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Yassin Idbihi: Unter den Brettern zuhause

12.11.2009

Yassin Idbihi war der vorletzte Neuzugang, der im Sommer 2009 seine Unterschrift unter einen Vertrag bei den New Yorker Phantoms setzte. Der deutsche Nationalspieler konnte sich jedoch schnell in das System von Trainer Sebastian Machowski integrieren. Eine Kostprobe seines Könnens lieferte der 2,09 Meter-Mann beim letzten Auswärtsspiel in Oldenburg ab, als der 107 Kilogramm schwere Center gegen den Deutschen Meister 26 Punkte markierte.


Yassin Idbihi war der vorletzte Neuzugang, der im Sommer 2009 seine Unterschrift unter einen Vertrag bei den New Yorker Phantoms setzte. Der deutsche Nationalspieler konnte sich jedoch schnell in das System von Trainer Sebastian Machowski integrieren. Eine Kostprobe seines Könnens lieferte der 2,09 Meter-Mann beim letzten Auswärtsspiel in Oldenburg ab, als der 107 Kilogramm schwere Center gegen den Deutschen Meister 26 Punkte markierte.


Yassin Idbihi ist aus der Starting Five der Löwenstädter nicht mehr wegzudenken. Einige Fans haben es in Oldenburgs EWE Arena beobachtet: Der Mann mit der Nummer 15 steckte sich noch einmal das schwarz-goldene Trikot in die Hose, kaute kurz auf seinem Mundschutz herum und trat hochkonzentriert zum Sprungball in den Mittelkreis. Der 26-Jährige gewann den Jump gegen den vier Zentimeter größeren Oldenburger Ruben Boumtje Boumtje. Und los ging es. Ob am Brett, aus der Halbdistanz oder von der Dreipunktelinie – der Familienmensch punktete vor über 3000 Zuschauern nach Belieben. Idbihi fand nach 10 Minuten bereits 13 Zähler auf seinem Konto wieder. Er kaufte Boumtje Boumtje – einer der stärksten Centerspieler der Liga – auch in der Folgezeit den Schneid ab.


Der Ex-Kölner, der in der vergangenen Saison beim französischen Traditionsklub CSP Limoges auflief und im Sommer als letzter Spieler aus dem Kader zur Europameisterschaft 2009 gestrichen worden war, führt nach sechs Partien mit durchschnittlich 13,7 Punkten die Scorerliste bei den Phantoms an. Dem studierten Politologen dicht auf den Versen sind Michael Hicks (13,3) und Heiko Schaffartzik (13,2). Doch zurück zur Partie beim Euroleague-Teilnehmer: Idbihi stemmte sich auch in der Schlussphase unermüdlich gegen die drohende Niederlage. 25 Sekunden vor Schluss bewies der Basketballer mit Schuhgröße 51 ein sicheres Händchen an der Freiwurflinie und verkürzte auf 72:75.

Für die Nationalmannschaft empfohlen

Schade – es reichte am Ende nicht. Die New Yorker Phantoms kassierten trotz der guten Leistung von Idbihi ihre erste Niederlage der Spielzeit 2009/10. Bundestrainer Dirk Bauermann wird die Partie an der Hunte (hoffentlich) gesehen haben…

 


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