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Montag: „Mr. Triple Double“ mit „Pauldingburg“ zu Gast

29.12.2019

Unsere Löwen gehen am morgigen Montag, den 30. Dezember, in ihr letztes Heimspiel in 2019 und wollen das Jahr mit einem Sieg beenden. Das ist allerdings eine große Herausforderung, denn ihr Gegner ist der favorisierte Tabellenfünfte EWE Baskets Oldenburg, der im zweithöchsten internationalen Wettbewerb (EuroCup) die Top16 erreicht hat und auf viel Erfahrung sowie Kadertiefe bauen kann. Tip-Off dieser Begegnung in der Volkswagen Halle ist um 19:00 Uhr (live auf www.magentasport.de/basketball). Aufgrund der hohen Ticket-Nachfrage wurden bereits weitere Blöcke im Südkurvenbereich zum Verkauf freigeschaltet. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online in unserem Ticketshop erhältlich.


Viel Zeit hatten unsere Löwen nicht, um über ihre schmerzhafte Freitagsniederlage nach Verlängerung gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (105:115) nachzudenken beziehungsweise diese aufzuarbeiten. Einmal mehr thematisierte Headcoach Pete Strobl im Anschluss an das Spiel die falschen Entscheidungen, die sein Team hin und wieder treffe, aber auch die hohe Anzahl an Ballverlusten. Gegen Crailsheim waren es 23 Turnovers, zu denen eine sehr ausbaufähige Dreierquote von nur 26,7 Prozent kam. Die Merlins hatten 18 Mal den Ball verloren, trafen über 32 Prozent von der Dreierlinie und holten sich zudem noch fünf Offensiv-Rebounds mehr. Das waren neben der hohen Anzahl an Gäste-Freiwürfen mitentscheidende Gründe für die Niederlage und sind Aspekte, die schon morgen verbessert sein sollten, um im Nord-Duell gegen die EWE Baskets Oldenburg die Chance auf einen Sieg zu haben.

„Es hilft einer Mannschaft, wenn sie auf Spieler bauen kann, die schon lange da sind. Sie verstehen sich und kennen sich gut, weshalb sie gut miteinander spielen“, sagt Löwen-Trainer Strobl über die Gäste, bei denen seit dieser Saison auch Ex-Löwe Robin Amaize spielt (6 PpS). Die Baskets sind in dieser Saison erneut ein klarer Playoff-Kandidat und haben ihr Grundgerüst um die Leistungsträger Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic, Nathan Boothe (aktuell verletzt), Karsten Tadda sowie Philipp Schwethelm gehalten und sich maßgeblich im Backcourt neu sowie ingesamt tiefer aufgestellt. Die damit zu großen Teilen eingespielten Oldenburger sind in der BBL mit drei Siegen plus Erfolg im Pokal-Achtelfinale gestartet, ehe aus vier weiteren Spielen drei Niederlagen folgten. So verlor das Team von Headcoach Mladen Drijencic mit 68:83 bei den JobStairs GIESSEN 46ers und kassierte nur zwei Wochen später bei der BG Göttingen eine 87:104-Pleite. Danach folgten Sieg und Niederlage im Wechsel.

Zuletzt feierten sie am 2. Weihnachtsfeiertag auswärts beim SYNTAINICS MBC einen klaren 113:86-Erfolg. In dieser Partie beim MBC verwandelten die Oldenburger unfassbar starke 63,6 Prozent von der Dreierlinie. Insgesamt treffen sie 37,2 Prozent von „Downtown“ und haben sieben Spieler in ihren Reihen, die durchschnittlich über 34 Prozent ihrer Dreierversuche versenken. Ihr bester Distanzschütze ist Philipp Schwethelm mit 52,9 Prozent Dreierquote (7,3 PpS). Aber auch das Gesicht der Baskets und zugleich ihr Topscorer Rickey Paulding trifft gute 36 Prozent. Bei dem mittlerweile 37-Jährigen, der laut Pete Strobl „ein Vorbild für die Liga und für Oldenburg ist“, ist keinerlei Müdigkeit zu erkennen. Trotz Doppelbelastung im EuroCup steht er in seiner 13. Saison für „Pauldingburg“ 30 Minuten im Schnitt auf dem Parkett und erzielt 15,3 Punkte.

Damit führt er ein Quintett an Oldenburger Spielern an, die zweistellig punkten. Darunter ist auch Center sowie „Mr. Triple Double“ Rasid Mahalbasic, der die Statistik-Datenbank mit vier Triple Doubles anführt und im Schnitt 13,7 Punkte, 7,6 Rebounds wie auch 6 Assists auflegt. Ebenfalls über 13 Punkte pro Spiel steuert der im November nachverpflichtete Spielmacher Tyler Larson bei. Der Ex-Frankfurter liefert zudem 5,6 Rebounds sowie 5,2 Assists und „bringt eine Veränderung in das Oldenburger Spiel, weil er ein ganz anderer Spielertyp als sein Kollege Braydon Hobbs ist“, so Pete Strobl.

Statistiken im Überblick: Trotz schwächerer Dreierquote haben unsere Löwen aufgrund ihrer starken und ligaweit zweitbesten Zweierquote nur eine geringfügig schlechtere Feldtrefferquote (Löwen: 46,7% / Baskets: 47,3%). Außerdem sind sie bei den Rebounds besser als die Oldenburger (39,4 / 33,5) und legen auch mehr Assists auf (21,4 / 19,8). Deutlich zugunsten der Gäste fallen aber die Anzahl an Ballverlusten (16,7 / 12,8) und Fouls aus (27,1 / 21,5).


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