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BJ Blake machte ein starkes Spiel und kam auf 22 Punkte - seine Saisonbestleistung. Foto: Sven Peter

Löwen zu stark für Eisbären: 87:69-Auswärtssieg!

15.12.2018

Unsere Löwen setzen ihren positiven Trend fort: Sie haben am heutigen Samstag, 15. Dezember, souverän und deutlich mit 87:69 (43:32) bei den Eisbären Bremerhaven gewonnen. Unser Team präsentierte sich von Beginn an fokussiert und lag ab der 4. Spielminute immer vorne. Über eine wache Verteidigung und gute Trefferquoten aus dem Feld (51,6 Prozent) lagen unsere Löwen um den stark aufspielenden Topscorer BJ Blake (22 Punkte) im dritten Viertel bereits mit 19 Punkten in Führung. Zwar konnten die Eisbären nochmal auf zehn Zähler herankommen, allerdings war der Sieg unserer Löwen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Durch diesen zweiten Auswärtssieg in dieser easyCredit BBL-Saison – der gleichbedeutend mit dem fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen ist – weisen die Löwen jetzt ein Punktekonto von 10:12 auf und stehen Stand heute auf dem 11. Tabellenplatz.


Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich unsere Löwen nach einem Dreier von BJ Blake erstmals einen kleinen Vorsprung erspielen konnten (9:4, 5. Minute). Von außen lief es aber eigentlich noch nicht rund. Nur 13 Prozent hatten die Löwen im ersten Viertel vom Perimeter versenkt, waren dafür aber in Brettnähe richtig treffsicher (67 Prozent). Außerdem machten unsere Löwen den Eisbären mit ihrer guten Defensive das Leben schwer und zwangen die Gastgeber in den ersten zehn Minuten zu sechs Ballverlusten.

Die Folge: Lediglich 14 Punkte hatte das Menz-Team im ersten Viertel zugelassen und selber 19 gemacht. Der Vorsprung von fünf Punkten wurde mit Beginn des zweiten Viertels ganz schnell auf zehn Zähler ausgebaut (24:14, 12. Minute). Zwar blieben die Löwen bis zur Halbzeit kalt von der Freiwurflinie und trafen hier nur 17 Prozent, doch liefen sie dafür jetzt aus der Distanz heiß: Insgesamt fünf Dreier, darunter drei von DeAndre Lansdowne (insgesamt 21 Punkte), versenkten sie in diesem Viertel und zogen auf 43:27 davon.

Beim Stand von 43:32 ging es nach der Halbzeitpause weiter und der starke BJ Blake war gleich wieder mit einem Dreier zum 48:34 zur Stelle. Und die Löwen blieben weiterhin fokussiert. Hinten machten sie die Würfe der Eisbären schwer und hatten auch ihren Topscorer Chris Warren recht gut unter Kontrolle (10 Punkte). Und vorne bewegten sie den Ball gut und zogen nach einem spektakulären Tip-In-Dunk von Shaquille Hines und einem Dreier von Thomas Klepeisz auf 19 Punkte davon (61:42, 28. Minute).

Aufgegeben hatten sich die Bremerhavener, bei denen Keith Benson (18 Punkte, 11 Rebounds) und Elston Turner (20 Punkte) überzeugten, allerdings noch nicht. Viertelübergreifend gelang ihnen ein 9:0-Lauf: Aus dem 61:42 wurde ein 61:51. Doch dann brachten Scott Eatherton und DeAndre Lansdowne die Löwen wieder in die Spur: Sie trafen drei Freiwürfe in Folge, ehe BJ Blake einen 8:0-Lauf einleitete, der durch ein Vier-Punkte-Spiel (beim Dreier gefoult) von Thomas Klepeisz zum 74:56 abgeschlossen wurde (36. Minute). Zwar konnten die Eisbären dann noch einmal auf elf Punkte Rückstand verkürzen, doch machte DeAndre Lansdowne 96 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier zum 81:67 den Deckel auf Sieg.

Viertel aus Löwensicht: 19:14, 24:18, 18:15, 26:22;

Trainerstimmen zum Spiel:

Frank Menz (Basketball Löwen Braunschweig): „Ich freue mich, den Trend der letzten Wochen fortsetzen zu können. Besonders weil es ein Auswärtsspiel war, war es ein wichtiges Spiel für uns. Wir haben vorher vier von fünf Spielen auswärts verloren. Am Ende haben wir dann deutlicher gewonnen als ich gedacht hätte.“

Dan Panaggio (Eisbären Bremerhaven): „Wir sind heute ziemlich heftig geschlagen worden. Ich ziehe meinen Hut vor Braunschweig. Sie haben heute all diese Dinge gemacht, die sie zuletzt auch gemacht haben. Wir müssen in der Defensive athletischer und intensiver in den nächsten Spielen agieren. Ich übernehme die Verantwortung für die heutige Offensive. Ich habe versucht, meine Vorstellungen umzusetzen. Aber die Spieler haben dann Details in den Plays vergessen.“ 

Basketball Löwen Braunschweig: Nawrocki n.e., Blake 22 (6 Rebounds), Figge n.e., Lansdowne 21, Klepeisz 16, Sengfelder 4 (8 Rebounds), Kovacevic n.e., Koné 4, Hines 2, Rahon 2, Eatherton 12 (9 Rebounds), Lagerpusch 4.

Eisbären Bremerhaven:
Warren 10 (7 Assists), Canty 2, Breitlauch n.e., Wimberg (5 Rebounds), Bleck 6, Turner 20 (3 Assists), Benson 18 (11 Rebounds), Brangers 4, Jackson 5 (5 Rebounds), Brown 4.

Boxscore zum Spiel 


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