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Marc Aniol zeigte mit 20 Punkten seine bisherige Saisonbestleistung. Foto: SoulClap Media

Nachwuchsteams: Ein Sieg und eine Niederlage

12.11.2019

Die Löwen U19 und U16 standen am vergangenen Wochenende beide auf heimischem Parkett in der „Höhle der Löwen“ des CJD Braunschweigs. Für das NBBL-Team von Christian Raus gab es dabei den zweiten Sieg zu feiern: 80:77 gewannen die Löwen U19 gegen die favorisierten Gäste von der Mitteldeutschen Basketball Academy. Die U16 von Maxim Hoffmann unterlag nach sehr gutem Start schlussendlich deutlich mit 59:79 gegen die Baskets Juniors Oldenburg.


NBBL: Mit 23 Offensiv-Rebounds zum Sieg

„Es war ein Kampfsieg“, sagte Christian Raus über den knappen Erfolg seiner Mannschaft, die angeführt vom starken Marc Aniol (20 Punkte) gut ins Spiel fand. Der Big Man war anfangs kaum vom Gegner zu stoppen und hatte in der 1. Halbzeit bereits 16 Punkte erzielt. Als Reaktion darauf stellten die Gäste bereits zum zweiten Viertel auf eine Zonenverteidigung um und machten Aniol zu. „Wir sahen gegen die Zone nicht gut aus und hatten damit deutliche Schwierigkeiten“, sagt Raus. Das führte schließlich dazu, dass die Mitteldeutsche Basketball Academy das Spiel zur Halbzeit gedreht hatte und die Löwen U19 mit 39:42 zurücklagen.

Allerdings blieb die Partie nach der Pause eng, womit die Entscheidung in den letzten Spielminuten fiel. „Wir haben in den letzten 4 bis 5 Minuten noch einmal defensiv angezogen und darüber das Spiel gewonnen“, so Raus, dessen Team in diesem Spiel nur 6 Freiwürfe zugesprochen bekam. Zum Vergleich: Der Gegner stand 18 Mal an der Freiwurflinie. Allerdings dominierten die Löwen U19 die Rebounds (44/30) und schnappten sich vor allem 23 Abpraller am offensiven Brett, weshalb sie deutlich mehr Würfe aus dem Feld bekamen. Top-Rebounder war Oshane Drews, der mit 19 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double auflegte und zusammen mit Marc Aniol herausragte.

Löwen U19: Aniol 20, Drews 19 (11 Rebounds, 6 Assists), Uster 15, Roosch 13 (5 Rebounds), Cikara 8 (5 Rebounds), Lichtenberg 3, Bugeac 2, Löbbecke, Drinkert, Stanic, Jacobsen, Irincu.


JBBL: Dezimierte U16 konnte Energieleistung aus 1.
Viertel nicht halten

Luca Schmidt und Josh Tlusty fehlten, Jannis Nielandt war angeschlagen. Die Voraussetzungen für das Spiel gegen die Oldenburger waren also nicht ideal. Dennoch erwischten die Löwen U16 einen guten Start. „Unser erstes Viertel war toll, da waren wir richtig stark“, sagt Maxim Hoffmann, dessen Team nach zehn Minuten mit 23:14 führte. Doch mit Beginn des 2. Viertels wurden die Gäste Stück für Stück besser und das Hoffmann-Team geriet zur Halbzeit mit -1 in Rückstand.

Nach der Pause wurde der Rückstand allerdings deutlich. „Sie haben gescort und wir nicht“, brachte Maxim Hoffmann es auf den Punkt, weshalb seine Mannschaft das 3. Viertel mit 11:29 abgab. Die dezimierten Löwen U16 machten dabei aus ihren vielen Chancen zu wenig: Lediglich 28 Prozent der Feldwürfe fanden ihr Ziel und von der Freiwurflinie waren knapp 53 Prozent der Würfe erfolgreich. Ein weiteres Problem: „Wir konnten die Energieleistung aus dem 1. Viertel nicht halten“, so der Coach, dessen Spielern zum Teil auch JBBL-Erfahrung und mentale Stärke fehle. „Aber wir haben Charakter und bis zum Ende gekämpft“, sagt Hoffmann. Das war auch ein Grund dafür, weshalb das letzte Viertel nahezu ausgeglichen mit 16:17 endete.

Löwen U16: Hammerl 14, Stein 10, Römer 10 (10 Rebounds, 3 Assists, 3 Ballgewinne), Nielandt 8 (4 Assists), Heitmann 7 (7 Rebounds), Köhli 6 (9 Rebounds), Bytyqi 2, Schmitz 1, Fitz 1, Klein-Neerken, Sprotte.


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