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Löwen empfangen ratiopharm ulm zum ersten Heimspiel

03.10.2019

Zehn Tage nachdem unsere Löwen in die neue easyCredit BBL-Saison gestartet sind, freuen sie sich nun endlich auf ihr erstes Heimspiel! Dazu empfangen Scott Eatherton & Co. am Samstag, den 5. Oktober, mit ratiopharm ulm das Ex-Team von Löwen-Headcoach Pete Strobl in der Volkswagen Halle. „Unsere zwei Siege zum BBL-Auftakt und im Pokal haben uns Selbstvertrauen gegeben. Wir freuen uns sehr auf unser Heimauftakt-Spiel und sind heiß“, sagt Kapitän Thomas Klepeisz. Tickets für diese Begegnung, die um 18 Uhr beginnt (live auf www.magentasport.de), sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online im Löwen-Ticketshop erhältlich. Und ein Hinweis: Das Parken auf dem Parkplatz "Holzhof" ist im Rahmen der Löwen-Heimspiele weiterhin kostenfrei.


Man könnte meinen, dass diese Partie für Pete Strobl etwas Besonderes sei. Schließlich trifft er in seinem ersten Heimspiel als Headcoach ausgerechnet auf den Klub, bei dem er zuvor drei Jahre als Assistant Coach tätig war. Doch Pete Strobl sieht das weniger emotional und sagt: „In erster Linie ist es für mich ein Spiel, das ich wie jedes andere gewinnen will. Und natürlich ist es ein wichtiges Spiel für uns, aber vor allem deshalb, weil es unser erstes Heimspiel ist.“

Dabei treffen unsere Löwen auf eine Ulmer Mannschaft, die ihr Gesicht im Vergleich zur Vorsaison deutlich verändert hat: Es gab neun Abgänge und es kamen mit Jaka Lakovic ein neuer Cheftrainer sowie neun neue Spieler. „Ulm hat sehr gute Spieler verpflichtet. Sie sind stark, eben eine EuroCup-Mannschaft“, sagt Pete Strobl über den Gegner, der gut in die neue Saison gestartet ist. Zwar zogen die Ulmer gestern Abend in ihrem ersten EuroCup-Spiel gegen Virtus Bologna mit 79:92 den Kürzeren, feierten aber ebenso wie die Löwen einen Sieg im ersten Liga-Spiel und waren auch im MagentaSport BBL Pokal-Achtelfinale erfolgreich. Kurioserweise bestritten die „Spatzen“ beide Partien auf heimischem Parkett gegen RASTA Vechta. Dabei waren sie offensiv wie defensiv stark: Sie erzielten im Schnitt 86 Punkte und ließen nur 66,5 Vechtaer Zähler zu. Das dürfte dem entsprechen, was sich die Ulmer in dieser Saison vorgenommen haben.

Ihr „Königstransfer“ Zoran Dragic ist neben den Liga-bekannten Forwards Seth Hinrichs (vorher Vechta) und Derek Willis (vorher Göttingen) sowie neben Nationalspieler Andreas Obst einer der neun Neuzugänge und stach bei den Siegen mit 18 bzw. 16 Punkten als Topscorer hervor. Der Small Forward verfügt über die Erfahrung von 105 Euroleague-Spielen, 15 NBA-Einsätzen und 41 Einsätzen in der slowenischen Nationalmannschaft. Ein weiterer Ulmer Neuzugang, dessen Verpflichtung für Aufsehen gesorgt hat, ist der 18-jährige Killian Hayes. Der französische Spielmacher gilt als großes Talent mit NBA-Perspektive und hat sein Potenzial schon in der vergangenen Saison beim französischen Erstligisten Cholet gezeigt. Bei den Ulmern ist er Starting-Point Guard und hat im ersten Spiel gegen Vechta 15 Punkte, 6 Rebounds und 6 Assists aufgelegt.

„Aber die ganze Ulmer Mannschaft ist etwas Besonderes. Egal, ob Hayes, Schilling, Günther oder Dragic – sie sind alle gute Spieler. Deshalb werden wir uns auch nicht nur auf einen, sondern auf alle Ulmer Spieler konzentrieren“, sagt Pete Strobl, dessen Team mit breiter Brust in diese Partie gehe. Dazu haben unsere Löwen nach ihren beiden Siegen auf fremdem Parkett auch allen Grund. Vor allem, weil sie spielerisch überzeugten und bei enorm hohen Trefferquoten ihre Würfe versenkten: 67 Prozent Zweier- und 48 Prozent Dreierquote stehen für sie nach beiden Spielen zu Buche.

„Natürlich hilft es enorm, dass wir gut treffen. Aber wenn wir nicht mehr so gut treffen sollten, dann werden wir am anderen Ende des Feldes stark kämpfen, um zu gewinnen“, sagt Pete Strobl. Und dann gibt es ja auch noch Scott Eatherton. Der Löwen-Center hat in den ersten beiden Partien 22 Punkte im Schnitt aufgelegt und gegen die Ulmer in der Vergangenheit immer gut ausgesehen: In vier von sechs Spielen gegen die Spatzen kam der 27-Jährige auf ein Double-Double und hat durchschnittlich 16,3 Punkte und 10,2 Rebounds aufgelegt. Aber auch mit Aleksandar Marelja wird am Samstag voraussichtlich wieder zu rechnen sein: Der Big Man hatte sich im Spiel in Ludwigsburg eine Bandverletzung am Sprunggelenk zugezogen, ist aber auf dem Wege der Besserung.


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