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Dreierregen im dritten Viertel bringt Löwen auf die Siegerstraße

10.11.2018

Unsere Löwen haben den zweiten Sieg in Folge gefeiert! Nach dem Erfolg über Brose Bamberg am vergangenen Wochenende hat unser Team am heutigen Samstag, 10. November, auswärts bei den Playoff-ambitionierten s.Oliver Würzburg mit 78:71 (40:43) gewonnen. Im Anschluss an ein gutes erstes Viertel, in dem die Löwen den Gastgebern über ihre Defensive etwas den Schneid abkauften, verloren sie im zweiten Spielabschnitt ihren Wurf-Rhythmus und lagen zur Halbzeit knapp mit drei Zählern zurück. Doch kamen unsere Löwen mit einem heißen Händchen vom Perimeter wieder zurück auf das Parkett: Sie versenkten im dritten Viertel sieben Dreipunktewürfe, gingen dadurch wieder in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr her. Neben dem Dreierregen waren auch die gute Verteidigung sowie das mannschaftsdienliche Spiel (23 Assists) Garanten für den Auswärtssieg. Scott Eatherton avancierte mit 21 Punkten (12 Rebounds) zum Topscorer, BJ Blake (14) und DeAndre Lansdowne (12, 6 Assists) trafen ebenfalls zweistellig.


Nach einem holperigen Start fanden unsere Löwen über ihre gute Defensive ins Spiel. Hierzu hatte Shaquille Hines mit seinem starken Block gegen Würzburgs Perry Ellis die Initialzündung gegeben. Denn danach erzielten unsere Löwen zehn Punkte in Folge – insgesamt war es ein 12:0-Lauf – zur 18:8-Führung (9. Minute). Über zwei Dreipunktewürfe kamen die Gastgeber noch etwas näher heran, doch entschied das Menz-Team das erste Viertel mit 21:14 für sich.

Dieser Vorsprung schmolz allerdings schnell dahin. Denn in dem physischer werdenden Spiel hatten die Löwen jetzt weniger Offensiv-Rhythmus. Ihre Trefferquote aus dem Feld sank auf 34 Prozent, während die Würzburger sicherer wurden und in diesem zweiten Viertel 29 Punkte bei 57-prozentiger Feldquote erzielten. Dennoch blieben unsere Löwen um Scott Eatherton dran, weil sie sich viele Freiwürfe erarbeiteten: 14 von 15 Würfen hatten sie bis zur Halbzeit von der Freiwurflinie getroffen und gingen nur mit einem knappen 40:43-Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel war plötzlich nichts mehr von dem fehlenden Wurfrhythmus zu sehen. Stattdessen legten unsere Löwen aus der Distanz los wie die Feuerwehr. BJ Blake, der zuvor noch ohne Punkte geblieben war, versenkte zwei Dreier. Aber auch Christian Sengfelder, Joe Rahon, Dennis Nawrocki und Shaquille Hines trafen vom Perimeter. Sieben Dreipunktewürfe netzten die Löwen im dritten Viertel ein und schraubten ihre Dreierquote von 31 auf 44 Prozent hoch.

Zwischenzeitig war das Menz-Team durch den Dreierregen bis auf zehn Punkte davongezogen (57:47), ins letzte Viertel ging es mit einem Vorsprung von 63:57. Die Würzburger mühten sich nochmal um ein Comeback und holten mehrfach Offensiv-Rebounds. Das sah Frank Menz zwar nicht gerne, allerdings hatte sein Team immer wieder die passende Antwort parat. So war Scott Eatherton zur Stelle, als die Gastgeber auf 68:65 dran waren und am Ende machte der gute BJ Blake mit einem Dreipunktespiel den Deckel auf den Sieg.

Viertel aus Löwensicht: 21:14, 19:29, 23:14, 15:14;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig):
„Der Sieg gegen Bamberg war für unser Selbstvertrauen sehr wichtig. Wir haben am Anfang der Saison teilweise hoch verloren, dadurch haben gerade unsere Rookies viel an Selbstvertrauen verloren. Heute haben wir alle daran geglaubt, dass wir eine gute Chance haben zu gewinnen. Wir wussten auch, dass wir die eine oder andere Durststrecke im Spiel überstehen können. Ganz wichtig ist für uns, dass unsere Verteidigung endlich greift. Wir haben heute defensiv eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir sind froh über unsere zwei Siege und können jetzt zuhause unsere Serie fortsetzen.“

Denis Wucherer (s.Oliver Würzburg): „Defensiv haben wir heute gut genug gestanden, um dieses Spiel zuhause zu gewinnen. Mit 21 Prozent Dreierquote wurde es aber schwierig, die Partie in der Offensive für sich zu entscheiden. Im vierten Viertel hat Braunschweig mit dem Selbstvertrauen der letzten Woche die wichtigen Würfe getroffen. Wir haben dumme Fehler gemacht, ich erinnere mich an zwei Schrittfehler und offene Korbleger, die einfach nicht fallen wollten. Diese Aktionen machen dann in so einem Spiel einfach den Unterschied, und dann verlierst du eben gegen ein gutes Braunschweiger Team.“ 


Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki 3, Blake 14 (4 Assists, 3 Ballgewinne), Figge, Lansdowne 12 (6 Assists), Klepeisz 3 (4 Assists), Sengfelder 5, Kovacevic n.e., Hines 9, Rahon 9 (4 Assists), Eatherton 21 (12 Rebounds), Lagerpusch 2.

s.Oliver Würzburg:
Olaseni (6 Rebounds, 3 Assists), Hulls 11, Richter 13 (5 Rebounds), Cooks 7, Loncar 7, Bowlin 8, Koch (6 Rebounds), Wells 12 (3 Assists, 3 Ballgewinne), Ellis 6 (6 Rebounds), Hoffmann n.e., Lösing 7.

Boxscore zum Spiel


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