LöwenNacht – Mit Spaß gegen Gewalt und Bewegungsarmut

Es ist Freitagabend 23 Uhr. Die Sporthalle Güldenstraße ist hell beleuchtet. Ein dumpfes „Bumm … bumm“ schallt durch Wände und Boden der Halle. Heute Abend treten hier mehrere Teams á drei Personen plus Auswechselspieler an und spielen um den Sieg. NiteJam heißt diese Veranstaltung, die in Braunschweig seit 1998 stattfindet. Immer dann, wenn die kalte Jahreszeit Einzug hält, kommen Basketballverrückte einmal im Monat zusammen, dribbeln, werfen und dunken – bis in die frühen Morgenstunden.

Der NiteJam wurde von der Jugendförderung der Stadt Braunschweig ins Leben gerufen. Ihre Mitarbeiter betreuen auch heute noch das nächtliche Basketballturnier, bei dem Joachim Lampe seit 2000 die Fäden zieht. Lampe ist Leiter des Kinder- und Jugendzentrum Rüningen und fühlte sich durch den Streetball-Hype und den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der EM 1993 angestachelt, in Braunschweig etwas für die „größeren Basketballbegeisterten auf die Beine zu stellen.“

Die Idee des NiteJam stammt aus den USA. Dort halten die abendlichen Veranstaltungen Jugendliche von Gangs fern und bieten eine Alternative zur Freizeitgestaltung. Genau dieses Ziel verfolgt auch der NiteJam. Die Bekämpfung von Bewegungsarmut und Gewaltbereitschaft sowie Förderung von Integration stehen neben dem Spaß am Sportim Mittelpunkt der Veranstaltung.

Das Basketball-Turnier wird heute noch durch das Jugendamt der Stadt Braunschweig finanziert. Aber auch die United Kids Foundations sowie die Basketball Löwen Braunschwig sind Förderer.

Für die Basketball Löwen Braunschweig ist der NiteJam ein elementarer Baustein des Projektes LöwenZukunft. Im Gesamtkonzept schließt es die Lücke zwischen LöwenSchule und dem Danach.

Die Anmeldung zum NiteJam ist kostenlos und muss am jeweiligen Veranstaltungsabend bis 22.30 Uhr erfolgen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen zwischen 16 und 27 Jahren alt sein.

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