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Die BIG August-Ausgabe

15.08.2018

Stoscheks Kampfansage an die Bayern: Michael Stoschek, Aufsichtsratschef von Brose Bamberg, will im Fall der Meisterschaft auf das Startrecht in der EuroLeague verzichten und stattdessen weiter in der Basketball Champions League spielen.


„Ich finde es gut, wenn wir im internationalen Wettbewerb eine gewisse Konstanz an den Tag legen“, sagt Stoschek zum Magazin „BIG - Basketball in Deutschland“. „Es gab ja noch eine ganze Reihe weiterer Gründe, die EuroLeague zu verlassen, zum Beispiel die einseitigen Schiedsrichterentscheidungen. Vor allem gehen wir davon aus, dass die Champions League in den kommenden Jahren weiteren Zulauf erhält, es werden mehr renommierte Klubs dazu kommen und damit der Wettbewerb deutlich an Bedeutung gewinnen.“

Geschäftsführer Rolf Beyer: „Irgendwann kam die Entscheidung, Bayern München eine Wildcard zu geben. Das zeigt bei aller Anstrengung, wie viel wir wert sind. Das sage ich als ganz nüchterne Betrachtung, wenn die EuroLeague sagt: Brose Bamberg ist nicht die Marke, die wir haben wollen. Dann müssen wir auch die Schlüsse daraus ziehen.“ Den finanziell überlegenen Bayern wollen sich die Franken nicht ergeben. Ziel der Bamberger bleibt die Meisterschaft in der easyCredit BBL.

Außerdem in der BIG: Eine Kontinuitäts-Analyse aller Klubs der vergangenen fünf Jahre, eine Story über den Ex-Löwen Robin Amaize und seinen Wechsel von Bayreuth nach München und vieles mehr. 


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