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Yassin Idbihi: Familienmensch gibt 100 Prozent

10.09.2009

Viele Rebounds und einfache Körbe: Das ist es, was Neuverpflichtung Yassin Idbihi für sein Team New Yorker Phantoms Braunschweig in der Spielzeit 2009/10 vor allem holen beziehungsweise machen will. Der 2,06 Meter große Center trainierte Dienstagabend erstmalig mit dem Bundesligisten aus der Löwenstadt mit, nachdem der Nationalspieler als allerletzter aus dem DBB-Kader für die Europameisterschaft 2009 in Polen gestrichen worden war.


Viele Rebounds und einfache Körbe: Das ist es, was Neuverpflichtung Yassin Idbihi für sein Team New Yorker Phantoms Braunschweig in der Spielzeit 2009/10 vor allem holen beziehungsweise machen will. Der 2,06 Meter große Center trainierte Dienstagabend erstmalig mit dem Bundesligisten aus der Löwenstadt mit, nachdem der Nationalspieler als allerletzter aus dem DBB-Kader für die Europameisterschaft 2009 in Polen gestrichen worden war.

Niedergeschlagenheit? Keine Spur. „Ich trauer der verpassten EM nicht mehr nach, sondern drücke lieber den Jungs die Daumen. Ganz besonders natürlich meinem Freund Heiko“, erklärt der 26-Jährige, der als letzter Neuzugang vom französischen Traditionsklub CSP Limoges an die Oker wechselte. Außer Aufbauspieler Schaffartzik kennt Idbihi natürlich auch Co-Trainer Philipp Köchling aus seiner Zeit bei den Köln 99ers.

Die Frage, warum er sich für Braunschweig entschied, statt ein anderes Angebot – zum Beispiel im Ausland – anzunehmen, beantwortet der Sohn einer Deutschen Mutter und eines marokkanischen Vaters ohne zu zögern. „Mir hat gefallen, dass man hier etwas Neues aufbauen will. Da wollte ich unbedingt dabei sein.“

„Ich habe einen sehr guten Eindruck von unserer Mannschaft. Wir haben keine Einzelgänger. Alle schauen nicht auf die eigenen Statistik, sondern spielen im Sinne der Mannschaft“, bilanziert der 107-Kilogrammhüne mit den Krakenarmen nach nur einer Trainingseinheit und bringt seine Stärken als Big-Man auf den Punkt: „Ich gebe auf dem Feld immer 100 Prozent – und gebe nie auf.“ Die NBA-Legenden Michael Jordan und Hakeem Olajuwon sind Idbihis basketballerische Vorbilder. Außer für das Basketballspielen schlägt das Herz des Neu-Braunschweigers für Fußball.

Die Familie an erster Stelle

Der studierte Politologe bezeichnet sich als absoluten Familienmensch. Idbihi heiratete im Dezember seine Frau Kim. Beide lernten sich an der University of Buffalo kennen. Der ehemalige Rhöndorfer spielte Basketball, sie war Turmspringerin. Beide trafen sich beim Krafttraining. Vor drei Monaten kam Sohn Malik in Kanada zur Welt. „Die Zeit mit meiner Familie ist mir absolut das Wichtigste“, betont Idbihi, der gerne wieder bei der Nationalmannschaft dabei sein will: „Mit guten Leistungen in Braunschweig kann ich mich auch dem Bundestrainer empfehlen.“


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