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Zweiter Sieg in Folge: Phantoms bezwingen FRAPORT SKYLINERS

13.02.2013

Die New Yorker Phantoms Braunschweig haben ihre Fans in der Volkswagen Halle erneut jubeln lassen. Nach dem Sieg vor vier Tagen über Trier bezwangen sie die FRAPORT SKYLINERS am Mittwoch, 13. Februar, vor 2.576 Zuschauern mit 73:66 (46:35). Damit haben die Braunschweiger Korbjäger den direkten Vergleich gewonnen und nun vier Punkte Vorsprung auf die Hessen. Beste Braunschweiger Punktesammler waren Dennis Schröder mit 18 und Immanuel McElroy mit 16 Zählern.


Es brauchte etwas, bis beide Teams ihren Rhythmus fanden. Das machte sich vor allem in den liegengelassenen Chancen bemerkbar, weshalb es nach vier gespielten Minuten erst 8:8 stand. Doch die Gäste vom Main sollten in der Folge besser ins Spiel finden und konnten sich durch fünf Punkte in Folge auf 8:13 absetzen. Angetrieben vom starken Immanuel McElroy holten die New Yorker Phantoms diesen Rückstand auf und konnten ausgleichen, ehe Eric Boateng ein technisches Foul wegen Meckerns erhielt. Dieses nutzten die Mainstädter zu einem Fünf-Punkte-Spiel, weshalb sich die Mannschaft von Kostas Flevarakis nur wenige Minuten nach der letzten Aufholjagd erneut heranarbeiten musste. Und das tat sie. Die gute Braunschweiger Verteidigung gab den Gästen jetzt nur schwierige Würfe und die verfehlten ihr Ziel. Im Gegenzug dazu nutzten Jermaine Anderson & Co. ihre Chancen und konnten sich bis zum Ende des ersten Viertels einen knappen Vorsprung von 21:20 erspielen.

Mit diesem Schwung ging es auch in das zweite Viertel, das nach dem Geschmack von Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis begann und der Abschnitt des Dennis Schröder werden sollte: Nachdem Immanuel McElroy einen Schnellangriff verwandelt hatte, zündete der 19-jährige Braunschweiger Spielmacher den Turbo und ließ satte zehn Zähler zum 33:22 folgen (14. Minute). Die Braunschweiger Korbjäger dominierten jetzt die Partie, forcierten mit schnellen Schritten und flinken Händen Ballverluste der SKYLINERS und setzten sich folgerichtig weiter auf 40:25 ab (17. Minute). Doch anders als der gute Start und die meiste Zeit dieses Viertels dürften Kostas Flevarakis die letzten zwei Minuten nicht gefallen haben. Die Frankfurter machten jetzt mit ihrer Ganzfeldpresse Druck auf den Braunschweiger Aufbau und erarbeiteten sich durch Offensiv-Rebounds zweite Chancen. Die Folge: Der Vorsprung der Phantoms-Basketballer schrumpfte auf elf Zähler zur Halbzeitpause, in die sie mit 46:35 gingen.

Mit einem Treffer von Immanuel McElroy bei Ablauf der 24-Sekundenuhr starteten die New Yorker Phantoms in den dritten Abschnitt. Beflügelt davon legte Nana gleich einen Dreier zum 51:35 nach (22. Minute). Der Braunschweiger Power Forward war in der ersten Halbzeit ohne Treffer aus dem Feld geblieben, sollte aber kurz darauf noch einen Dreier zur bis dato höchsten Führung von 19 Punkten folgen lassen (56:37, 26. Minute). Aber das Team von Kostas Flevarakis ließ in seiner Konzentration kurzzeitig nach, was die SKYLINERS nutzten und sieben Punkte in Folge markierten (56:44, 27. Minute). Doch nach einem Foul an Dennis Schröder und einem technischen Foul, das gegen den Frankfurter Robinson gepfiffen wurde, zog das Team von Kostas Flevarakis wieder auf eine komfortable Führung von 60:44 davon. Mit 63:48 ging es in das letzte Viertel.

Hier agierten die Mainstädter erneut mit der Ganzfeldpresse, und die zeigte wieder Wirkung: nach nicht einmal einer gespielten Minute stand es 63:54 – Auszeit New Yorker Phantoms. Die Mannschaft von Kostas Flevarakis schien sich danach wieder gesammelt zu haben und setzte sich nach Punkten von Eric Boateng und Dennis Schröder auf 66:54 ab. Aber die Mainstädter hielten jetzt mit guter Defense dagegen und konnten nach Punkten von Johannes Voigtmann auf 66:60 verkürzen. Den Braunschweiger Korbjägern war eine leichte Verunsicherung anzumerken. Aber Dennis Schröder und Immanuel McElroy übernahmen die Verantwortung und sorgten mit viel Korbdrang für fünf Punkte und damit wieder für Luft (71:60, 36. Minute). Zwar blieben die Phantoms-Basketballer in den folgenden vier Minuten ohne Korberfolg, aber näher als fünf Zähler kamen die SKYLINERS nicht mehr heran. Zwei abschließende Freiwürfe von Immanuel McElroy stellten schließlich den Endstand von 73:66 her.

Trainerstimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Mein Team hat sich den Sieg heute verdient. Wir haben besonders im zweiten und dritten Viertel sehr stark gespielt. Zwar sind wir im letzten Viertel aufgrund der Press-Verteidigung der Frankfurter nervös geworden, konnten aber unsere Führung beibehalten. Und auch wenn ich sonst keinen Spieler hervorhebe, so muss ich Nick Schneiders heute ein Extra-Lob aussprechen. Er hat uns defensiv wie offensiv sehr geholfen. Nun wollen wir im Hinblick auf die kommenden Spiele unseren positiven Trend fortsetzen.

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): Wir haben im zweiten und dritten Viertel zu schlecht gespielt. Da hat es nicht gereicht, dass wir im letzten Viertel wieder besser geworden sind. Insbesondere Immanuel McElroy war heute ein entscheidender Faktor auf Braunschweiger Seite, da er sowohl offensiv als auch defensiv ein großartiges Spiel gemacht hat.

New Yorker Phantoms: Kulawick 3, Mittmann, Nana 10 (8 Rebounds), Schneiders 8 (4 Rebounds), Pigram 6, Anderson 5, Boateng 7, Schröder 18, Land, McElroy 16 (9 Rebounds, 4 Assists), Barton.

FRAPORT SKYLINERS: Klein, Nolte 2, Voigtmann 12, Barthel, Robertson 10 (6 Rebounds, 5 Assists), Brooks 6, Gibson 13, Prowell 5, Peacock 10 (7 Rebounds), Robinson 8.

 


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