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Zwei Routiniers verraten, wie man in die Playoffs kommt

20.04.2010

Für die New Yorker Phantoms steht bei der Heimpartie am Sonntag, 25. April, gegen Phoenix Hagen viel auf dem Spiel (17 Uhr / Volkswagen Halle). Mit einem Sieg ständen Braunschweigs Erstliga-Basketballer zwei Spieltage vor Ende der regulären Spielzeit nur Millimeter vor dem Playoffeinzug. Phantoms-Kapitän Nils Mittmann und Powerforward Tomasz Cielebak sind zwei alte Hasen, was das Erreichen der Playoffs anbetrifft.


Für die New Yorker Phantoms steht bei der Heimpartie am Sonntag, 25. April, gegen Phoenix Hagen viel auf dem Spiel (17 Uhr / Volkswagen Halle). Mit einem Sieg ständen Braunschweigs Erstliga-Basketballer zwei Spieltage vor Ende der regulären Spielzeit nur Millimeter vor dem Playoffeinzug. Phantoms-Kapitän Nils Mittmann und Powerforward Tomasz Cielebak sind zwei alte Hasen, was das Erreichen der Playoffs anbetrifft. newyorkerphantoms.de wollte von den beiden Routiniers wissen, was zu tun ist…


„Mit meinen polnischen Basketballklubs steckte ich ein ums andere Mal in einer ähnlichen Situation. Es soll nicht überheblich klingen, aber wir haben es jedes Mal geschafft, in die Playoffs zu kommen“, erklärt der 34 Jahre alte Cielebak mit dem bekannten verschmitzten Lächeln. Der 2,03 Meter große ist felsenfest davon überzeugt: „Wenn alle bis zum letzten Spieltag an einem Strang ziehen und Entschlossenheit zeigen, schaffen wir den Sprung in die Playoffs. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, dem Team zu helfen.“ Cielebaks fordert noch mehr Einsatz im Training: Zum Beispiel 100 zusätzliche Würfe, zehn Liegestütze mehr, einen schnelleren Sprint. Vor allem jedoch dürfe man nicht den Fehler begehen, den Tabellenvorletzten am Sonntag auf die leichte Schulter zu nehmen. „Hagen ist ein gefährliches Team, das uns im Hinspiel geschlagen hat.“ Der Modelathlet bemüht eine polnische Redensart, um bildhaft zu machen, mit welchem Schwung seine Mannschaft am Sonntag ins Spiel geht. „Wir werden jedes einzelne Holzstück aus dem Parkett reißen.“


Tomasz Cielebak wünscht sich, dass Braunschweigs Basketballfans wieder für solch eine grandiose Stimmung sorgen wie beim 76:70-Sieg über ALBA Berlin. „Die Lautstärke befördert bei jedem Spieler das erforderliche Adrenalin ins Blut. Wir können wieder über uns hinauswachsen.“ Der Basketballprofi, der zuletzt vier Wochen wegen einer Herzmuskelentzündung pausieren musste, hat ein glückbringendes Ritual vor wichtigen Spielen: Er bindet die Schleife bei seinen Basketballstiefeln anders als sonst.


Braunschweigs Kapitän Nils Mittmann erinnert sich in seiner langen Basketballkarriere ebenfalls allzu häufig an solche heikle Momente. „Als ich beispielsweise für Ludwigsburg gespielt habe, fiel die Entscheidung über die Playoffteilnahme einmal erst am letzten Spieltag. Wir oder die hieß es beim direkten Aufeinandertreffen gegen Trier. Am Ende hatten wir die Nase vorn.“ Vor allem dürfe man in so einer Situation keine verrückten Sachen machen, betont der 31-Jährige. „Und auf das Frankfurtspiel dürfen wir schon gar nicht gucken.“ Der gebürtige Braunschweiger warnt wie sein Teamkollege vor Überheblichkeit: „Die Hagener haben am vergangenen Wochenende mit dem Sieg gegen Ludwigsburg gezeigt, dass sie den Klassenerhalt mit aller Macht wollen.“


Auch Mittmann wünscht sich eine prallgefüllte Halle wie gegen Berlin. „Wir brauchen die Unterstützung der Fans. Die Intensität auf dem Spielfeld und die Atmosphäre in der Halle werden einen Vorgeschmack auf die Playoffs sein“, weiß Mittmann. Auch der 2,01 Meter große Forward wird vor der Partie gegen Hagen einen Handgriff tätigen wie immer: Den rechten Fuß zuerst tapen.

 


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