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Cornelius Adler und die Löwen treten in diesem Jahr noch zwei Mal auswärts an - in Bonn und Bremerhaven. Foto: Ingo Hoffmann

Zum Jahresabschluss zwei Auswärtsspiele in drei Tagen

26.12.2014

Wenig Zeit zum Verschnaufen und die Weihnachtsfeiertage zu genießen gab es für die Basketball Löwen Braunschweig. Seit dem Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages trainieren Headcoach Raoul Korner und sein Team wieder und bereiten sich auf die zwei letzten und eng aneinander liegenden Auswärtsspiele in diesem Jahr vor: Am Sonntag (28. Dezember, 18.00 Uhr) treten die Braunschweiger Bundesliga-Basketballer beim Tabellensechsten Telekom Baskets Bonn an, während sie nur zwei Tage später (30. Dezember, 18.30 Uhr), zum Jahresabschluss bei den Eisbären Bremerhaven ran müssen. Beide Partien sind über www.telekombasketball.de zu sehen. Die Begegnung am 28. Dezember bei den Telekom Baskets Bonn wird zudem live auf Sport1 übertragen.


Die Telekom Baskets Bonn konnten die letzten beiden Beko BBL-Spiele für sich entscheiden. Sie haben auswärts die bisherige Überraschungsmannschaft des Mitteldeutschen BC (96:99) besiegt, und am 21. Dezember auch den nächsten Löwen-Gegner, die Eisbären Bremerhaven, deutlich mit 97:81 bezwungen. Anhand dieser beiden Ergebnisse erkennt man bereits, dass die Bonner ein offensivstarkes Team sind: Sie erzielen im Schnitt 86 Punkte und sind damit derzeit die viertbeste Offensiv-Mannschaft der Liga. Von den zehn regelmäßig zum Einsatz kommenden Spielern markieren acht von ihnen durchschnittlich zwischen acht und 13 Punkten. Topscorer der Magentafarbenen ist Tadas Klimavicius. Der litauische Center hat im Sommer die Nachfolge von Jamel McLean angetreten (jetzt ALBA BERLIN) und steuert 13 Punkte sowie 5,4 Rebounds pro Spiel bei. Dahinter reihen sich Guard Ryan Brooks (11,9 Punkte), Forward Angelo Caloiaro (11,3) und Guard Mickey McConnell (10,2) ein. Zuletzt drehte auch der frühere Braunschweiger Dirk Mädrich auf (acht Punkte), der gegen Bremerhaven 17 und gegen den MBC 13 Zähler erzielte. Bester Vorlagengeben in Reihen der Bonner ist Eugene Lawrence mit 5,2 Assists im Schnitt. „Die Bonner sind im Vergleich zur letzten Saison nicht mehr ganz so athletisch besetzt, dafür aber vielseitiger. Mit Mickey McConnell haben sie neben Eugene Lawrence einen Guard hinzubekommen, der wichtige Akzente setzen kann und dem Spiel zwei verschiedene Gesichter gibt. Aber auch die Riege der großen Spieler um Klimavicius, Caloiaro und Mädrich ist sehr variabel aufgestellt und tiefer als letztes Jahr“, sagt Raoul Korner über die gut besetzten Telekom Baskets.

Auf mehr Athletik und richtig starke „Shooting-Power“ treffen die Basketball Löwen dann zwei Tage später im Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Die Norddeutschen sind punktgleich mit Dru Joyce & Co. (5 Siege, 9 Niederlagen), stehen aber zwei Plätze über ihnen auf dem 12. Rang. Es ist eine Partie, in der es für beide Teams darum geht, ihren Platz im gesicherten Mittelfeld zu festigen, und auch der direkte Vergleich könnte am Ende eine Rolle spielen. Doch einfach wird es für die Korner-Mannschaft nicht, bei den Eisbären die zwei Punkte zu entführen. „Sie sind ein sehr athletisches und extrem wurfstarkes Team. Wenn sie erst einmal ihren Rhythmus gefunden haben und ins Laufen kommen, dann sind sie kaum noch zu stoppen“, so Raoul Korner.
Vor allem aus der Distanz kann der Tabellenzwölfte richtig heiß laufen und gehört mit 37,6 Prozent Dreierquote ligaweit zu den fünf besten Teams in dieser Statistik. Hier sticht auch Topscorer Moses Ehambe hervor. Der Small Forward markiert 14,1 Punkte im Schnitt bei einer starken Dreierquote von 46,9 Prozent. Die nächstbesten Punktesammler sind der vielseitige Shooting Guard Tyrus McGee (13,1 Punkte, 4,4 Rebounds, 3,4 Assists), Spielmacher Lorenzo Williams (13 Punkte, 5,8 Assists) und Center Devin Searcy (10,8 Punkte, 8,7 Rebounds). Die beiden ehemaligen Braunschweiger Nick Schneiders und Jusuf El Domiaty schnüren nach wie vor ihre Schuhe für die Eisbären und steuern 2,7 sowie 3,5 Punkte pro Spiel bei.
„Die letzten zwei Spiele in diesem Jahr werden uns allerhand abverlangen. Auch weil sie sehr eng beieinander liegen, wir beide auswärts bestreiten und die Spielanlagen der Gegner recht unterschiedlich sind“, fasst Raoul Korner zusammen, der auf einen versöhnlichen Jahresabschluss hofft, ehe die Basketball Löwen am 3. Januar (18.30 Uhr) zu Hause die Artland Dragons empfangen.


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