobl in den Süden Deutschlands. Dort trifft es am morgigen Samstag, 28. September (20:30 Uhr, live auf www.magentasport.de), in der Achtelfinalpartie des MagentaSport BBL Pokals auf die MHP RIESEN Ludwigsburg.


„Ich freue mich sehr auf das Spiel, weil ich in Ludwigsburg viele bekannte Gesichter wiedersehe und ich die Atmosphäre in der Halle mag. Aber in erster Linie ist das Spiel etwas ganz Besonderes, weil es ein Pokalspiel ist“, sagt Karim Jallow, der in der Vorsaison noch für die Ludwigsburger auf Korbjagd gegangen ist. Wie unser Forward schon andeutet, haben Pokalspiele ihren speziellen Reiz. Denn: Das Motto lautet „Siegen oder Fliegen“. „Die Saison ist wie ein Marathon, aber im Pokal muss man auf den Punkt da sein“, macht Pete Strobl die Brisanz des „Do-or-Die“-Pokalmodus' deutlich und fügt hinzu: „Für uns wäre ein Sieg und damit die Qualifikation für die 2. Runde ein toller Erfolg.“

Unser Headcoach erwartet eine sehr intensive Partie, in die beide Teams aufgrund ihrer Auftakterfolge mit Selbstvertrauen gehen. Während die Löwen am 1. Spieltag einen Kantersieg bei der BG Göttingen feierten, waren die Ludwigsburger um Coach John Patrick auswärts beim SYNTAINICS MBC erfolgreich (89:87). Bei unseren Löwen passte im ersten Spiel vieles zusammen – defensiv, aber auch offensiv: Sechs Spieler punkteten zweistellig, insgesamt wurden 24 Assists verteilt und die Feldtrefferquote lag bei starken 58 Prozent. „Wir wissen aber, dass dies nur ein Spiel einer noch langen Saison war und sind uns im Klaren darüber, dass noch viele, sehr schwere Spiele auf uns warten“, tritt Pete Strobl ein wenig auf die Euphoriebremse.

Die RIESEN hatten in ihrem ersten Spiel beim MBC mehr zu kämpfen und wurden letztendlich von ihrem Guard-Duo Khadeen Carrington und Nick Weiler-Babb auf die Siegerstraße geführt. Zu den insgesamt 89 Ludwigsburger Punkten steuerten Carrington und Weiler-Babb zusammen 42 Zähler bei. Die beiden Guards sind zwei der zehn Ludwigsburger Neuzugänge. Darunter sind auch die deutschen Spieler David Brembly, Hans Brase (beide vorher MBC) und Jonas Wohlfarth-Bottermann (vorher Frankfurt). Der ebenfalls neue Guard Jaleen Smith, der vom ProA-Ligisten Heidelberg kam, hinterließ im ersten Saisonspiel mit 17 Punkten ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Doch so stark wie die Ludwigsburger Guards aufspielten, so deutlich schien auf den großen Positionen noch Luft nach oben gewesen zu sein: Die Frontcourt-Riege der MHP RIESEN erzielte nur 22 Punkte und auch im Rebounding hatten die Ludwigsburger Nachteile. John Patrick sagte nach der Partie in Weißenfels, dass sein Team „etwas weich unter dem Korb“ gewesen sei.

Diesbezüglich erwarten die Löwen, bei denen Henry Pwono wieder genesen ist, morgen eine andere Gangart. „Es ist immer schwer gegen Ludwigsburg zu spielen und jedes Aufeinandertreffen mit ihnen ist wie eine Schlacht. Sie spielen sehr physisch und sehr aggressiv und darauf müssen wir vorbereitet sein“, warnt Pete Strobl vor der Pokal-Begegnung bei den RIESEN.


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