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Löwen reisen mit Rückenwind nach Frankfurt

22.11.2018

Bevor es in die Länderspielpause geht, treten unsere Löwen am Samstag, 24. November (18 Uhr, live auf www.telekomsport.de), bei den FRAPORT SKYLINERS an. In der easyCredit Basketball Bundesliga sind die Mainstädter noch nicht richtig in Schwung gekommen und stehen mit 4:10 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Auf internationalem Parkett läuft es für sie deutlich besser. Da sind die Frankfurter gestern durch ihren Sieg über Rytas Vilnius in die 7DAYS EuroCup TOP16 eingezogen.


Die Leistungen im internationalem Wettbewerb zeigen laut Löwen-Headcoach Frank Menz das große Potenzial der SKYLINERS, das sie in der BBL nur noch nicht konstant genug abrufen konnten. „Die Frankfurter sind so gut besetzt, dass sie in der Liga nicht da unten, sondern eigentlich weiter oben in der Tabelle stehen müssten“, so Frank Menz über den Gegner, der erneut in die Playoffs will und im NBA- und Europa-erfahrenen Center Erik Murphy seinen Topscorer sowie zweitbesten Dreierschützen hat (11,4 PpS, 38,7 Prozent Dreierquote).   

Auf eine ebenfalls zweistellige Punkteausbeute kommen Point Guard Jason Clark (11,3 PpS, 3,4 ApS) sowie der starke Werfer Brady Heslip (10,9 PpS, 41,3 Prozent Dreierquote). Der effektivste Spieler im Team von Trainer Gordon Herbert ist das Frankfurter Urgestein Quantez Robertson. Der 33-jährige Shooting Guard steuert neben 8,1 Punkten im Schnitt auch 4,4 Assists und 6,3 Rebounds bei. Damit ist er bester Vorlagengeber und zusammen mit dem längerfristig verletzten Jonas Wohlfarth-Bottermann (Mittelfußbruch) auch bester Rebounder der SKYLINERS.

Mit Wohlfarth-Bottermann, für den gerade Leon Kratzer als Ersatz nachverpflichtet wurde, und Akeem Vargas (Muskelfaserriss) fehlten den Frankfurtern in den vergangenen zwei BBL-Spielen gleich zwei ihrer drei besten Verteidiger. Und das machte sich auf dem Spielfeld bemerkbar. Nachdem sich die SKYLINERS bereits Ende Oktober mit 69:91 bei den EWE Baskets Oldenburg geschlagen geben mussten, kassierten sie bei den Niederlagen in den vergangenen zwei Wochen gegen Bayreuth und im Hessen-Derby in Gießen ebenfalls 91 Zähler.

Obwohl Gordon Herbert nach dem Bayreuth-Spiel sagte, dass die Verteidigung seiner Mannschaft momentan nicht auf der Höhe sei, rechnet Frank Menz trotzdem mit einer „Defensiv-Schlacht“. „Wir müssen von Anfang an gewappnet sein, dass Frankfurt sehr intensiv und physisch spielen wird. Vor allem zu Hause sind sie physisch stark, was es schwer macht, dort zu gewinnen“, so unser Headcoach. Das bestätigen auch die historischen Statistiken: In der Mainmetropole haben die Löwen von 20 Spielen nur drei gewinnen können, der letzte Braunschweiger Sieg in Frankfurt ist über 16 Jahre her.

Doch auch wenn bei unseren Löwen hinter dem Einsatz von Lars Lagerpusch (Bänderdehnung) und Bazou Koné (Knochenhautreizung) ein Fragezeichen steht, sind sie zuversichtlich und wollen sich von solchen Statistiken gar nicht erst beirren lassen. Schließlich reisen unsere Löwen durch die drei gewonnenen Spiele in Folge mit ordentlich Rückenwind an den Main. Außerdem dürfte nicht nur die zuletzt starke Verteidigung, sondern auch die verbesserte Offensive zuversichtlich stimmen, dass die Löwen in Frankfurt ihren vierten Sieg holen können. Durchschnittlich neun Ballverluste und 20,7 Assists sowie bessere Trefferquoten verzeichnete das Menz-Team in den vergangenen drei Partien in seiner Statistik. Zudem arbeiten die Löwen stark an den Brettern und sind mit 38 gefangenen Abprallern aktuell das viertbeste Rebound-Team der Liga. „Wir sind offensiv auf einem guten Weg und entwickeln uns stetig weiter. Gegen Frankfurt gilt es, daran anzuknüpfen und unsere Stärken auszuspielen“, sagt unser Headcoach.


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