Coach & Sponsor Frank Lagerpusch: Basketball bewegt ihn

Sponsor und NBBL-Trainer: Frank Lagerpusch. Foto: Olaf Hahn / www.7mfoto.de

#ballislife – dieser in sozialen Netzwerken so oft verwendete Hashtag passt bei Frank Lagerpusch wie die Faust aufs Auge: Der Geschäftsführer der Spedition Lagerpusch liebt und lebt den Basketballsport – und das seit mehr als 40 Jahren. 

In den Achtzigern spielte er selbst hochklassig in Wolfenbüttel in der ersten und zweiten Bundesliga, bevor ihn eine hartnäckige Verletzung mit gerade einmal 22 Jahren zur Aufgabe seiner Profikarriere zwang. Seitdem engagiert sich Frank Lagerpusch im Nachwuchsbereich. Der Trainerfuchs und basketballverrückte Spediteur konnte mit seinen Mannschaften Niedersachsen-Meister werden und gewann zudem die Norddeutschen Meisterschaften. Frank Lagerpusch kam 2008 zur SG Braunschweig und trainierte die JBBL für zwei Jahre. In der Saison 2016/2017 unterstützte er die U19 der Basketball Löwen Braunschweig, die er vier mal pro Woche trainierte. Prominentes Teammitglied der Junior Löwen U19 war dort sein Sohn Lars, der ebenfalls im Profi-Kader steht. Seine Tochter Rebecca spielt für die Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel in der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) sowie für die 2. Damenmannschaft von Eintracht Braunschweig in der 2. Regionalliga West. Der leidenschaftliche Basketball-Trainer und Fan versucht, nahezu jedes Spiel seiner Kinder mit zu verfolgen – auch bei den Spielen der Basketball Löwen in der Volkswagen Halle ist Frank Lagerpusch stets anzutreffen. „Ich finde, dass Braunschweig eine große Basketballfamilie ist und es macht immer Spaß, zu den Heimspielen zu gehen.“ Die Passion zu diesem Sport hat den Spediteur in der Saison 2005/06 dazu veranlasst, sich als Sponsor zu engagieren – in dieser Spielzeit erneut als Business Partner. „Ich möchte den Verein unterstützen – speziell im Nachwuchsbereich.“

Pünktlich, zuverlässig, sicher: Spedition Lagerpusch bewegt Güter

Der Arbeitstag von Frank Lagerpusch beginnt bereits um halb fünf in seinem Speditionsunternehmen mit der Disposition. Sein Vater Horst gründete das Unternehmen 1966 mit einem Fahrzeug und einer Lagerfläche von 100 m², bevor der Sohn die Spedition 1990 übernahm. Stetiges Wachstum und höhere Anforderungen der Kunden machten 1996 schließlich einen Umzug des mittelständischen Unternehmens nötig. Die Spedition Lagerpusch beschäftigt derzeit 32 Mitarbeiter und stellt eine Lager- und Umschlagsfläche von bis zu 10.000 m² zur Verfügung. Seine Kunden profitieren vom 45-jährigen Know-how des Unternehmens. Nicht nur Basketball-Fans dürften die beiden LKWs aufgefallen sein, die mit einem großen Logo der Basketball Löwen Braunschweig versehen und täglich auf Braunschweigs Straßen im Einsatz sind.

Unbeschreibliche Emotionen

Als Trainer ist Frank Lagerpusch, wie er selbst sagt, laut, impulsiv und läuft in der Coaching-Zone auf und ab. „Als Zuschauer bin ich eher der ruhige Basketballbeobachter – es sei denn die Schiedsrichter pfeifen schlecht“. Seinen emotionalsten Basketball-Moment als Fan erlebte der Spediteur in den Playoffs 2002/2003 im Halbfinal-Heimspiel gegen ALBA BERLIN. „Die Halle war bis auf wenige Plätze voll besetzt und die Zuschauer kamen alle weiß gekleidet zum Spiel. Als dann auch noch die Wunderkerzen gezündet wurden, sind sämtliche Emotionen hochgekocht. Trotz Kampfgeist und großer Unterstützung des Braunschweiger Publikums haben wir das leider Spiel verloren und konnten nicht wie gehofft ins Playoff-Finale einziehen.“

Alle müssen mitmachen

Kampfgeist und tatkräftigen Support wünscht sich Frank Lagerpusch auch in dieser Saison. „Jeder muss mitmachen und seine Freunde und Bekannte dazu auffordern, ein Spiel der Löwen in der Halle anzusehen. Dazu müssen alle enger zusammenrücken, denn so steigt automatisch die Stimmung, die dann positiv weiter transportiert werden kann.“ Seiner Meinung nach wird diese Stimmung das Team beflügeln und den Löwen einen Aufschwung verleihen, der am Ende der Saison den Klassenerhalt sichern wird. Dass er seinem Sohn Lars dabei natürlich möglichst viele Einsatzzeiten wünscht, versteht sich von selbst. Anfeuern wird er ihn und das gesamte Team dabei jederzeit.

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