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„Zweites Heimspiel herausholen“

13.05.2010

Das erste Jahr als Trainer in der Beko Basketball Bundesliga – und gleich die Playoffteilnahme perfekt gemacht. Vor dem zweiten Viertelfinalspiel gegen den Deutschen Meister EWE Baskets Oldenburg sprach die Redaktion unseres Hallenheftes REBOUND im Interview mit Phantoms-Coach Sebastian Machowski über das lange Warten nach der Schlusssirene in Frankfurt auf das Endergebnis im Fernduell Bremerhaven vs.


Das erste Jahr als Trainer in der Beko Basketball Bundesliga – und gleich die Playoffteilnahme perfekt gemacht. Vor dem zweiten Viertelfinalspiel gegen den Deutschen Meister EWE Baskets Oldenburg sprach die Redaktion unseres Hallenheftes REBOUND im Interview mit Phantoms-Coach Sebastian Machowski über das lange Warten nach der Schlusssirene in Frankfurt auf das Endergebnis im Fernduell Bremerhaven vs. Quakenbrück, über das neue Verhältnis zu Braunschweigs Fans und natürlich über den Playoffgegner aus Oldenburg.


REBOUND: Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die Playoffs und damit zum Erreichen des ausgegebenen Saisonziels. Kleiner Rückblick, was ist in Dir vorgegangen ist, als Ihr gemeinsam mit den Fans vor dem Gästeblock vier bange Minuten auf das Parallelergebnis in Bremen gewartet habt…

Sebastian Machowski: Ich muss zugeben, dass ich mich zunächst über die Niederlage in Frankfurt geärgert habe. Die Wartezeit auf das Endresultat aus Bremen erschien einem unendlich lang. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Der Livescore auf einem Notebook zeigte, dass noch zu spielen sei. Ein Braunschweiger hatte am Handy erfahren, dass das Spiel zu Ende sei und Bremerhaven knapp gewonnen habe. Als Bremerhavens knapper Sieg endgültig feststand, war ich natürlich erleichtert und überglücklich. Es war ein tolles Erlebnis mit den Fans.


Und was kommt jetzt?

Wir haben das ausgegebene Minimalziel Erreichen der Playoffs geschafft, doch jetzt müssen wir uns ein neues Ziel stecken. Ich möchte mit meinem Team mindestens ein zweites Heimspiel herausholen.


Fans und Mannschaft scheinen diese Saison sehr eng zusammengewachsen sein. Wie sehr haben Euch die Fans im Saisonverlauf geholfen?

Neben dem Erreichen der Playoffs war es unser Ziel, den Zuschauerschnitt in dieser Spielzeit nach mehreren Jahren zu steigern. Die Fans honorieren unsere attraktive Spielweise. Wir haben den höchsten Zuschauerzuwachs der 1. Liga. Das beweist, welches Potenzial in Braunschweig steckt. Wir werden uns noch lange daran erinnern, wie uns 6000 Fans zum Sieg gegen ALBA Berlin gepeitscht haben und 300 Braunschweiger gegen 4000 Frankfurter angeschrien haben. Es war bereits jetzt eine tolle Spielzeit mit unseren tollen Anhängern.


Jetzt geht es ausgerechnet gegen den Deutschen Meister aus Oldenburg. David gegen Goliath?

Von David gegen Goliath möchte ich nicht sprechen. Ja, Oldenburg ist als Deutscher Meister der Favorit und hat als Tabellenerster der regulären Saison seine Klasse bestätigt. Aber wir haben bereits gezeigt, dass wir auch gegen solche Teams mithalten können.


Bereit für ein kleines Zwischenfazit? Was hat Dich im Saisonverlauf beeindruckt, woran müsst Ihr noch arbeiten?

Wir haben in vielen Spielen unsere Stärken und unseren herausragenden Siegeswillen gezeigt. Ich denke da besonders an die Partien in Tübingen und beim Verfolger aus Quakenbrück, die wir noch umbiegen konnten, als wir bereits auf der Verliererstraße schienen. In den Playoffs geht es aber jetzt darum, über 40 Minuten 120 Prozent Leistung abzurufen.


Beim heutigen Heimspiel gegen Oldenburg könnt Ihr den 6. Mann – sprich unsere Fans – in der Volkswagen Halle erneut sehr gut gebrauchen. Was sollen die Fans machen?

Es wäre toll, wenn die Volkswagen Halle erstmalig ausverkauft wäre. Die lauten Anfeuerungsrufe helfen uns auf dem Spielfeld, so wie gegen Berlin und auswärts in Frankfurt. Dann ist vielleicht auch ein zweites Heimspiel drin…

 


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