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Nach intensivem Viertelfinale: Löwen scheiden aus Pokal aus

22.12.2018

Es bleibt dabei: Bei den FRAPORT SKYLINERS ist für die Löwen nichts zu holen. Mit 70:80 (38:38) hat unser Team am heutigen Samstag, 22. Dezember, in einer intensiven Partie bei den Frankfurtern im BBL Pokal-Viertelfinale verloren. „Wir haben gut mitgehalten, aber um in Frankfurt zu gewinnen, müssen wir am obersten Limit spielen. Das ist uns nicht ganz gelungen, trotzdem waren wir im vierten Viertel dran und hätten uns die Chance auf den Sieg gewünscht. Ich denke dennoch, dass es ein guter Erfolg für uns ist, zweimal in Frankfurt ein enges Spiel gemacht zu haben“, sagte unser Headcoach Frank Menz im Anschluss an die Begegnung, die sein Team nach gutem Start bis zur Halbzeit ausgeglichen gestaltete. Doch in der zweiten Halbzeit schraubten die SKYLINERS ihr Intensitätsniveau nochmals höher und sorgten für sinkende Trefferquoten bei unseren Löwen. Das Menz-Team geriet Ende des dritten Viertel erstmals zweistellig in Rückstand, kämpfte sich aber nochmal bis auf sechs Punkte heran. Für den Sieg bei den starken Frankfurtern reichte es trotz Rebound-Überlegenheit nicht. BJ Blake und Scott Eatherton avancierten mit je 15 Punkten zu unseren Topscorern, bei den SKYLINERS war Guard Jason Clark am erfolgreichsten (18).


Der Start in die Partie machte Mut, dass unsere Löwen nach 16 sieglosen Jahren in Frankfurt endlich mal wieder als Gewinner das Parkett verlassen könnten: Sie verteidigten gut, standen oft in den Passwegen und spielten schnell nach vorne, wo sie den Ball gut laufen ließen. Auf diese Art und Weise erspielte sich das Menz-Team nach sieben Punkten in Serie von BJ Blake einen verdienten 21:10-Vorsprung (8. Minute).

Aber die Frankfurter waren heiß vom Perimeter – allen voran Jason Clark und Brady Heslip. Letztgenannter warf die SKYLINERS zum Ende der ersten zehn Minuten auf 16:21 per Dreier heran. Und zu Beginn des zweiten Viertels bestrafte er zwei Löwen-Ballverluste umgehend mit zwei weiteren Distanzwürfen zum 23:22 aus Braunschweiger Sicht. Ab diesem Zeitpunkt verlief das Spiel bis zur Halbzeitpause ausgeglichen und wurde physischer: Beim Stand von 38:38 ging es in die Kabinen.

Die Intensität ließ auf beiden Seiten auch nach der Pause nicht nach. Aber die Frankfurter packten in der Verteidigung noch eine Schippe drauf und sorgten dafür, dass unsere Löwen für fast jeden Korb hart kämpfen mussten. Die Folge: Unsere Trefferquote aus dem Feld sank auf 30 Prozent. Anders die Frankfurter. Die wirkten etwas griffiger, forcierten Braunschweiger Ballverluste und kamen auch deshalb ab Mitte dieses Viertels einfacher zu Punkten.

Sowohl Ende des dritten Viertels wie auch zu Beginn des letzten Spielabschnitts waren unsere Löwen zweistellig in Rückstand geraten (45:56, 29 Minute/52:63, 33. Minute) und in beiden Phasen war es ihnen gelungen, sich auf sechs Punkte zurückzukämpfen. Aber die Frankfurter hatten Antworten parat und nutzten die Ballverluste der Löwen, um Mitte des letzten Viertels erneut zweistellig in Führung zu gehen (59:69, 36. Minute). Und dieser Rückstand war in den verbleibenden Minuten nicht mehr wettzumachen, dafür agierten die SKYLINERS jetzt zu sicher.

Viertel aus Löwensicht: 21:16, 17:22, 12:20, 20:22;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig):
„Glückwunsch an Gordon Herbert, seinen Staff und sein Team. Die Fans haben ein intensives und interessantes Spiel gesehen; wie schon vor drei Wochen. Wir haben gut mitgehalten, aber um in Frankfurt zu gewinnen, müssen wir am obersten Limit spielen. Das ist uns nicht ganz gelungen, trotzdem waren wir im vierten Viertel dran und hätten uns die Chance auf den Sieg gewünscht. Ich denke dennoch, dass es ein guter Erfolg für uns ist, zweimal in Frankfurt ein enges Spiel gemacht zu haben. Wir haben viel gut gemacht, 17 Offensiv-Rebounds sind zum Beispiel ein Topwert. Frankfurt hat uns durch seine Verteidigung zu vielen Ballverlusten gezwungen. Das Duell Quantez Robertson gegen DeAndre Lansdowne war riesig, auch wenn beide nicht so viel gepunktet haben, war es toll zu beobachten. Insgesamt spielen wir in den letzten Wochen guten Basketball und haben jetzt zwei Heimspiele gegen Ulm und Jena vor uns. Wir werden den Kopf nach diesem Spiel nicht in den Sand stecken.“

Gordon Herbert (FRAPORT SKYLINERS): „Das war ein sehr intensives Spiel. Braunschweig ist ein gutes Team und von außen betrachtet scheint es, als hätten sie eine sehr gute Teamchemie. Sie sind sehr gut gestartet, aber unsere Bank hat einen sehr guten Job gemacht und uns wieder ins Spiel gebracht. Der große Unterschied heute: Wir haben in der ersten Halbzeit viele kleine Duelle verloren, dann aber im dritten Viertel angefangen, diese für uns zu entscheiden. Quantez Robertson hatte zwar erst kurz vor Ende des Spiels seine ersten Punkte, aber er hat sehr viele Kleinigkeiten sehr gut gemacht und hervorragend gegen Lansdowne verteidigt. Das war ein guter Sieg für uns!“ 

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki, Blake 15 (7 Rebounds), Lansdowne 7, Klepeisz 14 (3 Assists, 3 Ballgewinne), Sengfelder 11, Koné, Hines 3, Rahon 3 (3 Assists), Eatherton 15 (7 Rebounds), Lagerpusch 2.

FRAPORT SKYLINERS:
Murphy 7, Bell-Haynes 16 (10 Assists), Zeeb, Heslip 13, Clark 18, Huff 12, Vargas, Freudenberg, Kratzer 12 (9 Rebounds), Robertson 2, Völler n.e..

Boxscore zum Spiel 


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