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Sonntag: Löwen empfangen gefährliche und wurfstarke 46ers

01.11.2019

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für unsere Löwen an diesem Sonntag (3. November, 15 Uhr) zurück auf das Parkett in der Volkswagen Halle: Dann ist der aktuelle Tabellenzwölfte JobStairs GIESSEN 46ers zu Gast. „Gießen ist sehr gefährlich, sie spielen schnell und haben gute Waffen“, sagt Löwen-Headcoach Pete Strobl über den Gegner um Center John Bryant. Tickets für diese Begegnung, die live auf MagentaSport und Sport1 übertragen wird, sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online im Löwen-Ticketshop erhältlich.


„Wir haben unsere Trainingswoche gut genutzt und sehr hart trainiert. Ich bin mir sicher, dass wir unseren guten Rhythmus durch die Pause nicht verloren haben“, sagt unser Headcoach. Während die Löwen mit drei Siegen und einer Niederlage stark in die neue easyCredit BBL-Saison gestartet sind, gestalteten sich die ersten Wochen bei den 46ers genau anders herum. Sowohl auswärts bei Brose Bamberg, aber auch zu Hause gegen die HAKRO Merlins Crailsheim und gegen den Aufsteiger Hamburg Towers gab es Niederlagen. Zudem schied die Mannschaft von Headcoach Ingo Freyer im Pokal-Achtelfinale aus, wo sie ebenfalls gegen die Bamberger den Kürzeren zog.

Doch am vergangenen Wochenende kam es zum ersten Erfolgserlebnis: Da gewannen die Gießener deutlich mit 83:68 gegen das Top- und EuroCup-Team EWE Baskets Oldenburg und dominierten die Begegnung von Beginn an. Bei diesem Sieg konnten die 46ers auch wieder mehr auf ihren Big Man John Bryant bauen. Der letztjährige beste Offensiv-Spieler der easyCredit BBL war zu Saisonbeginn nicht in der Form des Vorjahres, steigerte sich zuletzt aber und legte am 19. Oktober gegen Bamberg 22 Punkte, 5 Rebounds und 6 Assists auf, beim Sieg gegen Oldenburg waren es 9 Punkte, 10 Rebounds und 4 Assists.

John Bryant ist im Freyer-Team mittlerweile einer von vier Spielern mit zweistelliger Punkteausbeute: 12,5 Punkte und 8,5 Rebounds legt der Center im Schnitt auf. „John Bryant ist eine Macht und wie ein Fels in der Brandung“, beschreibt Pete Strobl den Gießener Big Man. Allerdings ist in diesem – im Vergleich zum Vorjahr deutlich verjüngten sowie athletischeren – Team nicht nur Bryant gefährlich. Deshalb gehe es darum, nicht vorrangig John Bryant, sondern die gesamte 46ers-Mannschaft zu stoppen. „Die Gießener haben starke, junge Beine und sie verteidigen sehr intensiv. Außerdem wollen sie ihre Angriffs-Optionen immer sehr schnell nutzen“, so der Löwen-Headcoach weiter.

Diese Charakteristika treffen auf den 22-jährigen Spielmacher und 46ers-Topscorer Stephen Brown (14,7 PpS; 4,7 ApS) wie auch auf den wurfstarken Shooting Guard Teyvon Myers zu, der ebenso wie der Ex-Braunschweiger Brandon Thomas 13,5 Punkte im Schnitt erzielt. Neben diesen besten Scorern des Teams spielen die Forwards Luke Petrasek (8,3 PpS) und Jordan Barnett (7,8 PpS), aber auch die jungen Deutschen Bjarne Kraushaar sowie Alen Pjanic eine wichtige Rolle. Beide stehen pro Spiel jeweils gute 18 Minuten auf dem Parkett – Kraushaar legt dabei 6,7 Punkte und 3,7 Assists auf, während Pjanic auf 6 Zähler und auffällige 5 Rebounds kommt.

Gut zu wissen: Wie schon in den vergangenen Jahren sind die 46ers auch diese Saison ein gefährliches Team von jenseits der Dreipunktelinie: Sie versenken 38,1 Prozent ihrer Distanzwürfe und sind mit einer Feldtrefferquote von 50,2 Prozent aktuell das fünftbeste Team der Liga. Allerdings offenbaren die Gießener noch Schwächen beim Rebound, wo sie trotz der Präsenz von John Bryant ligaweit auf dem drittletzten Platz rangieren (32 RpS). Ganz anders die Löwen: Die sind in dieser Rubrik das drittbeste Team (37,3 RpS). Hinzukommend verbucht das Strobl-Team derzeit die meisten Ballgewinne auf seinem Konto (10,3 BpS) und erarbeitet sich u.a. dadurch und in Kombination mit der guten Reboundarbeit am offensiven Brett fast zehn Feldwürfe pro Spiel mehr als die 46ers.


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