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Löwen zu Gast beim Tabellenführer München

12.04.2019

Am morgigen Samstag brechen unsere Löwen in den Süden auf. Dort treffen sie am Sonntag im über 600 Kilometer entfernten München auf den amtierenden deutschen Meister und Tabellenführer FC Bayern Basketball (FCBB). Tip-Off der Begegnung im Audi Dome ist um 16:30 Uhr, das Spiel wird live auf MagentaSport und im Free-TV bei Sport1 übertragen.


Mit Blick auf den Playoff-Kampf und die kommenden Partien ist das Spiel beim Tabellenführer vorläufig das letzte, in das die Löwen mit wenig Druck reingehen können. Schließlich haben sie im Aufeinandertreffen mit dem Top-Team der Liga nichts zu verlieren. Die Münchner, die den Einzug in die Euroleague-Playoffs nur knapp verpasst haben, haben in dieser easyCredit BBL-Saison noch kein Spiel auf heimischem Parkett verloren. Und auch auswärts präsentierten sie sich stark und konnten zwölf von 14 Partien in der Fremde gewinnen.

Der jüngste Münchner Auswärtssieg ist gerade einen Tag alt: Gestern spielte der FCBB bei den MHP RIESEN in Ludwigsburg und gewann deutlich mit 91:75. Nationalspieler Danilo Barthel erzielte 24 Punkte, die gleichbedeutend mit seiner Saisonbestleistung waren. Über die gesamte Spielzeit gesehen ist er im tiefbesetzten und ausgeglichenen Münchner Kader einer von fünf Spielern, die zweistellig treffen. Der NBA-erfahrene Derrick Williams bildet mit Shooting Guard Nihad Djedovic das Topscorer-Duo des Tabellenführers (je 12,3 PpS), während Barthel (11,9 PpS), Forward Vladimir Lucic (10,4 PpS) und der zuletzt angeschlagene Center Devin Booker (10,0 PpS) ihnen folgen. 

Ihre Punkte erzielen die Bayern bei einer Feldtrefferquote von 52,7 Prozent – das ist aktuell Liga-Bestwert. Darunter sind auch starke 40,7 Prozent von der Dreierlinie, die gegenwärtig die drittbeste Trefferquote vom Perimeter bedeuten. Doch nicht nur offensiv, sondern auch defensiv weiß der FCBB zu überzeugen: die Münchner lassen im Schnitt nur 75,6 gegnerische Punkte zu, ebenfalls Top-Wert in der Liga. 

„Der FC Bayern ist so tief besetzt, dass sie über 40 Minuten durchgängig hohe Qualität auf dem Parkett haben und mit lückenloser Intensität spielen können. Aber unser Ziel ist dennoch, aus dieser Begegnung ein Spiel zu machen. Wir wollen diese Partie auch als Vorbereitung auf die darauf folgenden wichtigen Spiele nutzen und mit viel Herz und Intensität versuchen, möglichst lange an den Münchnern dranzubleiben“, sagt Löwen-Trainer Steven Clauss, der den gesundheitsbedingt fehlenden Headcoach Frank Menz auch in den kommenden drei Partien gegen München, Göttingen und Bremerhaven vertreten wird. Nach dem Heimspiel gegen Bremerhaven (20. April) wird Frank Menz, der deutliche Genesungsfortschritte macht, aller Voraussicht nach wieder übernehmen. 


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