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Nachwuchs: NBBL verliert das Spiel an der Freiwurflinie

20.11.2019

Die Basketball Löwen U19 sind am Wochenende bei den Dresden Titans angetreten und haben dort knapp mit 79:84 verloren. „Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden“, sagt Trainer Christian Raus. Der musste in der Schlussphase und muss auch in den kommenden Wochen auf Leistungsträger Oshane Drews verzichten, der umknickte und sich dabei einen Bänderriss zuzog.


Den Start in das Spiel hatten die Löwen U19 komplett verschlafen: 9:27 endete das 1. Viertel aus ihrer Sicht. Doch das Raus-Team fing sich, dominierte schließlich das zweite Viertel und ging zwischenzeitlich auch in Führung. „Wir hatten die Chance, uns abzusetzen, waren aber mental nicht richtig da und sind stattdessen mit vier Punkten Rückstand in die Halbzeit gegangen“, so der Coach. Nach der Pause gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen. Und gerade dann, wenn Spiele eng sind, machen Kleinigkeiten den Unterschied. Hier und da ein „Box-out“ zu wenig, ein Ballverlust zu viel, aber vor allem eine Vielzahl an vergebenen Freiwürfen hatten einen entscheidenen Anteil daran, dass das Raus-Team das Spiel quasi selbst aus der Hand gab.

13 von 28 Freiwürfen (46,4 Prozent) trafen die Löwen U19, während die Dresdner 20 von 25 Würfen von gleicher Stelle versenkten (80 Prozent). Die weiteren Statistiken waren nahezu ausgeglichen, bei der Feldtrefferquote hatten die Löwen U19 die Nase leicht vorne (52,5%, Dresden: 48,4%). Zusätzlich zu den eigenen Fehlern kam erschwerend hinzu, dass die Mannschaft in der „Crunchtime“ auf Oshane Drews verzichten musste. Bei noch ca. 3 Minuten Spielzeit und einer knappen 3-Punkte-Führung, verletzte sich der Löwen U19-Topscorer (Bänderriss) und konnte nicht mehr mitwirken. Drews hatte bis zu diesem Zeitpunkt 20 Punkte erzielt und war zusammen mit Simon Roosch (25 Punkte) sowie dem erneut starken Marc Aniol (20 Punkte) der herausragende Akteur im Löwen-Team.

„Nicht nur Marc Aniol, sondern auch alle anderen Spieler entwickeln sich gut und darüber freuen wir uns sehr. Am Ende müssen wir aber vor allem mental in der Lage sein, Spiele zu gewinnen. Und heute waren wir vom Kopf her nicht ,ready'. Ich hoffe, wir lernen daraus und fangen an, unsere knappen Spiele in Zukunft zu gewinnen“, so Raus.

Löwen U19: Roosch 25 (3 Ballgewinne), Drews 20 (8 Rebounds), Aniol 20 (7 Rebounds, 4 Assists), Uster 6 (3 Ballgewinne), Cikara 4, Stanic 3, Bugeac 1, Löbbecke, Drinkert, Badr, Jacobsen.


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